(24 Std. täglich, kostenlos)
Rund 18 Sanitätshäuser versorgen Jena, verteilt über die Innenstadt, Lobeda, Winzerla und die Kernberge. Mit rund 112.000 Einwohnern und einem 65-plus-Anteil von etwa 17 Prozent ist Jena eine wachsende Universitätsstadt, deren ältere Bevölkerungsgruppe durch zwei sehr unterschiedliche Prägungen charakterisiert ist: die Zeiss- und Schott-Industriearbeiterschaft und die akademische Mittelschicht der Universität.
Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) ist der bedeutendste Hilfsmittelverordner der Stadt und zieht Patienten aus dem gesamten Thüringer Zentralraum an.
Wer in Jena ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Jena gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Jena oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das UKJ verordnet nach Gelenkoperationen und bei neurologischen Erkrankungen regelmäßig Orthesen und Prothesen, die Sanitätshäuser in Jena anpassen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe in der Filiale. Ein Sanitätshaus in der Jenaer Innenstadt oder in Lobeda übernimmt das direkt. Nach Gefäßeingriffen am UKJ ist Kompressionsversorgung häufig verordnet.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten. Patienten, die aus der HELIOS Klinik Blankenhain oder aus dem UKJ nach Jena zurückkehren, brauchen häufig sofort Hilfsmittel.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Jenaer, ob in Altbau oder in Lobedas Plattenbau, sind Alltagshilfen ein praktischer Grundbedarf.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus übernimmt Antragstellung und Kassenabwicklung.
Homecare
Einige Betriebe in Jena liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für ältere Menschen in den Randlagen der Stadt, die nicht mehr gut mobil sind, eine wichtige Ergänzung.
Das Universitätsklinikum Jena ist akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität und das medizinische Zentrum Thüringens neben dem Helios Klinikum Erfurt. Neurologie, Onkologie, Orthopädie und Kardiologie sind Schwerpunkte, die Patienten aus dem gesamten Thüringen anziehen.
Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar ist ein weiterer regionaler Verordner. Viele Patienten, die in Weimar behandelt wurden, kommen für die Hilfsmittelversorgung nach Jena.
Die HELIOS Klinik Blankenhain im Saale-Holzland-Kreis ist eine wichtige Reha-Einrichtung für den Raum Jena. Patienten, die dort nach orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen behandelt wurden, kommen nach der Entlassung häufig in ein Sanitätshaus in Jena.
Jena ist geprägt durch Carl Zeiss Jena und Schott AG. Beide Unternehmen haben in Jena ihre Wurzeln und sind noch heute bedeutende Arbeitgeber. Die ältere Generation in Jena hat häufig in diesen Unternehmen oder in den technischen Strukturen der DDR-Zeit gearbeitet.
Das schlägt sich in einem spezifischen Klientel nieder: technologieaffin, gut ausgebildet, mit einem nüchternen Blick auf Funktion und Qualität. Wer Jahrzehnte in der Optik- und Glasindustrie gearbeitet hat, kommt mit anderen Fragen ins Sanitätshaus als eine Durchschnittsbevölkerung.
Gleichzeitig wächst Jena durch Zuzug: Die Friedrich-Schiller-Universität mit über 20.000 Studierenden und neue Technologieunternehmen bringen jüngere Bevölkerungsschichten in die Stadt, die das Stadtbild verändert, aber den Sanitätshaus-Bedarf der älteren Generation nicht kleiner macht.
Lobeda ist Jenas größter Stadtteil und eine der größten Plattenbausiedlungen Thüringens. Erbaut in den 1970er Jahren für die wachsende Bevölkerung des sozialistischen Jena, wohnen dort noch viele der Erstbewohner, die heute im Rentenalter sind.
Plattenbausiedlungen haben Fahrstühle, was viele Wohnprobleme der Gründerzeit nicht kennt. Aber es gibt andere Herausforderungen: Erdgeschosswohnungen mit Zugangsstufen, Außentreppen zu Fahrradkellern, schlecht modernisierte Bäder in alten Wohnungsblöcken. Die Sanitätshäuser in Lobeda und Winzerla kennen die spezifischen Bedarfe dieser Bewohnergruppe.
Ein pensionierter Optiker aus Zeiss, 74 Jahre, hat sein ganzes Berufsleben in den Jenaer Werken gearbeitet. Nach einer Rückenoperation am UKJ kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus. Er weiß, was er sucht, und erwartet fundierte Beratung.
Eine Frau aus der Westlichen Innenstadt, 78 Jahre, wohnt in einem Altbau aus der Jahrhundertwende. Das Haus hat keinen Aufzug. Nach einem Schwächeanfall fragt sie nach Alltagshilfen und danach, ob eine Lösung für ihre steile Treppe möglich ist.
Ein Betreuer einer Lobeda-Pflegeeinrichtung kauft regelmäßig für seine Bewohner. Rollatoren, Pflegehilfsmittel, direkte Kassenabwicklung.
Die Frau aus der Westlichen Innenstadt, die nach dem Schwächeanfall fragt, ob eine Lösung für ihre steile Altbautreppe möglich ist: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Jena gibt eine erste Antwort.
Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für den Jenaer Altbau geeignet ist, ob der Lifta Avantgarde [/treppenlift] für eine tech-affine Klientel die richtige Wahl wäre oder ob der Lifta Klassik [/treppenlift] für eine gerade Treppe die einfachere Lösung ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, nimmt die Treppe auf und legt ein konkretes Angebot vor.
Wer barrierefrei umbauen möchte, kann KfW-Kredite bis zu 50.000 Euro beantragen. Bei vorhandenem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro der Umbaukosten. Der Freistaat Thüringen hat eigene Förderprogramme zur Wohnraumanpassung. Die Stadt Jena betreibt ein kommunales Konzept für barrierefreie Stadtentwicklung. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Jena beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Jena?
Rund 18 Betriebe versorgen die Stadt. Das Universitätsklinikum Jena liegt zentral. Für Menschen aus dem Saale-Holzland-Kreis, aus Apolda und dem Weimarer Land ist Jena das nächste vollständig ausgestattete Versorgungszentrum.
Welche Rolle spielen Zeiss und Schott für die Bevölkerungsstruktur in Jena?
Carl Zeiss Jena und die Schott AG sind die prägenden Arbeitgeber der Stadt. Viele ältere Jenaer haben dort oder in verwandten Unternehmen gearbeitet. Sie sind technologieaffin, haben Qualitätsansprüche und kommen mit einem technischen Blick ins Sanitätshaus.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Jena?
Lifta-Partner in Jena beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für Altbau und andere Treppensituationen. Sie geben eine erste Einschätzung und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, nimmt sie auf und erstellt ein Angebot. In Jenas Altbaubestand und in der Lobeda-Plattenbausiedlung kennen Lifta-Partner sehr unterschiedliche Treppensituationen.
Was unterscheidet die Versorgungssituation in Lobeda von der in der Jenaer Innenstadt?
In Lobeda wohnen viele Erstbewohner der DDR-Plattenbausiedlung aus den 1970er Jahren, jetzt im Rentenalter. Fahrstühle in den Blöcken erleichtern das Wohnen, aber Zugangsstufen, schlecht modernisierte Bäder und andere Barrieren erfordern andere Lösungen als im Altbau der Innenstadt.
Wie funktioniert die Kassenabrechnung im Sanitätshaus Jena?
Für erstattungsfähige Hilfsmittel ist ein ärztliches Rezept nötig. Das Sanitätshaus in Jena klärt nach der Verordnung alles Weitere mit der Krankenkasse. Wer unsicher ist, ob ein Produkt verordnungsfähig ist, fragt einfach vorab an. Das Sanitätshaus gibt Auskunft.
Kann ich in Jena einen Rollator leihen statt kaufen?
Ja. Der Ausleihservice der Sanitätshäuser in Jena eignet sich besonders direkt nach einer Operation. Statt sofort zu kaufen, leiht man Rollator oder Duschstuhl für einige Wochen und entscheidet danach in Ruhe über einen dauerhaften Kauf.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.