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Trinken im Alter: Mit Wasser fit durch den Alltag

6 Min.

Wasser ist die Quelle des Lebens – und doch fällt uns die ausreichende Flüssigkeitszufuhr im Alltag oft schwer. Insbesondere ältere Menschen sollten darauf achten, genug Wasser zu trinken. Denn da das Durstempfinden mit dem Alter nachlässt, ist Flüssigkeitsmangel bei Senioren keine Seltenheit. Und nicht nur auf Ihre körperliche Gesundheit hat Wasser einen großen Einfluss: Auch Ihre geistige Leistungsfähigkeit können Sie mit der ausreichenden Trinkmenge positiv beeinflussen.

Wie es Ihnen gelingt, Ihr Trinkverhalten im Alter zu verbessern und warum das Trinken im Alter so wichtig ist, haben wir für Sie zusammengefasst.

Bettina Gruber
Lifta Magazin Autorin

Warum ist Trinken im Alter so wichtig?

Zusammen trinken: Seniorenpaar stößt mit Wasser an

Der menschliche Organismus besteht zu etwa 60 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar zu rund 80 Prozent. Innerhalb des Körpers erfüllt es lebensnotwendige Funktionen: Wasser ist Bestandteil aller Zellen und wirkt unter anderem als Transport- und Lösungsmittel. Mithilfe von Wasser werden Giftstoffe ausgeschieden und der Körper gereinigt.

Mit zunehmendem Alter verliert der Körper seine Wasserspeicherfähigkeit. So besteht der Körper von Senioren nur noch zu circa 40 bis 50 Prozent aus Wasser.

Das ist völlig normal, jedoch lässt das Durstgefühl im Alter ebenfalls nach, was in Kombination mit einem geringeren Wasserspeicher zu einem Flüssigkeitsmangel führen kann. Deshalb ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr im Alter umso wichtiger.

Die ausreichende Trinkmenge im Alter

Der Körper scheidet über den ganzen Tag verteilt Flüssigkeit aus: über die Haut durch das Schwitzen, über die Lunge durch unsere Atmung und über die Nieren. Insgesamt verlieren wir täglich bis zu drei Liter Flüssigkeit. Um den Wasserhaushalt wieder aufzufüllen, müssen wir ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei 1,5 Liter.

Dies ist ein Richtwert, der je nach Ihrem individuellen Lebensstil und Gewohnheiten variiert. Durch einen erhöhten Bewegungsdrang sollten Menschen mit Demenz beispielsweise mehr trinken. Berücksichtigen Sie, dass Ihr täglicher Wasserbedarf bei Krankheiten wie Fieber, Durchfall oder Erbrechen oder bei der Einnahme von harnfördernden Medikamenten ebenfalls steigt. Genauso ist zusätzliches Trinken im Alter bei hohen Temperaturen, wenn Sie viel schwitzen oder bei trockener Heizungsluft wichtig, um Ihre Schleimhäute vor Trockenheit zu schützen.

Die Wahl des richtigen Getränks

Wasser als Durstlöscher: Senior hält Wasserflasche in der Hand

Grundsätzlich ist Leitungs- oder Mineralwasser der ideale Durstlöscher und Flüssigkeitslieferant. Ob Sie Wasser mit oder ohne Kohlensäure trinken, können Sie je nach Geschmack frei wählen. Stilles Wasser ist bekömmlicher und daher besonders für den empfindlichen Magen geeignet.

Unser Tipp: Sorgen Sie für mehr Abwechslung bei der Getränkewahl, zum Beispiel mit ungesüßtem Tee. Gerade an einem heißen Sommertag sorgt abgekühlter Tee mit Eiswürfeln und etwas Minze für eine Extraportion Frische.

Zuckerhaltige Getränke wie Fruchtsäfte sind hingegen eine Kalorienfalle, die Sie entweder ganz vermeiden oder nur gelegentlich genießen sollten. Auf koffeinhaltigen Tee oder Kaffee müssen Sie auch im Alter nicht verzichten, sofern Sie diese Getränke in Maßen zu sich nehmen. Hören Sie auf Ihren Körper: Wenn Sie von Koffein nervös werden, stark schwitzen oder Schlafstörungen entwickeln, kann es sinnvoll sein, auf alternative Getränke umzusteigen.

Alkohol hingegen wirkt sich negativ auf Ihren Flüssigkeitshaushalt aus. Denn Ihr Körper benötigt viel Wasser, um den Giftstoff wieder über die Nieren auszuschwemmen. Greifen Sie am besten zu alkoholfreien Varianten.

Mögliche Folgen von Flüssigkeitsmangel

Gerade ältere Menschen sind anfällig dafür, zu wenig zu trinken. Aus Angst vor häufigem Toilettengang oder wegen einer Blasenschwäche oder Inkontinenz entscheiden sich gerade Senioren teilweise bewusst gegen ein weiteres Glas Wasser. Von Konzentrationsschwäche über Kreislauf- und Nierenversagen bis zur Bewusstlosigkeit: Die Folgen von Flüssigkeitsmangel sind nicht zu unterschätzen.

Flüssigkeitsmangel richtig erkennen

Der Körper benötigt genug Wasser, um körperlich fit zu bleiben. Nimmt er nicht genug Flüssigkeit auf, fehlen ihm wichtige Mineralstoffe. Ihr Trinkverhalten beeinflusst zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Das macht sich vorwiegend im Kopf bemerkbar: Kopfschmerzen und Schwindel sind nur zwei der Symptome eines Flüssigkeitsmangels.

Symptome, an denen Sie einen Flüssigkeitsmangel erkennen:

  • Trockene Haut und Mundtrockenheit
  • Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Vergesslichkeit und Verwirrtheit
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Körperliche Abgeschlagenheit
  • Verstopfung
  • Häufige Harnwegsinfekte
Seniorin trinkt stilles Wasser aus Glas

Erkennen Sie bei sich mehrere dieser Symptome, sollten Sie am besten Mineralwasser trinken, um Ihren Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen. Sich selbst und Ihre Angehörigen zum Trinken zu motivieren, ist einfacher als Sie denken. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Trinken im Alter ganz leicht in Ihren Alltag integrieren und Ihr Trinkverhalten verbessern können.

5 Alltagstipps: So fällt Ihnen Trinken im Alter leichter

Im Alter entwickelt sich bei vielen Menschen ein verringertes Durstempfinden. Sie merken womöglich nicht mehr direkt, wenn Sie zu wenig getrunken haben. Um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen, lautet das Motto deshalb: „Trinken Sie nicht erst dann, wenn das Durstgefühl eintritt.“

Mit diesen Tipps fällt Ihnen das Trinken im Alter leichter und Sie erreichen auch im Alltag die empfohlene Trinkmenge von 1,5 Litern:

  1. Tägliche Erinnerung: Stellen Sie Ihr Glas oder Ihre Flasche Wasser immer in Sichtweite. Am besten füllen Sie sich morgens bereits die Getränke für den gesamten Tag ab, sodass Sie stets den Überblick über Ihre Flüssigkeitszufuhr behalten. Wenn Sie ein Smartphone besitzen, helfen Ihnen spezielle Apps, sich an das regelmäßige Trinken zu erinnern.
  2. Feste Trinkrituale: Integrieren Sie das Trinken in Ihren Alltag. Morgens zwei Tassen Tee, zum Mittag- und Abendessen zwei Gläser Wasser und vor dem Schlafengehen noch ein Glas. So entwickeln Sie Ihre persönliche Routine zum Trinken im Alter.
  3. Wasserhaltige Lebensmittel: Nicht nur über Getränke, sondern auch über das Essen bzw. eine gesunde Ernährung nehmen wir Flüssigkeit auf. Zwar ist es im Vergleich weniger als direkt über das Trinken, aber jedes Mittel zählt. Einige Obst- und Gemüsesorten enthalten besonders viel Wasser, beispielsweise Salat, Gurken, Tomaten, Melonen oder Orangen.
Leckere Getränke selber herstellen: Glas Wasser mit Gurkenscheiben und Zitrone
  1. Wasser aufwerten: Die Abwechslung macht Lust auf mehr – das gilt auch fürs Trinken. Stellen Sie leckere Getränke ohne Zucker einfach selbst her: Gurkenscheiben, Minzblätter, Zitronen- oder Limettenscheiben verfeinern Ihr Wasser mit einem frischen Geschmack.

  2. Farbige Tassen oder Gläser: Vielleicht hilft es Ihnen auch, aus einer besonders schönen Tasse oder einem verzierten Glas zu trinken. Farbige Becher können gerade Demenzkranken helfen, sie an das Trinken im Alter zu erinnern.

Fazit

Ausreichend zu trinken ist gerade für Senioren wichtig, um sich körperlich und geistig fit zu halten. Beobachten Sie Ihr eigenes Trinkverhalten oder das Ihrer Angehörigen, um früh einer Dehydrierung entgegenzuwirken. Mit bewussten Erinnerungen ans Trinken, Trinkritualen oder einer Geschmacksaufwertung beugen Sie einem Flüssigkeitsmangel ohne großen Aufwand vor und decken Ihren Flüssigkeitsbedarf.

Wie schaffen Sie es, ausreichend und gesund zu trinken? Haben Sie Tipps, die Sie mit anderen teilen möchten? Wir sind gespannt und freuen uns über Ihren Kommentar.

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