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Ein selbsttragender Schacht ist eine Hauslift-Konstruktion, die ihre Lasten über ein eigenes Tragwerk ableitet und keine tragende Hauswand benötigt. Er wird als fertiges Gerüst aufgestellt und steht statisch für sich allein. Damit unterscheidet er sich vom Mauerwerksschacht, der in die Gebäudestruktur eingebunden ist.
Der selbsttragende Schacht bildet ein eigenständiges Tragwerk, das Kabine und Antrieb ohne Stützwand hält.
Er macht den Hauslift unabhängig vom Bestand und ermöglicht den Einbau auch dort, wo keine tragende Wand vorhanden ist.
Sie selbst müssen nichts tun – die Statik wird einmalig geplant und bei der jährlichen Prüfung kontrolliert.
Selbsttragende Schächte stehen oft frei im Raum oder im Treppenauge und lassen sich bei einem Umzug grundsätzlich zurückbauen.
Ein selbsttragender Schacht besteht aus einem stabilen Rahmen aus Stahl- oder Aluminiumprofilen, der alle Kräfte des Hauslifts aufnimmt. Die Führungsschienen Hauslift, der Antrieb und die Kabinenlasten werden über dieses Gerüst direkt in den Boden geleitet. Eine angrenzende Wand dient höchstens der seitlichen Befestigung, trägt aber kein Gewicht. So entsteht eine Konstruktion, die statisch für sich allein funktioniert.
Viele Bestandsgebäude haben dünne Trennwände oder offene Treppenhäuser, an die sich kein schwerer Schacht anlehnen lässt. Genau hier spielt der selbsttragende Schacht seine Stärke aus: Er lässt sich frei aufstellen, im Treppenauge platzieren oder neben die Treppe setzen, ohne dass die vorhandene Statik verstärkt werden muss. Das vereinfacht die Nachrüstung im Bestand erheblich.
Das Tragwerk eines selbsttragenden Schachts lässt sich unterschiedlich verkleiden. Häufig kommt es in Kombination mit einem Glasschacht zum Einsatz, weil sich das schlanke Profil gut mit transparenten Scheiben füllen lässt. Ebenso möglich sind blickdichte Paneele wie beim Metallschacht. So entscheidet das Tragwerk über die Statik, die Verkleidung über die Optik.
Klassische Personenaufzüge benötigen meist einen massiven, baulich eingebundenen Schacht. Der Hauslift unter DIN EN 81-41 darf dagegen mit leichteren, selbsttragenden Systemen arbeiten. Das senkt den baulichen Aufwand und macht den Lift auch für Häuser interessant, in denen ein großer Aufzugsschacht nie genehmigt oder finanziert würde.
Praxis-Tipp: Lassen Sie schon beim Aufmaß prüfen, wie der Boden am Aufstellort beschaffen ist. Ein selbsttragender Schacht braucht eine tragfähige Bodenplatte oder ein kleines Fundament – das klärt sich am besten, bevor die Konstruktion bestellt wird.
Ob ein Hauslift in Ihr Haus passt, hängt oft an einer einzigen Frage: Gibt es eine tragende Wand, an die sich der Schacht anlehnen kann? Ein selbsttragender Schacht macht diese Frage zweitrangig, weil er seine eigene Stabilität mitbringt. Das eröffnet Einbauorte, die mit einem gemauerten Schacht ausgeschlossen wären, und macht die Planung deutlich flexibler.
Wird diese Bauweise übersehen, scheitern Projekte manchmal vorschnell an der vermeintlich fehlenden Wand. Wer den selbsttragenden Schacht kennt, behält dagegen mehr Optionen – und findet auch in schwierigen Grundrissen eine Lösung für barrierefreies Wohnen über mehrere Zugangsebenen.
Was ist ein selbsttragender Schacht?
Ein selbsttragender Schacht ist eine Hauslift-Konstruktion mit eigenem Tragwerk, das ohne tragende Hauswand auskommt. Alle Lasten werden über den Rahmen in den Boden geleitet. Der Lift wird dadurch unabhängig von der Gebäudestruktur.
Brauche ich für einen selbsttragenden Schacht eine Wand?
Nein, eine tragende Wand ist nicht erforderlich. Eine angrenzende Wand kann zur seitlichen Befestigung genutzt werden, übernimmt aber kein Gewicht. Damit eignet sich diese Bauweise auch für offene Treppenhäuser.
Wo kann ein selbsttragender Schacht stehen?
Er lässt sich frei im Raum, im Treppenauge oder neben der Treppe aufstellen. Entscheidend ist ein tragfähiger Boden. Den genauen Aufstellort legen Sie gemeinsam mit dem Fachbetrieb beim Aufmaß fest.
Ist ein selbsttragender Schacht stabil genug?
Ja. Das Tragwerk wird statisch für die auftretenden Lasten ausgelegt und erfüllt die Anforderungen der DIN EN 81-41. Die Stabilität wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert.
Kann ich einen selbsttragenden Schacht wieder zurückbauen?
Grundsätzlich ja. Da er nicht fest ins Mauerwerk eingebunden ist, lässt er sich mit überschaubarem Aufwand demontieren. Das ist besonders in Mietwohnungen oder bei geplantem Umzug ein Vorteil; die Details klärt der Rückbau.
Ist ein selbsttragender Schacht günstiger als ein gemauerter?
Häufig ja, weil aufwendige Maurer- und Betonarbeiten entfallen. Die fertige Konstruktion wird angeliefert und montiert. Wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt von Höhe und Haltestellenzahl ab und zeigt sich im Kostenvoranschlag.
Mühelos von Etage zu Etage, ganz ohne Treppensteigen: Mit einem Lifta Hauslift holen Sie sich den Komfort eines eigenen Aufzugs nach Hause. Er kommt ohne Schacht aus, benötigt keine Baugenehmigung und ist in maximal zwei Tagen eingebaut.
So bleibt Ihr ganzes Zuhause erreichbar, für Sie, Ihre Familie und Ihre Gäste.
Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter und beantworten Ihre Fragen rund um den Hauslift telefonisch und unverbindlich.
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