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Akkubetrieb bezeichnet einen Rollstuhllift, der seine Fahrten aus einer aufladbaren Batterie speist statt direkt aus dem Netzstrom. Der Akku wird über die Stromversorgung nachgeladen und hält den Lift auch bei Stromausfall fahrbereit. Dieser Notstrombetrieb ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer.
Beim Akkubetrieb fährt der Rollstuhllift nicht direkt mit Netzstrom, sondern aus einer aufladbaren Batterie. Diese wird laufend über die Stromversorgung nachgeladen, sobald die Plattform an ihren Halte- oder Ladepunkten steht. Aus dem Akku zieht der Motor seine Energie für die Fahrten. Weil die Batterie immer geladen bereitsteht, ist der Lift jederzeit einsatzbereit – auch dann, wenn gerade kein Netzstrom anliegt.
Der wichtigste Vorteil des Akkubetriebs ist der Notstrombetrieb. Fällt der Strom aus, fährt der Lift einfach aus der Batterie weiter, meist noch für mehrere Fahrten. So bleiben Sie als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer mobil und sitzen nicht fest. Ergänzend verfügt der Lift über eine Notabsenkung, falls auch der Akku einmal leer sein sollte. Beide Funktionen zusammen sichern den Betrieb umfassend ab, wie auch der Begriff Rollstuhllift bei Stromausfall zeigt.
Im direkten Netzbetrieb steht der Lift bei einem Stromausfall still und kann nur noch über die Notabsenkung bewegt werden. Der Akkubetrieb bietet hier mehr Komfort und Sicherheit. Gegenüber dem Akkubetrieb beim Treppenlift muss die Batterie beim Rollstuhllift mehr Last bewegen: Sie versorgt eine größere Plattform samt Rollstuhl und Person. Deshalb sind die Akkus hier in der Regel kräftiger dimensioniert.
Praxis-Tipp: Fahren Sie die Plattform nach der Nutzung immer in ihre Parkposition zurück, wenn dort die Ladekontakte sitzen. So bleibt der Akku stets gut geladen und steht im Ernstfall mit voller Reserve bereit.
Ein Rollstuhllift überwindet Höhen, die Sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Bliebe der Lift bei einem Stromausfall stehen, wäre das gerade in oberen Etagen ein Problem. Der Akkubetrieb verhindert das: Sie bleiben fahrbereit, auch wenn das Netz ausfällt. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das ein entscheidendes Sicherheitsargument.
Besonders bei einem Lift im Außenbereich oder in einem öffentlichen Gebäude zahlt sich der Akkubetrieb aus, weil dort die Zuverlässigkeit besonders zählt. Beim Kauf sollten Sie auf die Reichweite des Akkus, die erwartete Lebensdauer und die Tauschkosten achten. Ein gut gepflegter Akku hält in der Regel mehrere Jahre und lässt sich problemlos ersetzen.
Akkubetrieb bedeutet, dass der Lift seine Fahrten aus einer aufladbaren Batterie speist statt direkt aus dem Netz. Der Akku wird laufend nachgeladen. So bleibt der Lift auch bei Stromausfall fahrbereit.
Das hängt vom Akku und der Höhe ab, reicht aber meist für mehrere Auf- und Abfahrten. Damit überbrücken Sie einen typischen Stromausfall problemlos. Sollte der Akku einmal leer sein, greift die Notabsenkung.
Nein. Der Akku wird über die normale Stromversorgung geladen, meist genügt eine Steckdose. Ein spezieller Anschluss ist in der Regel nicht erforderlich.
Ein Akku hält bei guter Pflege üblicherweise mehrere Jahre. Danach lässt er sich im Rahmen der Wartung tauschen. Die Kosten dafür sind überschaubar und gehören zu den normalen Betriebskosten.
Ja, gerade dort. In öffentlichen Gebäuden ist eine zuverlässige Fahrbereitschaft besonders wichtig, weil viele Menschen den Lift nutzen. Der Akkubetrieb stellt sicher, dass der Lift auch bei einem Stromausfall verfügbar bleibt.
Ob Akkubetrieb oder direkter Netzbetrieb besser zu Ihnen passt, hängt von Lifttyp, Einbauort und Ihren Sicherheitswünschen ab. Wir beraten Sie, welche Lösung Ihnen die größte Zuverlässigkeit bietet. So bleiben Sie auch bei einem Stromausfall mobil.
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