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Ein Hauslift im Treppenauge wird in der offenen Mitte einer Treppe – dem sogenannten Treppenauge – eingebaut. Diese platzsparende Lösung nutzt einen ohnehin vorhandenen Freiraum und verbindet so mehrere Etagen, ohne zusätzliche Grundfläche zu beanspruchen. Voraussetzung ist ein ausreichend großes Treppenauge, das beim Aufmaß vor Ort genau vermessen wird.
Ein Hauslift im Treppenauge nutzt den offenen Schacht in der Mitte einer umlaufenden Treppe. Dieser Freiraum, das Treppenauge, bleibt in vielen Häusern ungenutzt. Wird er für den Lift verwendet, muss kein zusätzlicher Raum geopfert werden. Der Lift steigt senkrecht durch dieses Auge und hält an den gewünschten Etagen. Ein schlanker Liftschacht oder ein selbsttragender Schacht fügt sich dabei in den vorhandenen Raum ein.
Entscheidend ist die Grundfläche des Treppenauges. Für kompakte Hauslifte mit kleiner Kabine oder einer Plattform genügt oft schon eine bescheidene Fläche. Wichtig ist außerdem, dass die Mindestschachtmaße eingehalten werden und die Treppe weiterhin sicher begehbar bleibt. Beim Aufmaß wird geprüft, ob das Auge groß genug ist und wie der Lift eingepasst werden kann.
Anders als der Hauslift neben der Treppe, der eigenen Raum daneben benötigt, kommt die Treppenauge-Lösung ohne zusätzliche Fläche aus. Sie ist deshalb besonders bei beengten Verhältnissen attraktiv. Der Treppenlift wäre die schienengebundene Alternative – im Unterschied zur Kurvenschiene beim Treppenlift bewegt sich der Hauslift im Treppenauge jedoch frei senkrecht und überwindet ganze Stockwerke in einer Kabine.
Praxis-Tipp: Messen Sie das Treppenauge vorab grob aus, bevor Sie sich beraten lassen. Schon ein ungefähres Maß hilft einzuschätzen, ob eine Kabinen- oder Plattformlösung passt – die genaue Planung übernimmt dann der Fachbetrieb.
Gerade in Häusern mit wenig Platz ist das Treppenauge oft die eleganteste Lösung. Sie machen Ihr Zuhause barrierefrei, ohne ein Zimmer oder einen Flur zu verkleinern. Die Treppe bleibt nutzbar und dient weiterhin als Fluchtweg. So verbinden Sie Komfort und Sicherheit auf engstem Raum.
Ob das Treppenauge in Ihrem Fall ausreicht, lässt sich nur vor Ort sicher beurteilen. Die Form der Treppe, die Geländerhöhe und die Statik spielen eine Rolle. Eine frühzeitige Prüfung zeigt, ob diese platzsparende Variante für Sie infrage kommt oder ob eine andere Lösung sinnvoller ist.
Das hängt vom Modell ab. Kompakte Hauslifte mit kleiner Kabine oder Plattform passen oft schon in ein Auge ab etwa einem Quadratmeter. Das genaue Maß ergibt sich aus den Mindestschachtmaßen und dem Aufmaß vor Ort.
Ja. Der Lift sitzt im offenen Inneren der Treppe, die Stufen bleiben frei begehbar. So bleibt die Treppe als Weg und als Fluchtweg erhalten. Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt.
Nicht grundsätzlich. Da kein zusätzlicher Raum geschaffen werden muss, kann diese Variante sogar günstiger sein. Die genauen Kosten hängen von Modell und baulichem Aufwand ab und stehen im Kostenvoranschlag.
Ein Treppenlift fährt mit einem Sitz entlang einer Schiene über die Treppe. Der Hauslift im Treppenauge fährt dagegen senkrecht in einer Kabine durch die Mitte der Treppe. Er überwindet ganze Stockwerke und lässt die Stufen frei.
Nein, es muss eine ausreichende Grundfläche und passende Form haben. Sehr enge oder unregelmäßige Treppenaugen scheiden aus. Ob Ihr Treppenauge geeignet ist, klärt die Vor-Ort-Beratung.
Ob das Treppenauge in Ihrem Haus genug Platz für einen Hauslift bietet, lässt sich am besten direkt vor Ort beurteilen. Bei einem unverbindlichen Termin vermessen wir die Treppe und zeigen Ihnen passende Lösungen. So nutzen Sie vorhandenen Raum optimal.
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