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Sanitätshäuser in Ihrer Nähe Sanitätshaus Kassel:
Hilfsmittelversorgung in Nordhessen

Rund 30 Sanitätshäuser versorgen Kassel, verteilt über Innenstadt, Vorderer Westen, Wehlheiden, Bettenhausen und die südlichen Stadtteile. Mit rund 203.000 Einwohnern ist Kassel das Oberzentrum Nordhessens und ein wichtiges Versorgungszentrum für ein weitläufiges ländliches Umland: Aus Baunatal, Hofgeismar, Bad Arolsen und dem Schwalm-Eder-Kreis kommen Menschen für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Stadt.

Rund 21 Prozent der Kasseler sind 65 Jahre oder älter. Das Klinikum Kassel ist der wichtigste Hilfsmittelverordner und versorgt die gesamte nordhessische Region.

Wer in Kassel ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.

Sanitätshäuser in Kassel im Überblick

In Kassel gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.

Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Kassel oder im direkten Umfeld der Stadt.

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Was ein Sanitätshaus in Kassel leistet

Orthopädietechnik

Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Klinikum Kassel verordnet nach Gelenkoperationen und unfallchirurgischen Eingriffen regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Kassel anpassen.

Kompressionsversorgung

Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Ein Sanitätshaus im Vorderen Westen oder in der Kasseler Innenstadt übernimmt das direkt. Den Kliniktermin und den Sanitätshaus-Besuch an einem Tag zu verbinden ist für Menschen aus dem Umland besonders praktisch.

Rehatechnik

Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten. In einer Oberzentrumsstadt mit weitem Einzugsgebiet ist ein verlässlicher Ausleihservice besonders wichtig für Patienten, die von weiter weg kommen.

Alltagshilfen

Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Kasseler in Gründerzeit-Wohnungen im Vorderen Westen oder in Nachkriegshäusern ein alltäglicher Bedarf.

Pflegehilfsmittel

Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus stellt den Antrag bei der Pflegekasse und übernimmt die Abwicklung.

Homecare

Einige Betriebe in Kassel liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für ältere Menschen in den Randbereichen der Stadt und im nordhessischen Umland, die nicht mehr gut in die Stadt kommen, eine wichtige Option.

Das Klinikum Kassel: Versorger für ganz Nordhessen

Das Klinikum Kassel ist das Zentralkrankenhaus für Nordhessen. Als Krankenhaus der Maximalversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Marburg deckt es ein breites medizinisches Spektrum ab. Orthopädie, Neurologie, Gefäßchirurgie und Onkologie sind Schwerpunkte, die Patienten aus dem gesamten nordhessischen Einzugsgebiet anziehen.

Das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel ergänzt die Versorgung, besonders in der Geriatrie und Inneren Medizin.

Die Universitätsmedizin Kassel befindet sich im Aufbau: Die Universität Kassel plant, eine medizinische Fakultät zu entwickeln. Das wird die medizinische Infrastruktur der Stadt langfristig stärken.

Das REHA-Zentrum Bad Sooden-Allendorf in der Nähe ist eine wichtige Reha-Einrichtung, aus der Patienten nach der Entlassung häufig Sanitätshäuser in Kassel aufsuchen.

Kassel zwischen Wiederaufbau und erhaltenen Vierteln

Kassel wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Das historische Zentrum existiert in dieser Form nicht mehr. Große Teile der Stadt wurden in den 1950er und 1960er Jahren nach modernen Stadtplanungsidealen neu aufgebaut: breite Straßen, funktionale Wohnblöcke, weniger Altbau als in unzerstörten Städten.

Der Vordere Westen ist die wichtigste Ausnahme. Dieses Viertel westlich der Innenstadt hat die Bombennächte vergleichsweise gut überstanden und zeigt noch heute, wie Kassel vor dem Krieg ausgesehen haben könnte: Gründerzeit-Häuser, begrünte Straßen, eine ältere und besser situierte Bevölkerung. Wer dort wohnt, lebt in einem der wenigen erhaltenen Altbau-Viertel der Stadt.

Wilhelmshöhe: Schlosspark, Villen und eine spezifische Klientel

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist seit 2013 UNESCO-Weltkulturerbe und das bedeutendste Baudenkmal Kassels. Schloss Wilhelmshöhe, die Herkules-Anlage und der weitläufige Park prägen das westliche Stadtbild.

Die Wohngebiete rund um Wilhelmshöhe gehören zu den begehrtesten in Kassel. Villen und gepflegte Einfamilienhäuser, eine gut situierte und ältere Bevölkerung, Nähe zum Hauptbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe (ICE-Halt). Sanitätshäuser in Kassel, die diese Klientel kennen, bieten ein anderes Sortiment und andere Beratungstiefe als Betriebe in Bettenhausen oder Niederzwehren.

Wann Kasseler ein Sanitätshaus aufsuchen

Eine pensionierte Lehrerin aus dem Vorderen Westen, 73 Jahre, wohnt in einem Gründerzeit-Haus von 1912 im zweiten Stock ohne Aufzug. Nach einer Knieoperation am Klinikum Kassel kommt sie mit dem Rezept ins Sanitätshaus. Die Treppe ist kein neues Thema für sie.

Ein Arzt aus Wilhelmshöhe, 69 Jahre, hat Rückenprobleme und braucht Einlagen und eine Orthese. Er kommt als Patient, nicht als Experte, und erwartet trotzdem fundierte Beratung.

Ein Landwirt aus Hofgeismar, 67 Jahre, fährt für seinen Kliniktermin nach Kassel. Das Rezept für Knieorthese und Einlagen hat er dabei. Den Sanitätshaus-Besuch macht er auf dem Rückweg.

Was Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Kassel bieten

Die Lehrerin aus dem Vorderen Westen, die nach der Knieoperation fragt: Die Treppe ist kein neues Thema, aber jetzt, nach dem Eingriff, wird sie konkret.

Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Kassel beantwortet diese Frage. Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für das Gründerzeit-Haus im Vorderen Westen möglich ist, ob der Lifta Klassik [/treppenlift] für eine gerade Treppe die einfachste Lösung wäre oder ob der Lifta Avantgarde [/treppenlift] für eine anspruchsvollere Treppensituation in Wilhelmshöhe besser passt: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst die Treppe vor Ort und legt ein konkretes Angebot vor.

Förderung in Kassel und Hessen

Für barrierefreie Umbaumaßnahmen gibt es bundesweit KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro. Liegt ein Pflegegrad vor, kommen bis zu 4.180 Euro von der Pflegekasse dazu. Das Land Hessen hat eigene Programme zur Wohnraumanpassung. Die Stadt Kassel engagiert sich im Rahmen ihres Barrierefreiheitskonzepts für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Kassel beraten zu verfügbaren Förderwegen.

Häufige Fragen zum Sanitätshaus in Kassel

Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Kassel und wo liegen sie?

Rund 30 Betriebe versorgen die Stadt, verteilt über Innenstadt, Vorderer Westen und Wehlheiden. Das Klinikum Kassel liegt zentral. Für Menschen aus Hofgeismar, Bad Arolsen, dem Schwalm-Eder-Kreis und dem nordhessischen Umland ist Kassel das nächste Versorgungszentrum.


Versorgt das Sanitätshaus in Kassel auch Menschen aus Nordhessen?

Ja. Das Klinikum Kassel ist Maximalversorger für Nordhessen und zieht Patienten aus dem gesamten Einzugsgebiet an. Viele Menschen aus dem ländlichen Nordhessen kommen nach Behandlungen in Kassel direkt ins Sanitätshaus, weil das Angebot in ihrem Heimatort fehlt.


Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Kassel?

Lifta-Partner in Kassel beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für Altbauten und Eigenheime. Sie geben eine erste Einschätzung für die konkrete Treppensituation und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, nimmt sie auf und erstellt ein Angebot. Im Vorderen Westen und in den Wilhelmshöhe-Villen kennen Lifta-Partner in Kassel die Anforderungen historischer Treppenhäuser.


Was macht den Vorderen Westen zu einem besonderen Stadtteil in Kassel?

Der Vordere Westen ist eines der wenigen Kasseler Viertel, das die Kriegszerstörungen vergleichsweise gut überstanden hat. Gründerzeit-Häuser aus der Zeit um 1900, ohne Aufzug, bewohnt von einer älteren, besser situierten Bevölkerung. Dieses Viertel stellt die spezifischen Wohnanforderungen früher als andere Kasseler Stadtteile.


Übernimmt die Krankenkasse Kosten im Sanitätshaus Kassel?

Bei verordneten Hilfsmitteln rechnet das Sanitätshaus Kassel direkt mit der Krankenkasse ab. Der Patient zahlt nur die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Ohne Rezept ist ein Kauf auf eigene Kosten möglich. Das Sanitätshaus berät, welche Produkte erstattet werden und welche nicht.


Wie funktioniert der Ausleihservice im Sanitätshaus Kassel?

Viele Sanitätshäuser in Kassel verleihen Hilfsmittel für begrenzte Zeiträume. Rollatoren, Gehstützen, Badestühle. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, kann die Krankenkasse auch für Leihhilfsmittel aufkommen. Für kurze Genesungsphasen lohnt Leihen häufig mehr als Kaufen.

Wie hoch ist die Förderung für barrierefreie Umbauten in Kassel?

Ja. Über die KfW sind Förderkredite bis 50.000 Euro für altersgerechte Umbauten erhältlich. Liegt ein Pflegegrad vor, kommen bis zu 4.180 Euro von der Pflegekasse dazu. Die WIBank Hessen bietet Förderkredite für barrierefreie Wohnraumanpassungen. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Kassel helfen bei der Orientierung im Förderdschungel.

Unterstützung für barrierefreies Wohnen

Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.

Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.

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