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Der Hydraulikantrieb bewegt die Plattform eines Rollstuhllifts mithilfe von Öldruck: Eine Pumpe presst Hydrauliköl in einen Zylinder, dessen Kolben die Bodenplatte samt Rollstuhl sanft anhebt. Er kommt vor allem beim Hublift zum Einsatz, der senkrecht über wenige Stufen hebt. So überwinden Sie Höhenunterschiede leise und ohne ruckartige Bewegungen.
Im Rollstuhllift ist der Hydraulikantrieb für seinen weichen Lauf und seine hohe Tragkraft geschätzt – ideal, um schwere Elektrorollstühle senkrecht zu heben.
Der Hydraulikantrieb arbeitet mit einem geschlossenen Ölkreislauf. Ein Elektromotor treibt eine Pumpe an, die Hydrauliköl unter Druck in einen Zylinder presst. Der Kolben hebt die Bodenplatte mit dem Rollstuhl senkrecht nach oben. Beim Herunterfahren öffnet ein Steuerventil, und das Öl fließt durch das Eigengewicht kontrolliert zurück. Dadurch braucht der Antrieb beim Absenken kaum Energie.
Beim Rollstuhllift ist der Hydraulikantrieb vor allem im Hublift verbreitet, der Höhenunterschiede von bis zu rund 1,80 Metern senkrecht überbrückt. Seine hohe Tragkraft passt gut zu schweren Elektrorollstühlen, und der ruhige Lauf gibt ein sicheres Fahrgefühl. Beim Plattformlift entlang einer Treppe kommen dagegen häufiger ein Zahnstangenantrieb oder Spindelantrieb zum Einsatz.
Praxis-Tipp: Wenn Ihnen ein besonders leises, weiches Anheben wichtig ist, fragen Sie gezielt nach einem Hublift mit Hydraulikantrieb. Er gleitet weich an und stoppt sanft, was vielen Menschen ein ruhiges Gefühl gibt.
Den Hydraulikantrieb gibt es auch beim Hauslift, wo er eine geschlossene Kabine über ganze Etagen hebt. Beim Rollstuhllift dagegen hebt er eine offene Plattform über einen Kurzhub von wenigen Stufen – ein anderes Einsatzszenario mit kürzeren Wegen. Vom Sitz-Treppenlift unterscheidet er sich grundlegend, weil dieser einen Sitz entlang einer Schiene zieht statt eine Plattform zu heben.
Der Hydraulikantrieb arbeitet eng mit der Sicherheitsabschaltung und der Notabsenkung zusammen. Fällt der Strom aus, lässt sich die Plattform über ein Notablassventil langsam absenken, sodass Sie sicher heruntergelangen. So kommen Sie auch im Ernstfall sicher von der Plattform.
Der Antrieb bestimmt, wie sich Ihr Rollstuhllift im Alltag anfühlt – wie leise, wie weich und wie tragfähig er hebt. Ein Hydraulikantrieb punktet mit ruhigem Lauf und hoher Tragkraft, braucht aber Platz für Pumpe und Zylinder und gelegentlich eine flache Vertiefung im Boden. Wo der Platz knapp ist, sollte das früh mit dem Berater geklärt werden.
Alternativen wie der Spindelantrieb oder Zahnstangenantrieb kommen oft mit weniger Bodenarbeit aus. Welcher Antrieb für Ihre Situation der richtige ist, hängt von Hubhöhe, Lifttyp und Platzverhältnissen ab.
Eine Pumpe presst Öl in einen Zylinder, dessen Kolben die Plattform nach oben hebt. Beim Absenken fließt das Öl durch das Gewicht der Plattform kontrolliert zurück. Dadurch fährt der Lift sehr weich und beim Herunterfahren nahezu stromlos.
Vor allem beim Hublift, der wenige Stufen senkrecht überwindet. Seine hohe Tragkraft eignet sich gut für schwere Elektrorollstühle. Beim Plattformlift an Treppen sind dagegen oft andere Antriebe verbaut.
Der Hydraulikantrieb gilt als besonders sanft und ruhig. Das Aggregat lässt sich zudem schallgedämmt aufstellen. Für viele Menschen fühlt sich das weiche Anheben angenehm und sicher an.
Beim Hauslift hebt der Antrieb eine geschlossene Kabine über ganze Etagen. Beim Rollstuhllift hebt er eine offene Plattform über einen Kurzhub von wenigen Stufen. Die Wege sind also kürzer und das Einsatzszenario ein anderes.
Über ein Notablassventil sinkt die Plattform langsam ab, sodass Sie sicher heruntergelangen. Viele Anlagen verfügen zusätzlich über einen Notruf und eine Notabsenkung.
Der Servicetechniker prüft bei der jährlichen Wartung Ölstand, Dichtungen und Druck. Sie selbst müssen nichts tun. Ein Wartungsvertrag hält den Antrieb langfristig zuverlässig.
Ob ein Hydraulikantrieb zu Ihrem Lifttyp und Ihren Platzverhältnissen passt, klärt sich am besten vor Ort. Unsere Berater schauen sich Ihre Situation an und erklären verständlich, welcher Antrieb für Sie der richtige ist – ohne Verpflichtung.
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