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Der Notruf beim Rollstuhllift, auch Notrufsystem genannt, ist eine Sicherheitsfunktion, mit der Sie im Bedarfsfall direkt Hilfe rufen können. Per Knopfdruck wird ein akustisches Signal ausgelöst oder eine Verbindung zu einer hinterlegten Person oder Servicestelle hergestellt. So sind Sie auch dann nicht allein, wenn die Plattform einmal stehen bleibt oder Sie Unterstützung brauchen.
Der Notruf reicht von einer einfachen Hupe bis zum vernetzten Notrufsystem. In der einfachsten Form löst ein Knopf ein lautes Signal aus, das Personen in der Nähe alarmiert. Komfortablere Systeme stellen eine Sprechverbindung zu einer Angehörigen, einem Nachbarn oder einer Servicezentrale her – über Festnetz oder eine eingebaute Mobilfunkverbindung. Bei vielen Modellen ist der Notruf in das Bedientableau integriert.
Gut zu wissen: Ein guter Notruf funktioniert auch dann, wenn der Strom ausfällt. Möglich macht das ein eigener Akku, der das System unabhängig vom Hausnetz versorgt. So können Sie auch dann Hilfe rufen, wenn der Lift selbst über die Notabsenkung heruntergefahren werden muss. Mehr zum Verhalten bei Stromausfall erfahren Sie unter Rollstuhllift bei Stromausfall.
Beim Treppenlift mit Sitz ist der Notruf oft eine einfache Funktion für eine Einzelperson zu Hause. Beim Rollstuhllift, besonders im öffentlichen Bereich, ist ein zuverlässiges Notrufsystem von größerer Bedeutung, weil wechselnde Nutzerinnen und Nutzer auf Hilfe angewiesen sein können. Anders als beim geschlossenen Hauslift, bei dem der Notruf in der Kabine sitzt, ist er beim Rollstuhllift gut erreichbar am Bedienelement der offenen Plattform angebracht.
Damit der Notruf im Ernstfall hilft, muss er von der sitzenden Position aus gut erreichbar sein. Eine rollstuhlgerechte Bedienung sorgt dafür, dass Sie den Knopf ohne Verrenkung drücken können. Ist eine Begleitperson-Steuerung vorhanden, kann auch die Begleitung den Notruf auslösen.
Ein Lift kann in seltenen Fällen stehen bleiben – etwa bei einem Stromausfall oder einer Störung. In solchen Momenten entscheidet der Notruf darüber, wie schnell Sie Hilfe erreichen. Für Menschen, die allein leben oder unterwegs sind, ist er deshalb ein zentrales Sicherheitsmerkmal, das Selbstständigkeit und Sicherheit verbindet.
Im öffentlichen Bereich ist ein funktionierendes Notrufsystem Teil der geprüften Sicherheitsausstattung und wird bei jeder Sicherheitsprüfung kontrolliert. Wer einen Lift plant, sollte den Notruf von Anfang an mit der Vor-Ort-Beratung abstimmen.
Es ist eine Sicherheitsfunktion, mit der Sie per Knopfdruck Hilfe rufen können. Je nach System löst das einen Signalton aus oder stellt eine Sprechverbindung zu einer Person oder Servicestelle her.
Sie drücken einen Knopf am Bedienelement. Einfache Systeme geben ein lautes Signal ab, vernetzte Systeme bauen eine Telefon- oder Mobilfunkverbindung zu einer hinterlegten Stelle auf. So kommt schnell Hilfe.
Viele Notrufsysteme haben einen eigenen Akku und funktionieren deshalb unabhängig vom Hausstrom. So können Sie auch dann Hilfe rufen, wenn der Lift selbst über die Notabsenkung heruntergefahren wird.
Gerade wenn Sie allein leben oder den Lift häufig ohne Begleitung nutzen, ist ein Notruf sehr empfehlenswert. Im öffentlichen Bereich gehört er zur vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung.
Ja, dort ist ein zuverlässiges Notrufsystem Pflicht, weil wechselnde Personen den Lift nutzen. Es wird bei der wiederkehrenden Prüfung kontrolliert.
Ja. Ist der Lift mit einer Begleitperson-Steuerung ausgestattet, kann auch die Begleitung den Notruf bedienen. Der Knopf ist außerdem so platziert, dass Sie ihn aus dem Rollstuhl gut erreichen.
Welches Notrufsystem zu Ihrem Alltag passt, hängt davon ab, ob Sie allein leben, eine Begleitung haben oder den Lift öffentlich betreiben. In einer persönlichen Beratung finden wir gemeinsam die passende Lösung.
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