(24 Std. täglich, kostenlos)
Rund 25 Sanitätshäuser versorgen Potsdam, verteilt über die Innenstadt, Babelsberg, die Nauener Vorstadt, Drewitz, Stern und die umliegenden Stadtteile. Mit rund 183.000 Einwohnern ist Potsdam die Landeshauptstadt Brandenburgs und wächst vor allem durch Zuzug aus Berlin.
Rund 20 Prozent der Potsdamer sind 65 Jahre oder älter. Das Klinikum Ernst von Bergmann ist der wichtigste Hilfsmittelverordner. Was Potsdam außerdem auszeichnet: Die Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und hat historische Villengebiete mit einer gut situierten, kaufkräftigen älteren Bevölkerung.
Wer in Potsdam ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Potsdam gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Potsdam oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Klinikum Ernst von Bergmann verordnet nach Gelenkoperationen regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Potsdam anpassen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Ein Sanitätshaus in der Potsdamer Innenstadt oder in der Brandenburger Vorstadt übernimmt das direkt.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Potsdamer in historischen Villen ohne Aufzug ein alltäglicher Bedarf.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus stellt den Antrag und übernimmt die Kassenabwicklung.
Homecare
Einige Betriebe in Potsdam liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause.
Das Klinikum Ernst von Bergmann ist das Zentralkrankenhaus der Brandenburger Landeshauptstadt. Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Innere Medizin sind Schwerpunkte. Das Sana Herzzentrum Potsdam ergänzt die Versorgung für kardiologische Patienten.
Die Kliniken Beelitz-Heilstätten südlich von Potsdam sind historisch bedeutend: Hier wurden bereits im frühen 20. Jahrhundert Lungenkranke behandelt, heute ist Beelitz eine der bedeutenden Reha-Kliniken der Region. Patienten, die dort nach neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen behandelt wurden, kommen nach der Entlassung häufig in Sanitätshäuser in Potsdam.
Potsdam hat historische Villengebiete, die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Potsdamer Parks und Schlösser gehören. Die Nauener Vorstadt und die Brandenburger Vorstadt haben repräsentative Bürger- und Herrenhäuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Viele dieser Häuser haben keine Aufzüge. Wer in einer Villa in der Nauener Vorstadt wohnt und älter wird, steht vor denselben Fragen wie Bewohner von Gründerzeithäusern in anderen Städten: die Treppe, das Badezimmer, der Eingang.
Die Bevölkerung in diesen Vierteln ist gut situiert. Ein hoher Anteil kommt aus Beamten- und Akademikermilieus. Die Kaufkraft ist überdurchschnittlich.
Potsdam ist im Berliner Speckgürtel und wächst durch Zuzug. Familien, die Berlin verlassen und in Potsdam bauen oder kaufen, prägen das neue Stadtbild. Die ältere Bevölkerung, die schon länger in Potsdam wohnt, hat oft DDR-Biografien und eine andere Einkommenssituation.
Diese Mischung macht Potsdams Sanitätshäuser zu Orten mit breitem Klientel: kaufkräftige Zugezogene auf der einen Seite, ältere Langzeitbewohner auf der anderen.
Ein pensionierter Ministerialbeamter aus der Nauener Vorstadt, 72 Jahre, wohnt in seiner Villa aus dem Jahr 1905. Das Haus hat keinen Aufzug. Nach einer Hüftoperation am Klinikum Ernst von Bergmann kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus und fragt auch nach Möglichkeiten für seine Treppe.
Eine Frau aus Babelsberg, 76 Jahre, wohnt in einem sanierten DDR-Altbau. Nach einer Reha in Beelitz-Heilstätten kommt sie mit Alltagshilfen-Bedarf ins Sanitätshaus.
Ein Sohn aus Drewitz, 50 Jahre, pflegt seinen Vater zu Hause. Er braucht Pflegehilfsmittel und Beratung.
Der Ministerialbeamte aus der Nauener Vorstadt, der nach der Hüftoperation fragt: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Potsdam gibt eine erste Antwort auf die Frage nach der Treppe in seiner Villa.
Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für das historische Haus in der Nauener Vorstadt möglich ist, ob der Lifta Luxor [/treppenlift] für ein repräsentatives Potsdamer Treppenhaus die richtige Wahl wäre oder ob der Lifta Avantgarde [/treppenlift] besser passt: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, nimmt die Treppe auf und legt ein konkretes Angebot vor.
Für barrierefreie Umbaumaßnahmen gibt es bundesweit KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro. Liegt ein Pflegegrad vor, kommen bis zu 4.180 Euro von der Pflegekasse dazu. Brandenburg hat eigene Förderprogramme zur Wohnraumanpassung. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Potsdam beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Potsdam?
Rund 25 Betriebe versorgen die Stadt. Das Klinikum Ernst von Bergmann liegt zentral. Für Menschen aus dem Berliner Umland westlich und südwestlich von Berlin ist Potsdam eine wichtige Anlaufstelle.
Was macht die Kliniken Beelitz-Heilstätten für Potsdamer Sanitätshäuser besonders?
Die Kliniken Beelitz-Heilstätten sind eine der bedeutenden Reha-Kliniken der Region. Patienten aus Potsdam, die dort nach neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen behandelt wurden, kommen nach der Entlassung häufig direkt in ein Sanitätshaus in Potsdam.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Potsdam?
Lifta-Partner in Potsdam beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für historische Villen und andere Treppensituationen. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In den repräsentativen Treppenhäusern der Nauener Vorstadt prüft Lifta jeden Fall individuell vor Ort.
Warum sind die historischen Villengebiete in Potsdam ein Thema für Lifta-Partner-Sanitätshäuser?
Die Nauener Vorstadt und die Brandenburger Vorstadt haben repräsentative Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert ohne Aufzug. Die gut situierten, älteren Bewohner dieser Viertel stellen früher oder später die Frage nach altersgerechten Wohnlösungen.
Übernimmt die Krankenkasse Kosten im Sanitätshaus Potsdam?
Bei verordneten Hilfsmitteln rechnet das Sanitätshaus Potsdam direkt mit der Krankenkasse ab. Der Patient zahlt nur die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Ohne Rezept ist ein Kauf auf eigene Kosten möglich. Das Sanitätshaus berät, welche Produkte erstattet werden und welche nicht.
Wie funktioniert der Ausleihservice im Sanitätshaus Potsdam?
Viele Sanitätshäuser in Potsdam verleihen Hilfsmittel für begrenzte Zeiträume. Rollatoren, Gehstützen, Badestühle. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, kann die Krankenkasse auch für Leihhilfsmittel aufkommen. Für kurze Genesungsphasen lohnt Leihen häufig mehr als Kaufen.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.