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Rund 15 Sanitätshäuser versorgen Zwickau, verteilt über Innenstadt, Marienthal, Eckersbach, Mosel und Planitz. Mit rund 90.000 Einwohnern ist Zwickau die viertgrößte Stadt Sachsens, und mit einem 65-plus-Anteil von etwa 25 Prozent eine der Städte mit dem höchsten Seniorenanteil Sachsens überhaupt.
Das Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau ist der bedeutendste Hilfsmittelverordner und versorgt als Maximalversorger den gesamten Raum Südwestsachsen.
Wer in Zwickau ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Zwickau gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Zwickau oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Heinrich-Braun-Klinikum verordnet nach Gelenkoperationen regelmäßig Orthesen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Bei 25 Prozent Seniorenanteil ist Kompressionsversorgung ein verlässlicher Hauptbedarf.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Stadt mit einem Viertel 65-plus-Einwohnern sind Alltagshilfen keine Nischenprodukte, sondern Kerngeschäft.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Der Anteil der Menschen mit Pflegegrad ist in Zwickau durch den hohen Seniorenanteil überdurchschnittlich.
Homecare
Einige Betriebe liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für ältere Menschen in den Stadtrandlagen, die nicht mehr gut mobil sind, eine wichtige Option.
Zwickau ist bekannt für den Trabant, das Fahrzeug der DDR. Das Automobilwerk in Mosel hat Generationen von Zwickauern beschäftigt. Heute produziert VW dort Elektroautos. Die Arbeiter der Automobilindustrie, die dort Jahrzehnte lang körperlich gearbeitet haben, sind heute in Rente.
Zwickau ist aber auch die Geburtsstadt von Robert Schumann. Das Schumann-Haus und die historische Altstadt erinnern an die bedeutende Kulturgeschichte der Stadt. Die historischen Häuser in der Zwickauer Innenstadt und in Marienthal haben Gründerzeit-Substanz mit Treppenhäusern ohne Aufzug.
25 Prozent der Zwickauer sind 65 Jahre oder älter. Die Abwanderung Jüngerer nach der Wende hat eine Bevölkerungsstruktur hinterlassen, in der ältere Menschen besonders stark vertreten sind.
Die Innenstadt um das Schumann-Haus und die historischen Kirchen hat gut erhaltene Gründerzeit-Häuser ohne Aufzug. Wer dort wohnt, kennt die Treppenfrage als zunehmend relevantes Alltagsthema.
Marienthal im Nordosten hat viel Gründerzeit-Substanz und gilt als gut erhaltenes Altbau-Viertel. Viele ältere Marienthal-Bewohner wohnen seit der DDR-Zeit in ihren Wohnungen und schätzen ein lokal bekanntes Sanitätshaus.
Eckersbach im Norden ist eine DDR-Plattenbausiedlung. Die Erstbewohner aus den 1970er Jahren sind heute im Rentenalter. Fahrstühle in den Blöcken erleichtern das Wohnen, aber Zugangsstufen und schlecht modernisierte Bäder erfordern trotzdem Alltagshilfen.
Mosel im Westen ist der Automobilstandort, hier produziert VW. Viele ältere Bewohner haben dort oder bei früheren Automobilbetrieben gearbeitet.
Planitz im Südwesten hat gemischten Charakter aus historischen Ortskernen und neuerer Bebauung.
Das Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau ist Maximalversorger für Südwestsachsen. Es zieht Patienten aus dem Erzgebirge, dem Vogtland und dem Raum Chemnitz-Zwickau an.
Das Helios Vogtland-Klinikum Plauen in der Region ist ein weiterer Verordner. Patienten aus Zwickau, die dort behandelt wurden, kommen für die Hilfsmittelversorgung häufig nach Zwickau zurück.
Die Reha-Klinik Zwickau ist eine wichtige Einrichtung für Menschen nach Operationen und bei chronischen Erkrankungen.
Ein ehemaliger Automobilarbeiter aus Mosel, 72 Jahre, hat Jahrzehnte am Fließband gearbeitet. Knieschäden, Rückenprobleme, Schulterarthrose. Nach einer Knieoperation am Heinrich-Braun-Klinikum kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus.
Eine Frau aus Marienthal, 75 Jahre, wohnt in einem Gründerzeit-Haus von 1908. Das Haus wurde saniert, hat aber noch immer keinen Aufzug. Nach einem Schwindelanfall fragt sie nach Haltegriffen und Beratung für ihre Treppe.
Ein Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in Eckersbach kauft regelmäßig für seine Bewohner.
Die Frau aus Marienthal, die nach dem Schwindelanfall fragt, was für ihre Treppe möglich ist: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Zwickau gibt eine erste Antwort.
Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für das Gründerzeit-Haus in Marienthal möglich ist, ob der Lifta Esprit [/treppenlift] mit der schmalsten Einrohrschiene für enge Zwickauer Treppenhäuser geeignet ist oder ob der Lifta Klassik [/treppenlift] für eine gerade Treppe die robuste Lösung wäre: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst die Treppe vor Ort und legt ein konkretes Angebot vor.
Das KfW-Programm für altersgerechtes Umbauen fördert Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro. Menschen mit Pflegegrad erhalten von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Der Freistaat Sachsen hat eigene Förderprogramme zur Wohnraumanpassung. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Zwickau beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Zwickau?
Rund 15 Betriebe versorgen die Stadt. Das Heinrich-Braun-Klinikum liegt zentral. Für Menschen aus dem Erzgebirge, dem Vogtland und dem Raum Südwestsachsen ist Zwickau das nächste vollständig ausgestattete Versorgungszentrum.
Warum hat Zwickau einen so hohen Sanitätshaus-Bedarf?
25 Prozent der Zwickauer sind 65 Jahre oder älter, einer der höchsten Werte unter sächsischen Städten. Die Abwanderung Jüngerer nach der Wende und die gesundheitliche Hinterlassenschaft aus Automobilindustrie und früherer Bergbautätigkeit erklären diesen überdurchschnittlichen Bedarf.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Zwickau?
Lifta-Partner in Zwickau beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für Gründerzeit-Häuser. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In Zwickaus historischer Altstadt und in den Gründerzeit-Vierteln hat Lifta Erfahrung mit den typischen sächsischen Treppensituationen.
Wann brauche ich eine Verordnung beim Sanitätshaus Zwickau?
Kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsversorgung, Rollatoren, Rollstühle benötigen ein Arzt-Rezept. Das Sanitätshaus in Zwickau übernimmt danach die gesamte Kassenabrechnung. Produkte außerhalb des Leistungskatalogs können jederzeit auf Selbstzahlerbasis gekauft werden.
Bietet das Sanitätshaus Zwickau einen Ausleihservice an?
Die meisten Betriebe in Zwickau bieten Ausleihservice für Rollatoren, Gehstützen und Duschstühle. Wer noch nicht weiß, ob ein Hilfsmittel dauerhaft gebraucht wird, fängt sinnvoll mit dem Ausleihen an. Der Arzt kann auch ein Leih-Rezept ausstellen, sodass die Kasse die Kosten übernimmt.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.