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Rund 28 Sanitätshäuser versorgen Oberhausen, verteilt über Innenstadt, Osterfeld, Sterkrade und die umliegenden Stadtteile. Mit rund 211.000 Einwohnern und einem 65-plus-Anteil von etwa 23 Prozent gehört Oberhausen zu den Städten mit dem höchsten Seniorenanteil im Ruhrgebiet.
Das Evangelische Krankenhaus Oberhausen und das St. Clemens Hospital sind die wichtigsten Hilfsmittelverordner. Oberhausen versorgt dabei auch Menschen aus dem nördlichen Umland: aus Bottrop und Teilen des Kreises Wesel kommen Menschen für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Stadt.
Ein Sanitätshaus in Oberhausen versorgt eine Stadt, die vom Bergbau und der Stahlindustrie geprägt wurde und heute zu den ältesten Bevölkerungen im Ruhrgebiet zählt. Rund 23 Prozent der Menschen sind 65 oder älter, viele tragen die körperlichen Folgen jahrzehntelanger Schwerstarbeit mit sich. Zwischen Osterfeld, Sterkrade und der Innenstadt rund um das CentrO finden Betroffene Betriebe, die nach einer Operation, bei chronischem Verschleiß oder im Pflegealltag mit passenden Hilfsmitteln weiterhelfen. Wer hier eine Verordnung des Evangelischen Krankenhauses oder des St. Clemens Hospitals einlöst, bekommt nicht nur ein Produkt, sondern Anpassung und Beratung vor Ort.
Die Oberhausener Sanitätshäuser verteilen sich über das Stadtgebiet: vom alten Bergbauviertel Osterfeld im Norden über das eigenständige Zentrum Sterkrade bis in die Innenstadt und die südlichen Quartiere Lirich und Klosterhardt. Wegen des umfangreicheren Angebots kommen auch Menschen aus Bottrop und Teilen des Kreises Wesel für spezialisierte Versorgungen in die Stadt.
Die folgende Übersicht zeigt Sanitätshäuser in Oberhausen und im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen, Orthesen für Knie, Rücken und Sprunggelenk sowie Prothesen. Die Kliniken verordnen nach Gelenkoperationen regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Oberhausen anpassen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. In einer Stadt mit 23 Prozent Seniorenanteil und industrieller Berufsgeschichte ist Kompressionsversorgung ein konstanter Grundbedarf.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Stadt mit so vielen älteren Menschen sind Alltagshilfen ein stark gefragtes Sortiment.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus klärt Antrag und Abrechnung mit der Pflegekasse. Der Anteil der Menschen mit Pflegegrad ist in Oberhausen überdurchschnittlich hoch.
Homecare
Einige Betriebe in Oberhausen liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für Senioren, die schlecht mobil sind, ist dieser Service besonders wichtig.
Oberhausen war über Jahrzehnte eine der Kernstädte des Bergbaus und der Stahlindustrie. Die letzte Zeche schloss 1993, die Stahlwerke in den Jahren danach. Was geblieben ist: eine der ältesten Bevölkerungsstrukturen im Ruhrgebiet.
23 Prozent der Oberhausener sind 65 Jahre oder älter. Das ist ein erheblicher Wert für eine mittelgroße Stadt. Dazu kommen die gesundheitlichen Folgen jahrzehntelanger Schwerstarbeit: Knieschäden, Rückenerkrankungen, Lungenprobleme durch Industriestäube.
Sanitätshäuser in Oberhausen, besonders in Osterfeld und Sterkrade, versorgen eine Bevölkerung, die körperlich intensiv gearbeitet hat und heute überdurchschnittliche Pflegedichte aufweist.
Osterfeld im Norden ist ein traditionelles Bergbau-Arbeiterviertel mit Zechenhäusern aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Häuser haben Zugangstreppen und enge Innentreppen. Viele Bewohner wohnen seit Jahrzehnten dort.
Sterkrade, früher eine eigenständige Stadt, hat ein eigenes Stadtzentrum. Die Bevölkerung dort ist gemischter als in Osterfeld, aber ebenfalls überdurchschnittlich alt.
Die Innenstadt rund um das CentrO-Einkaufszentrum hat sich durch das ehemalige Stahlwerksareal verändert. Die Wohnbevölkerung ist gemischt.
Lirich und Klosterhardt im Süden haben mehr Nachkriegsbebauung. Der Anteil älterer Menschen ist trotzdem hoch.
Ein ehemaliger Stahl-Schlosser aus Osterfeld, 74 Jahre, hat Jahrzehnte in der Stahlindustrie gearbeitet. Knieschäden, Rückenprobleme, Venenschwäche. Nach einer Knieoperation kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus.
Eine Frau aus Sterkrade, 76 Jahre, wohnt in einem Bergarbeiterwohnhaus aus den 1930er Jahren. Die Treppe ist schmal. Nach einem Sturz fragt sie nach Haltegriffen und Beratung.
Ein Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung in der Innenstadt kauft regelmäßig für mehrere Bewohner. Rollstühle, Pflegehilfsmittel, direkte Kassenabwicklung.
Ein Rentner aus Lirich, 70 Jahre, wohnt in einem Nachkriegshaus von 1956. Das Schlafzimmer liegt im Obergeschoss. Nach einem Klinikaufenthalt in Essen kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus. Die Treppe ist zwar gerade, aber nach der Behandlung merkt er, dass sie länger als erwartet das Problem bleiben wird.
Die Frau aus Sterkrade, die nach dem Sturz fragt, was man gegen die schmale Treppe tun kann: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Oberhausen gibt eine erste Antwort.
Ob ein Treppenlift für das Bergarbeiterwohnhaus in Sterkrade geeignet ist, ob der Lifta Klassik für eine gerade Innentreppe die robuste Lösung wäre oder ob ein Plateau Flexa für eine Rollstuhlversorgung sinnvoller ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst die Treppe vor Ort und legt ein Angebot vor.
Für barrierefreie Umbauten in Oberhausen lassen sich mehrere Wege kombinieren. Das KfW-Programm zum altersgerechten Umbauen fördert Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro, Menschen mit Pflegegrad erhalten von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Über das Land läuft die NRW-Wohnraumförderung (WoFG) mit zusätzlichen Zuschüssen, und die Wohnberatung der Stadt Oberhausen hilft bei der Einordnung der Programme. Gerade in den Zechenhäusern Osterfelds und den Bergarbeiterwohnhäusern Sterkrades, wo schmale Treppen und Eingangsstufen typisch sind, lohnt sich die frühe Prüfung der Förderwege. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Oberhausen geben dazu eine erste Orientierung.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Oberhausen?
Rund 28 Betriebe versorgen die Stadt. Für Menschen aus Bottrop und dem nördlichen Umland ist Oberhausen eine wichtige Anlaufstelle.
Warum hat Oberhausen einen so hohen Sanitätshaus-Bedarf?
23 Prozent der Oberhausener sind 65 Jahre oder älter. Dazu kommt die gesundheitliche Hinterlassenschaft aus Bergbau und Stahlindustrie: Knieschäden, Rückenerkrankungen und Lungenprobleme durch Industriestäube.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Oberhausen?
Lifta-Partner in Oberhausen beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Plattformliften. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In Oberhausens Bergbau-Arbeiterhäusern kennen Lifta-Partner sowohl Zugangstreppen als auch enge Innentreppen.
Wann brauche ich eine Verordnung beim Sanitätshaus Oberhausen?
Kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsversorgung, Rollatoren, Rollstühle benötigen ein Arzt-Rezept. Das Sanitätshaus in Oberhausen übernimmt danach die gesamte Kassenabrechnung. Produkte außerhalb des Leistungskatalogs können jederzeit auf Selbstzahlerbasis gekauft werden.
Bietet das Sanitätshaus Oberhausen einen Ausleihservice an?
Die meisten Betriebe in Oberhausen bieten Ausleihservice für Rollatoren, Gehstützen und Duschstühle. Wer noch nicht weiß, ob ein Hilfsmittel dauerhaft gebraucht wird, fängt sinnvoll mit dem Ausleihen an. Der Arzt kann auch ein Leih-Rezept ausstellen, sodass die Kasse die Kosten übernimmt.
In Oberhausens Bergbau- und Arbeiterhäusern entscheidet oft die Treppe darüber, wie lange jemand selbstständig zu Hause bleibt: schmale Innentreppen in den Zechenhäusern Osterfelds, steile Aufgänge in den Sterkrader Wohnhäusern der 1930er Jahre, das Schlafzimmer im Obergeschoss eines Nachkriegshauses in Lirich. Hier beginnt barrierefreies Wohnen meist mit einer einzigen Frage: Wie überwinde ich diese Stufen wieder sicher? Ein Treppenlift passt für die geraden Innentreppen, ein Plattformlift oder Hublift hilft bei Rollstuhlversorgung und wenigen Stufen am Eingang, und bei mehreren Etagen kommt ein Hauslift infrage.
Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Oberhausen gibt dazu die erste Orientierung. Den Einbau selbst übernimmt das Sanitätshaus nicht: Lifta kommt zur Treppe, nimmt das Aufmaß vor Ort und erstellt ein Angebot. Über das Formular können Sie unverbindlich das Infopaket anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung vereinbaren.