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Die Notabsenkung ist eine Sicherheitsfunktion des Rollstuhllifts, die die Plattform bei Stromausfall oder Störung kontrolliert auf die nächste sichere Ebene absenkt. So gelangen Sie samt Rollstuhl gefahrlos auf festen Boden, ohne in der Höhe festzusitzen. Ausgelöst wird sie je nach Bauart automatisch oder über eine geschützte Handbedienung.
Die Notabsenkung bringt die Plattform eines Plattformlifts oder Hublifts bei Strom- oder Antriebsausfall langsam und sicher nach unten.
Sie bleiben als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer nie in der Höhe gefangen und können den Lift jederzeit sicher verlassen.
Sie selbst müssen nichts tun – die Funktion wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert und ausgelöst getestet.
Anders als beim Sitzlift muss die Notabsenkung hier das volle Gewicht von Plattform, Rollstuhl und Person tragen – sie ist daher robuster ausgelegt.
Die Notabsenkung beim Rollstuhllift ist eine Vorrichtung, die die Plattform auch dann bewegen kann, wenn der reguläre Antrieb keinen Strom mehr erhält. Bei einem Plattformlift an der Treppe nutzt sie meist die Schwerkraft: Ein kontrolliertes Ventil oder eine gebremste Mechanik lässt die Plattform langsam zur nächsten Etage gleiten. Bei einem Hublift mit Hydraulikantrieb öffnet ein Notablassventil den Ölkreislauf, sodass die Plattform sanft auf die untere Ebene sinkt. Die Geschwindigkeit bleibt dabei stets begrenzt.
Viele Anlagen senken sich nach einer Störung automatisch auf die nächste Haltestelle ab, sobald Sie loslassen. Andere verfügen über eine handbetätigte Notabsenkung, etwa einen geschützten Hebel oder eine Handpumpe, die eine Begleitperson bedienen kann. Diese Bedienelemente sind bewusst einfach gehalten und gegen versehentliche Auslösung gesichert. So bleibt der Lift auch bei einem seltenen Defekt beherrschbar.
Beim Treppenlift bewegt die Notabsenkung lediglich einen Sitz entlang der Schiene. Beim Rollstuhllift hingegen verbleibt die Person im Rollstuhl auf einer tragenden Plattform – die Funktion muss also deutlich mehr Last sicher führen. Wichtig ist die Abgrenzung zur reinen Stromfrage: Was bei einem kompletten Ausfall passiert, beschreibt der Begriff Rollstuhllift bei Stromausfall genauer.
Praxis-Tipp: Lassen Sie sich bei der Beratung zeigen, wie die Notabsenkung Ihres Lifts ausgelöst wird. Wenn eine Begleitperson sie bedienen soll, üben Sie den Ablauf einmal gemeinsam – im Ernstfall gibt das allen Beteiligten Sicherheit.
Ein Rollstuhllift überbrückt Höhenunterschiede, die Sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Bliebe die Plattform bei einem Stromausfall auf halber Höhe stehen, säßen Sie fest – und das in einer Position, die Sie nicht selbst verlassen können. Die Notabsenkung verhindert genau dieses Szenario und ist deshalb fester Bestandteil jeder geprüften Anlage.
Gerade in öffentlichen Gebäuden, in denen viele Menschen den Lift nutzen, ist diese Funktion unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass auch ohne sofortige Hilfe vor Ort niemand in der Höhe festsitzt. Vor dem Kauf sollten Sie klären, ob die Notabsenkung selbsttätig arbeitet oder eine Begleitperson erfordert – und ob sie in die regelmäßige Sicherheitsprüfung einbezogen ist.
Was ist die Notabsenkung beim Rollstuhllift?
Die Notabsenkung ist eine Sicherheitsfunktion, die die Plattform bei Stromausfall oder Störung kontrolliert nach unten bringt. So gelangen Sie samt Rollstuhl auf festen Boden. Sie verhindert, dass Sie in der Höhe festsitzen.
Wie funktioniert die Notabsenkung bei Stromausfall?
Je nach Bauart senkt sich die Plattform über die Schwerkraft oder ein Notablassventil langsam ab. Die Geschwindigkeit bleibt dabei stets begrenzt. Bei Hydraulik-Hublifts geschieht das durch kontrolliertes Ablassen des Öls, beschrieben auch unter Akkubetrieb.
Muss eine Begleitperson die Notabsenkung bedienen?
Das hängt vom Modell ab. Viele Lifte senken sich automatisch auf die nächste Ebene ab, andere haben eine handbetätigte Lösung über einen geschützten Hebel. Lassen Sie sich den Ablauf bei der Vor-Ort-Beratung zeigen.
Gilt die Notabsenkung auch für öffentliche Gebäude?
Ja, gerade dort ist sie besonders wichtig. In öffentlichen Gebäuden nutzen viele Menschen den Lift, oft ohne ständige Begleitung. Eine zuverlässige Notabsenkung gehört hier zur geforderten Barrierefreiheit nach DIN 18040.
Was ist der Unterschied zwischen Notabsenkung und Notruf?
Die Notabsenkung bringt die Plattform sicher nach unten, der Notruf verständigt Hilfe. Beide Funktionen ergänzen sich. Im Idealfall können Sie sich absenken und zusätzlich Unterstützung anfordern.
Wird die Notabsenkung regelmäßig geprüft?
Ja. Sie ist eine sicherheitsrelevante Funktion und wird bei jeder Sicherheitsprüfung kontrolliert und ausgelöst getestet. So bleibt sichergestellt, dass sie im Ernstfall zuverlässig arbeitet.
Ganz ohne Umsteigen: Mit einem Lifta Rollstuhllift fahren Sie direkt im Rollstuhl auf eine rutschfeste Plattform und überwinden Treppen und Höhenunterschiede sicher und selbstständig. Ob Hublift am Hauseingang oder Plattformlift für ganze Etagen – unsere Lifte sind innen wie außen einsetzbar und nach wenigen Stunden eingebaut.
So gelangen Sie wieder unabhängig dorthin, wo Sie hinmöchten: ins Haus, in den Garten oder auf die Terrasse.
Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter und beantworten Ihre Fragen rund um Rollstuhllifte telefonisch und unverbindlich.
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