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Rund 160 Sanitätshäuser versorgen Köln, verteilt über alle Stadtteile von Ehrenfeld und Nippes über Lindenthal und Sülz bis nach Mülheim, Porz und Rodenkirchen. Mit rund 1,08 Millionen Einwohnern hat Köln eine der größten und dichtesten Sanitätshaus-Strukturen Deutschlands.
Der 65-plus-Anteil liegt bei rund 18 Prozent. Als Oberzentrum der Rheinschiene versorgt Köln aber weit mehr als die eigene Stadtbevölkerung: Menschen aus Leverkusen, dem Rhein-Erft-Kreis, Bergisch Gladbach und dem Rhein-Sieg-Kreis kommen für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Domstadt. Das Universitätsklinikum Köln und die Kliniken der Stadt Köln sind die bedeutendsten Hilfsmittelverordner.
Wer in Köln ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Köln gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Köln oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Universitätsklinikum Köln und das Krankenhaus Merheim verordnen nach Gelenkoperationen und Amputationen regelmäßig Orthesen. Mehrere Kölner Sanitätshäuser haben eigene orthopädietechnische Werkstätten.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. In einer Stadt mit 1,08 Millionen Einwohnern und einer vergleichsweise jungen Bevölkerungsstruktur ist die absolute Zahl an Kompressionsversorgungen trotzdem hoch. Ein Sanitätshaus in Ehrenfeld, Nippes oder Sülz übernimmt das direkt.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle, elektrische Scooter und Sanitärausstattung. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten. Viele Kölner Sanitätshäuser haben eigene Ausstellungsräume für Rehatechnik.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Kölner in Gründerzeit-Mietshäusern ohne Aufzug, in denen Einkaufen, Arztbesuch und Treppensteigen täglich kombiniert werden müssen, sind Alltagshilfen ein Kernprodukt.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus stellt den Antrag bei der Pflegekasse und übernimmt die Abwicklung.
Homecare
Mehrere Betriebe in Köln liefern Inkontinenzversorgung, Stomamaterial und Wundversorgung nach Hause. In einer Großstadt mit vielen immobilen Senioren ist Homecare ein eigenständiger Versorgungsbereich.
Das Universitätsklinikum Köln ist Maximalversorger für die gesamte Rheinschiene. Onkologie, Neurologie, Orthopädie, Kardiologie und Transplantationsmedizin sind Schwerpunkte, die Patienten aus dem gesamten südlichen NRW anziehen. Nach Behandlungen am UKK suchen viele Patienten ein Sanitätshaus in Köln auf.
Die Kliniken der Stadt Köln betreiben drei Standorte: das Krankenhaus Merheim im Osten, die Klinik Holweide und die Kinderklinik Amsterdamer Straße. Zusammen mit dem Universitätsklinikum machen sie Köln zu einem der dicht versorgten medizinischen Zentren Deutschlands.
Das St. Antonius Hospital in der Südstadt und weitere konfessionelle Krankenhäuser ergänzen das Netz. Die MEDIAN Klinik Köln-Langel ist eine wichtige Reha-Einrichtung im Süden der Stadt, aus der Patienten nach der Entlassung in Sanitätshäuser in Köln kommen.
Was Köln unter deutschen Großstädten besonders macht, ist die Dichte und Ausdehnung seiner Gründerzeit-Bebauung. Die meisten der innenstadtnahen Stadtteile haben massive Gründerzeit-Bebauung aus der Zeit zwischen 1880 und 1920: vier bis sechs Etagen, Backsteinarchitektur, ohne Aufzug.
Ehrenfeld im Westen ist ein lebhaftes, gemischtes Quartier mit einer starken Gründerzeit-Substanz. Viele ältere Langzeitbewohner leben dort seit Jahrzehnten in denselben Wohnungen.
Nippes im Norden hat ähnlichen Charakter. Die Bevölkerung ist breiter gemischt als in Lindenthal oder Sülz, mit vielen älteren Menschen in gut erhaltenen Altbauwohnungen.
Lindenthal und Sülz im Westen sind die wohlhabenderen Gründerzeit-Viertel Kölns. Gut erhaltene Gebäude, gepflegte Fassaden, kaufkräftige ältere Bevölkerung. Ein Sanitätshaus in Lindenthal bedient eine Klientel mit höheren Qualitätsansprüchen.
Klettenberg und Rodenkirchen im Süden haben gutbürgerlichen Charakter mit Eigenheimen und Altbauten. Rodenkirchen am Rhein ist besonders wohlhabend.
Eine Lehrerin aus Ehrenfeld, 70 Jahre, wohnt im vierten Stock eines Gründerzeit-Hauses von 1898. Kein Aufzug. Nach einer Knieoperation am UKK kommt sie mit dem Rezept ins Sanitätshaus und fragt nebenbei, wie lange die Treppe noch realistisch ist.
Ein Rentner aus Nippes, 76 Jahre, hat jahrelang Rückenprobleme ignoriert. Jetzt, nach einem Bandscheibenvorfall, braucht er eine Rückenorthese, Einlagen und einen Rollator für die ersten Wochen. Sein Hausarzt hat ihn ins Sanitätshaus geschickt.
Eine Tochter aus Sülz, 52 Jahre, kümmert sich um ihre Mutter nach einem Schlaganfall. Sie kommt ins Sanitätshaus wegen Alltagshilfen und Pflegehilfsmitteln, kennt die Kassenregeln aber noch nicht.
Köln ist eine der internationalsten deutschen Städte. Rund 30 Prozent der Einwohner haben Migrationshintergrund. Das beeinflusst Sanitätshäuser in Köln auf mehreren Ebenen: mehrsprachige Beratung ist in einigen Betrieben Standard. Die Bedarfe sind breiter gestreut als in homogeneren Städten. Und die Wohnformen reichen von der Altbauwohnung in Ehrenfeld bis zum Eigenheim in Porz.
Was Köln im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten auszeichnet, ist die ausgeprägte Nachbarschaftskultur. Die Kölschen Viertel, die lebendige Bürgerkultur, das kollektive Leben rund um die Gemeinden: Ältere Kölner bleiben häufig länger in ihren angestammten Wohnungen, weil das soziale Umfeld trägt. Das erhöht die Nachfrage nach Lösungen für altersgerechtes Wohnen vor Ort.
Wer barrierefrei umbauen möchte, kann KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro beantragen. Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro der Umbaukosten. NRW hat eigene Wohnraumförderungsprogramme für barrierefreie Umbauten. Die Stadt Köln hat im Rahmen des Kölner Aktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention konkrete Maßnahmen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verankert. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Köln beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Die Lehrerin aus Ehrenfeld, vierter Stock, kein Aufzug: Die eigentliche Frage, die sie beim Rezept-Einlösen noch nicht stellt, ist die nach den nächsten Jahren in ihrer Wohnung.
Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Köln beantwortet diese Frage. Ob ein Treppenlift für das Gründerzeit-Haus in Ehrenfeld möglich ist, ob der Lifta Esprit mit der schmalsten Einrohrschiene für enge Kölner Treppenhäuser geeignet ist oder ob der Lifta Avantgarde für ein breiteres Treppenhaus in Lindenthal die bessere Wahl wäre: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, nimmt die Treppe auf und legt ein konkretes Angebot vor.
Im Gründerzeit-Gürtel von Ehrenfeld bis Sülz, wo Häuser ohne Aufzug auf ältere Langzeitbewohner treffen, ist diese Erstberatung für viele Kölner der erste konkrete Schritt.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Köln und wo liegen sie?
Rund 160 Betriebe versorgen die Stadt, verteilt über alle Stadtbezirke. Die größte Konzentration liegt in den Innenstadtviertel rund um das UKK. Für Menschen aus Leverkusen, dem Rhein-Erft-Kreis und Bergisch Gladbach ist Köln das nächste Versorgungszentrum.
Was macht Kölns Gründerzeit-Substanz so besonders?
Köln hat eine der dichtesten Gründerzeit-Bebauungen unter deutschen Großstädten. Fast alle innenstadtnahen Viertel, von Ehrenfeld bis Sülz, haben kompakte Wohnhäuser aus der Zeit zwischen 1880 und 1920. Diese Häuser haben vier bis sechs Etagen, fast nie einen Aufzug, und sind von älteren Langzeitbewohnern bewohnt.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Köln?
Lifta-Partner in Köln beantworten erste Fragen zu Treppenliften, Plattformliften und Hubliften. Sie geben eine erste Einschätzung für die konkrete Treppensituation und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein konkretes Angebot. In Kölns dichtem Gründerzeit-Gürtel von Ehrenfeld bis Sülz hat Lifta Erfahrung mit den unterschiedlichsten Treppenhaussituationen.
Welche Kölner Stadtteile haben besonders hohen Bedarf an Alltagshilfen und Wohnlösungen?
Ehrenfeld, Nippes und Sülz haben besonders hohe Anteile an Gründerzeit-Häusern ohne Aufzug und viele ältere Langzeitbewohner. Lindenthal und Klettenberg haben ähnliche Bausubstanz, aber eine wohlhabendere Klientel. In all diesen Vierteln ist das Thema altersgerechtes Wohnen früher relevant als in jüngeren Wohngebieten.
Versorgt das Sanitätshaus in Köln auch Menschen aus dem Umland?
Ja. Als Oberzentrum der Rheinschiene ist Köln Anlaufpunkt für Menschen aus Leverkusen, dem Rhein-Erft-Kreis, Bergisch Gladbach und dem Rhein-Sieg-Kreis. Das UKK zieht Patienten aus dem gesamten südlichen NRW an, die anschließend ein Sanitätshaus in Köln aufsuchen.
Welche Kölner Krankenhäuser sind die wichtigsten Verordner für Sanitätshäuser?
Das Universitätsklinikum Köln ist der größte Einzelverordner. Die Kliniken der Stadt Köln mit den Standorten Merheim, Holweide und Riehl sind die wichtigsten kommunalen Häuser. Das St. Antonius Hospital in der Südstadt und das Krankenhaus Porz ergänzen das Netz. Alle stellen nach Operationen regelmäßig Rezepte für Orthesen, Kompression und Rehatechnik aus.
Kann ich im Kölner Sanitätshaus auch ohne Termin vorbeikommen?
Für einfache Produkte und erste Beratungen ist in vielen Kölner Sanitätshäusern kein Termin nötig. Für individuelle Versorgungen wie Einlagen, Orthesen oder Kompressionsstrümpfe empfiehlt sich eine Voranmeldung, damit die nötige Zeit und der passende Fachberater eingeplant werden kann.
Wie funktioniert die Kassenabrechnung im Sanitätshaus Köln?
Für erstattungsfähige Hilfsmittel ist ein ärztliches Rezept nötig. Das Sanitätshaus in Köln klärt nach der Verordnung alles Weitere mit der Krankenkasse. Wer unsicher ist, ob ein Produkt verordnungsfähig ist, fragt einfach vorab an. Das Sanitätshaus gibt Auskunft.
Kann ich in Köln einen Rollator leihen statt kaufen?
Ja. Der Ausleihservice der Sanitätshäuser in Köln eignet sich besonders direkt nach einer Operation. Statt sofort zu kaufen, leiht man Rollator oder Duschstuhl für einige Wochen und entscheidet danach in Ruhe über einen dauerhaften Kauf.
Kann ich in Köln Zuschüsse für einen Treppenlift oder barrierefreien Umbau beantragen?
Ja, und die Förderquellen lassen sich stapeln. KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro stehen bundesweit für barrierefreie Wohnraumanpassungen bereit. Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro der Umbaukosten. Das NRW-Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) ermöglicht zusätzliche Zuschüsse. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Köln beraten, welche Kombination für den jeweiligen Fall am sinnvollsten ist.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.