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Die Plattformgröße bezeichnet beim Rollstuhllift die nutzbare Standfläche, auf der ein Rollstuhl samt Person sicher Platz findet. Sie wird in Länge und Breite angegeben und richtet sich nach den Maßen handelsüblicher Hand- und Elektrorollstühle. Eine ausreichend dimensionierte Plattform ist die Voraussetzung dafür, dass die Auffahrt bequem gelingt und ein vollwertiger Rollstuhlstellplatz entsteht.
Die Plattformgröße eines Rollstuhllifts orientiert sich an den Abmessungen gängiger Rollstühle. Übliche nutzbare Standflächen liegen häufig im Bereich von etwa 80 mal 100 Zentimetern bis rund 90 mal 140 Zentimetern. Maßgeblich ist, dass der Rollstuhl vollständig auf die Fläche passt und an den Rändern noch genügend Sicherheitsabstand bleibt. Für Elektrorollstühle, die länger und schwerer sind, fällt die Plattform entsprechend größer aus – hier spielt auch die Tragfähigkeit zusammen mit der Fläche eine Rolle.
Die Plattformgröße steht nie für sich allein. Sie bestimmt mit, wie eine Auffahrrampe oder Auffahrklappe positioniert wird und wo das umlaufende Plattformgeländer ansetzt. Je großzügiger die Fläche, desto leichter lässt sich der Rollstuhl gerade ausrichten, ohne mehrfach rangieren zu müssen. Beim Plattformlift ist außerdem zu beachten, dass sich eine klappbare Plattform im Ruhezustand platzsparend an die Wand legt.
Im privaten Wohnbereich wird die Plattformgröße meist genau auf den vorhandenen Rollstuhl und die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt. In öffentlichen Gebäuden hingegen muss die Plattform so bemessen sein, dass unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer mit verschiedenen Rollstuhltypen sie befahren können. Hier geben Normen wie die Barrierefreiheit nach DIN 18040 Mindestmaße vor, damit der Lift wirklich für alle nutzbar ist.
Praxis-Tipp: Messen Sie vor der Beratung die Gesamtlänge und -breite Ihres Rollstuhls inklusive Fußstützen. Mit diesen Werten lässt sich die passende Plattformgröße zuverlässig bestimmen.
Die Plattformgröße entscheidet darüber, ob die Fahrt entspannt oder mühsam wird. Ist die Fläche zu klein, lässt sich der Rollstuhl nur schwer gerade aufstellen, und das Auffahren wird zur Geduldsprobe. Ist sie unnötig groß gewählt, geht wertvoller Platz im Treppenhaus oder Eingangsbereich verloren. Die richtige Größe ist deshalb immer ein Ergebnis aus Rollstuhlmaßen, Standort und Nutzungsszenario.
Wer die Plattformgröße früh klärt, vermeidet spätere Kompromisse. Besonders bei Elektrorollstühlen oder wenn mehrere Personen den Lift nutzen, lohnt sich eine sorgfältige Abstimmung. So wird der Rollstuhllift zu einer Lösung, die im Alltag wirklich passt – und nicht nur theoretisch.
Übliche nutzbare Standflächen liegen häufig zwischen etwa 80 mal 100 und 90 mal 140 Zentimetern. Die konkrete Größe richtet sich nach den Maßen Ihres Rollstuhls und dem verfügbaren Platz am Einbauort.
Elektrorollstühle sind länger und schwerer als Handrollstühle, daher ist eine entsprechend größere Plattform nötig. Wichtig ist, dass die Fläche und die Tragfähigkeit zusammenpassen.
Messen Sie die Gesamtlänge und -breite Ihres Rollstuhls inklusive Fußstützen. Diese Werte bilden die Grundlage; in der Vor-Ort-Beratung wird die Plattform dann auf Rollstuhl und Standort abgestimmt.
Ja. In öffentlichen Gebäuden muss die Plattform für unterschiedliche Rollstuhltypen nutzbar sein. Die DIN 18040 gibt dafür Mindestmaße vor.
Nicht unbedingt. Eine zu große Plattform kostet unnötig Platz im Treppenhaus oder Eingangsbereich. Entscheidend ist die zu Ihrem Rollstuhl und Standort passende Größe, nicht die maximale.
Die passende Plattformgröße lässt sich am besten direkt vor Ort bestimmen, wenn Rollstuhl und Standort gemeinsam betrachtet werden. Gern nehmen wir uns dafür Zeit und beraten Sie unverbindlich.
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