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Rund 15 Sanitätshäuser versorgen Recklinghausen, verteilt über Innenstadt, Suderwich, Hillen, König Ludwig und Hochlar. Mit rund 115.000 Einwohnern und einem 65-plus-Anteil von etwa 22 Prozent gehört Recklinghausen zu den Städten mit überdurchschnittlichem Seniorenanteil im nördlichen Ruhrgebiet.
Das Prosper Hospital Recklinghausen und das Knappschaftskrankenhaus sind die wichtigsten Hilfsmittelverordner. Recklinghausen versorgt auch Menschen aus Herten, Datteln und Oer-Erkenschwick, die für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Stadt kommen.
Ein Sanitätshaus Recklinghausen findet man von der historischen Innenstadt über König Ludwig und Suderwich bis nach Hochlar im Norden. Die Versorgungslage ist von der Bergbaugeschichte geprägt: Viele Kundinnen und Kunden bringen körperliche Berufsbiografien aus dem Steinkohlebergbau mit, rechnen über die Knappschaft ab und wohnen in Zechensiedlungshäusern mit Zugangstreppen und engen Innentreppen. Das Prosper Hospital und das Knappschaftskrankenhaus verordnen Orthesen, Rehatechnik und Kompressionsversorgung, die die Betriebe vor Ort anpassen. Auch wer aus Herten, Datteln oder Oer-Erkenschwick mit einem Rezept kommt, findet hier ein vollständig ausgestattetes Versorgungszentrum.
Die Sanitätshäuser verteilen sich über die zentral gelegene Innenstadt nahe Prosper Hospital und Knappschaftskrankenhaus sowie über die Bergbau-Stadtteile König Ludwig, Suderwich und Hillen. Von dort aus werden auch das nördliche Hochlar und Patienten aus dem Kreis Recklinghausen mitversorgt.
Die folgende Übersicht zeigt Sanitätshäuser in Recklinghausen und im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen, Orthesen für Knie, Rücken und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Knappschaftskrankenhaus verordnet bei Bergbau-Berufskrankheiten regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Recklinghausen anpassen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. In einer Stadt mit 22 Prozent Seniorenanteil und industrieller Berufsbiografie ist Kompressionsversorgung ein verlässlicher Grundbedarf.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Bergbaustadt mit vielen älteren Menschen ein stark nachgefragtes Sortiment.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus klärt Antrag und Abrechnung mit der Pflegekasse.
Homecare
Einige Betriebe liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für ältere Menschen in den nördlichen Stadtteilen, die schlecht mobil sind, eine wichtige Ergänzung.
Das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen steht in der Tradition der Knappschaft und ist auf Bergarbeiterkrankheiten spezialisiert. Knieschäden, Lungenerkrankungen durch Kohlenstaub, Rückenprobleme und Lärmschwerhörigkeit aus dem Steinkohlebergbau sind Diagnosen, die das Krankenhaus kennt.
Die Knappschaft als Kostenträger ist für viele ältere Recklinghausener noch immer der vertraute Krankenkassenpartner. Sanitätshäuser, die mit der Knappschaft abrechnen und die spezifischen Versorgungsbilder aus dem Bergbau kennen, haben in Recklinghausen einen festen Kundenstamm.
Die Bergarbeitersiedlungen in den Stadtteilen König Ludwig und Hochlar, benannt nach dem früheren Bergwerk König Ludwig, haben Zechenhäuser aus der Bergbauzeit. Diese Häuser haben Zugangstreppen und enge Innentreppen.
Die Innenstadt hat einen historischen Kern mit Stadtkirche und Bürgerhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten sowie Altbausubstanz ohne Aufzug.
König Ludwig, benannt nach dem früheren Bergwerk, ist der bekannteste Bergbau-Stadtteil. Die Zechensiedlungshäuser dort haben Zugangstreppen und enge Innentreppen. Viele Bewohner sind seit Jahrzehnten ansässig.
Suderwich im Süden und Hillen im Osten haben ähnlichen Bergbau-Siedlungscharakter. Die Bevölkerung ist überdurchschnittlich alt mit häufig körperlicher Berufsbiografie.
Hochlar im Norden hat mehr ländlichen Charakter. Die Innenstadt-Sanitätshäuser versorgen auch diese nördlichen Stadtteile.
Eine Frau aus der Recklinghäuser Innenstadt, 74 Jahre, wohnt in einem historischen Bürgerhaus. Das Haus hat keine Aufzug. Nach einem Schwächeanfall fragte ihr Arzt, ob sie noch sicher alleine wohnen kann. Sie kommt ins Sanitätshaus für Haltegriffe und fragt dann auch nach der Treppe.
Die Frau aus Suderwich, die nach dem Sturz an der Eingangstreppe fragt, was man tun kann: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Recklinghausen gibt eine erste Antwort.
Ob ein Treppenlift für das Zechenhaus in Suderwich geeignet ist, ob der Lifta Klassik für eine gerade Innentreppe die robuste Lösung wäre oder ob ein Plateau Flexa für eine Rollstuhlversorgung sinnvoller ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst die Treppe vor Ort und legt ein Angebot vor.
Wer barrierefrei umbauen möchte, kann KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro beantragen. Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro der Umbaukosten. NRW hat eigene Wohnraumförderungsprogramme. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Recklinghausen beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Recklinghausen?
Rund 15 Betriebe versorgen die Stadt. Prosper Hospital und Knappschaftskrankenhaus liegen zentral. Für Menschen aus Herten, Datteln und Oer-Erkenschwick ist Recklinghausen das nächste vollständig ausgestattete Versorgungszentrum.
Was macht das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen besonders?
Das Knappschaftskrankenhaus ist auf Bergarbeitererkrankungen spezialisiert. Es kennt die Versorgungsbilder aus dem Steinkohlebergbau und rechnet mit der Knappschaft ab. In einer Bergbaustadt wie Recklinghausen ist das ein wichtiger Vorteil für viele ältere Patienten.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Recklinghausen?
Lifta-Partner in Recklinghausen beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Plattformliften für Zechenhäuser und andere Wohnsituationen. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In den Zechenhäusern und im historischen Stadtkern Recklinghausens kennen Lifta-Partner sehr unterschiedliche Zugangssituationen.
Wie funktioniert die Kassenabrechnung im Sanitätshaus Recklinghausen?
Für erstattungsfähige Hilfsmittel ist ein ärztliches Rezept nötig. Das Sanitätshaus in Recklinghausen klärt nach der Verordnung alles Weitere mit der Krankenkasse. Wer unsicher ist, ob ein Produkt verordnungsfähig ist, fragt einfach vorab an. Das Sanitätshaus gibt Auskunft.
Kann ich in Recklinghausen einen Rollator leihen statt kaufen?
Ja. Der Ausleihservice der Sanitätshäuser in Recklinghausen eignet sich besonders direkt nach einer Operation. Statt sofort zu kaufen, leiht man Rollator oder Duschstuhl für einige Wochen und entscheidet danach in Ruhe über einen dauerhaften Kauf.
In den Zechensiedlungshäusern von König Ludwig und Suderwich sind es oft die fünf Stufen an der Eingangstreppe oder die enge Innentreppe, die nach Jahrzehnten zum Hindernis werden. Im historischen Stadtkern kommen Bürgerhäuser ohne Aufzug dazu. Wer hier sicher und selbstständig wohnen bleiben möchte, denkt früher oder später über barrierefreies Wohnen nach. Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Recklinghausen gibt dazu eine erste Orientierung, die Beratung, das Aufmaß vor Ort und das Angebot übernimmt Lifta selbst, denn das Sanitätshaus baut keine Lifte ein.
Für eine gerade Innentreppe im Zechenhaus kann ein Treppenlift die robuste Lösung sein, für eine Rollstuhlversorgung ein Plattformlift, für die wenigen Stufen am Eingang ein Hublift und bei mehreren Etagen ein Hauslift. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.