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Rund 20 Sanitätshäuser versorgen Solingen, verteilt über Innenstadt, Ohligs, Wald, Gräfrath, Höhscheid und die weiteren Stadtteile. Mit rund 160.000 Einwohnern und einem 65-plus-Anteil von etwa 22 Prozent ist Solingen eine mittelgroße Industriestadt im Bergischen Land.
Das Klinikum Solingen ist der wichtigste Hilfsmittelverordner. Was Solingen auszeichnet: die berühmte Klingenindustrie mit langer Tradition in der Herstellung von Messern, Scheren und Besteck, und die für das Bergische Land typischen Hanglagen.
Ein Sanitätshaus in Solingen versorgt eine Stadt, die zwischen Höhenrücken und Tälern liegt und deren Berufsgeschichte bis heute spürbar ist. Wer Jahrzehnte an Schleif- und Schmiedewerkzeug der Klingenindustrie gearbeitet hat, kennt Schulter-, Rücken- und feinmotorische Beschwerden aus eigener Erfahrung. In Ohligs, Wald, Gräfrath oder Höhscheid kommen die Solinger Hanglagen dazu, die jeden Weg zur Haustür zur Frage werden lassen. Vom Klinikum mit dem Rezept in der Hand bis zur Versorgung im eigenen Stadtteil sind die Wege kurz. Genau dort setzt die Hilfsmittelversorgung vor Ort an.
Die Solinger Sanitätshäuser verteilen sich über die Innenstadt, Ohligs, Wald, Gräfrath und Höhscheid bis hinauf nach Cronenberg. Wer im Bergischen Städtedreieck wohnt, findet so auch in seinem Stadtteil eine Anlaufstelle, ohne für eine Maßanprobe oder den Ausleihservice quer durch die Stadt fahren zu müssen. Auch Menschen aus Haan, Langenfeld und Hilden nutzen die Versorgung in Solingen.
Die folgende Übersicht zeigt Sanitätshäuser in Solingen und im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen, Orthesen für Knie, Rücken und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Klinikum Solingen verordnet nach Gelenkoperationen regelmäßig Orthesen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. In einer Stadt mit 22 Prozent Seniorenanteil und körperlicher Industriebiografie ist Venenschwäche ein verbreiteter Bedarf. Ein Sanitätshaus in der Solinger Innenstadt oder in Ohligs übernimmt das direkt.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Solinger in Häusern an Bergischen Hängen sind Alltagshilfen ein alltäglicher Bedarf.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten.
Homecare
Einige Betriebe in Solingen liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause.
Solingen war über Jahrhunderte das Zentrum der deutschen Klingenindustrie. Messer, Scheren und Besteck aus Solingen haben Weltruf. Die Metallverarbeitung hat spezifische Berufskrankheiten hinterlassen: Feinmotorikstörungen durch repetitive Arbeit an Schleif- und Schmiedewerkzeug, Atemwegserkrankungen durch Metallstäube, Rückenprobleme durch das Stehen und Beugen über Werkbänke.
Dazu kommt die Topografie des Bergischen Landes. Solingen liegt auf Höhenrücken mit Tälern, die die Stadt durchziehen. Das bedeutet: Hanglagen, Außentreppen, Wege mit Höhenunterschied. Gräfrath, der historische Stadtteil mit dem Kloster, liegt auf einem Hügel. Wer in Solingen wohnt, kennt Steigungen.
Gräfrath ist Solingens historischster Stadtteil. Das Kloster Gräfrath, der historische Marktplatz und gut erhaltene Bürgerhäuser machen den Stadtteil einzigartig im Bergischen Land. Die Häuser dort haben Treppenhäuser ohne Aufzug.
Ohligs im Süden hat Bahnhofscharakter mit enger S-Bahn-Verbindung nach Düsseldorf. Gründerzeit-Bebauung und Nachkriegshäuser wechseln sich ab.
Wald im Westen und Höhscheid im Osten haben mehr Eigenheim-Charakter an Bergischen Hanglagen.
Cronenberg im Osten liegt auf einem Höhenrücken mit eigenem Dorfcharakter und historischen Handwerkerhäusern aus der Klingenindustrie-Zeit.
Ein ehemaliger Klingenschmied aus Wald, 70 Jahre, hat Jahrzehnte an Schleifmaschinen gearbeitet. Schulterprobleme, Rückenprobleme, feinmotorische Einschränkungen. Nach einer Schulteroperation kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus.
Eine Frau aus Gräfrath, 74 Jahre, wohnt in einem Haus am Hang. Vom Weg zur Haustür führen acht Stufen hinauf. Nach einem Sturz auf dieser Außentreppe fragt sie nach Lösungen.
Ein Pflegedienstmitarbeiter aus Höhscheid kauft regelmäßig für seine Kunden in Solingen ein.
Eine Frau aus Cronenberg, 71 Jahre, wohnt in einem historischen Handwerkerhaus aus der Klingenindustrie-Zeit. Das Haus liegt leicht erhöht, mit einer kleinen Außentreppe zur Haustür. Nach einem Sturz auf dieser Treppe kommt sie wegen Haltegriffen und fragt nach einer dauerhaften Lösung.
Die Frau aus Gräfrath, die nach dem Sturz auf der Außentreppe fragt: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Solingen gibt eine erste Antwort.
Ob ein Treppenlift für die Innentreppe des Hauses in Gräfrath möglich ist, ob der Lifta Esprit für enge Bergische Treppenhäuser die richtige Wahl wäre oder ob ein Hublift für die Außenstufen die sinnvollere Lösung ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, nimmt die Treppe auf und legt ein konkretes Angebot vor.
Wer in Solingen barrierefrei umbauen möchte, kann KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro beantragen. Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro der Umbaukosten. Über das NRW-Wohnraumförderungsgesetz kommen Landesmittel hinzu, und die kommunale Wohnberatung der Stadt Solingen hilft, die passenden Wege für ein Haus am Bergischen Hang zu finden. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Solingen geben dazu eine erste Orientierung.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Solingen?
Rund 20 Betriebe versorgen die Stadt. Das Klinikum Solingen liegt zentral. Für Menschen aus Haan, Langenfeld und Hilden ist Solingen eine wichtige Anlaufstelle.
Was macht die Topografie des Bergischen Landes für ältere Bewohner besonders herausfordernd?
Solingen liegt auf Höhenrücken mit Tälern. Außentreppen, Zugangswege mit Höhenunterschied und Hanglagen sind im Bergischen Land normal. Für ältere Bewohner bedeutet das, dass das Thema Treppen sich nicht nur innen, sondern oft auch außen stellt.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Solingen?
Lifta-Partner in Solingen beantworten erste Fragen zu Treppenliften, Hubliften und Lösungen für Hanglagen. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In Solingens Bergischen Hanglagen sind Außentreppen mit Höhenunterschied oft das erste Thema bei der Lifta-Vor-Ort-Vermessung.
Wie funktioniert die Kassenabrechnung im Sanitätshaus Solingen?
Für erstattungsfähige Hilfsmittel ist ein ärztliches Rezept nötig. Das Sanitätshaus in Solingen klärt nach der Verordnung alles Weitere mit der Krankenkasse. Wer unsicher ist, ob ein Produkt verordnungsfähig ist, fragt einfach vorab an. Das Sanitätshaus gibt Auskunft.
Kann ich in Solingen einen Rollator leihen statt kaufen?
Ja. Der Ausleihservice der Sanitätshäuser in Solingen eignet sich besonders direkt nach einer Operation. Statt sofort zu kaufen, leiht man Rollator oder Duschstuhl für einige Wochen und entscheidet danach in Ruhe über einen dauerhaften Kauf.
In den Bergischen Hanglagen von Wald, Höhscheid oder Cronenberg entscheidet oft schon die Außentreppe zur Haustür darüber, wie sicher der Alltag bleibt, und auch in den engen Treppenhäusern der Gräfrather Altbauten ohne Aufzug wird jede Etage zur Hürde. Ein Sanitätshaus in Solingen gibt dazu eine erste Orientierung, baut die Lifte aber nicht selbst ein. Diesen Teil übernimmt Lifta: Beratung, Aufmaß an der konkreten Treppe und ein verbindliches Angebot. Für die Innentreppe kommt ein Treppenlift in Frage, für wenige Stufen am Eingang ein Hublift und für mehrere Etagen im Eigenheim ein Hauslift.
Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung vereinbaren.