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Sanitätshäuser in Ihrer Nähe Sanitätshaus Halle (Saale):
Hilfsmittelversorgung in der sachsen-anhaltischen Großstadt

Rund 35 Sanitätshäuser versorgen Halle (Saale), verteilt über die Innenstadt, Neustadt, das Paulusviertel, Giebichenstein und die südlichen Stadtteile. Mit rund 239.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt Sachsen-Anhalts und ein wichtiges Versorgungszentrum für die gesamte Region: Aus Merseburg, Weißenfels, Bitterfeld-Wolfen und dem Saalkreis kommen Menschen für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Stadt.

Rund 23 Prozent der Hallenser sind 65 Jahre oder älter, einer der höchsten Werte unter deutschen Mittelstädten. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist der bedeutendste Hilfsmittelverordner der Stadt.

Wer in Halle (Saale) ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.

Sanitätshäuser in Halle (Saale) im Überblick

In Halle (Saale) gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.

Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Halle (Saale) oder im direkten Umfeld der Stadt.

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Was ein Sanitätshaus in Halle leistet

Orthopädietechnik

Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Universitätsklinikum Halle verordnet nach Gelenkoperationen und Amputationen regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Halle anpassen.

Kompressionsversorgung

Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Venenschwäche und Lymphödeme sind in einer Stadt mit so hohem Durchschnittsalter und industrieller Berufsbiografie besonders verbreitet. Ein Sanitätshaus im Paulusviertel oder in der Halleschen Innenstadt übernimmt das direkt.

Rehatechnik

Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Klinikaufenthalten. Bei 23 Prozent Seniorenanteil ist die Nachfrage nach Rehatechnik in Halle konstant hoch.

Alltagshilfen

Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Stadt mit vielen Gründerzeit-Häusern ohne Aufzug und einem hohen Anteil älterer Menschen sind Alltagshilfen ein alltäglicher Bedarf.

Pflegehilfsmittel

Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus klärt Antrag und Abrechnung mit der Pflegekasse.

Homecare

Einige Betriebe in Halle liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für ältere Menschen in der Neustadt oder in Silberhöhe, die nicht mehr gut mobil sind, ist der Lieferservice oft die bessere Alternative.

Chemie-Industrie und ihre gesundheitliche Hinterlassenschaft

Halle und sein Umland waren über Jahrzehnte eines der dichtesten Chemie-Industriegebiete Europas. Buna in Schkopau, Leuna-Werke, die Ammoniakwerke Merseburg: Die Menschen, die dort gearbeitet haben, sind heute im Rentenalter und tragen die gesundheitlichen Folgen.

Lungenerkrankungen durch Chemiedämpfe und Stäube, Gelenkschäden durch körperliche Arbeit in der Schwerindustrie, Herzerkrankungen durch chronische Belastung: Diese Diagnosen sind in Hallenser Sanitätshäusern aus dem Alltag vertraut. Das BG Klinikum Halle als Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus kennt diese Klientel.

Sanitätshäuser in Halle, besonders in der Neustadt und in Silberhöhe, versorgen eine Bevölkerung, die körperlich intensiv gearbeitet hat und heute eine überdurchschnittliche Pflegedichte aufweist.

Das Universitätsklinikum Halle und die Hallenser Kliniken

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist das medizinische Zentrum der Stadt und Kompetenzzentrum für Sachsen-Anhalt. Orthopädie, Neurologie, Onkologie und Innere Medizin sind Schwerpunkte. Patienten aus dem gesamten Süden Sachsen-Anhalts kommen dorthin und suchen anschließend häufig ein Sanitätshaus in Halle auf.

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara ist ein weiterer wichtiger Verordner, besonders in der Geriatrie und Inneren Medizin. Das BG Klinikum Halle versorgt Berufsunfälle und Berufskrankheiten aus der Region.

Die MEDIAN Saale-Klinik ist eine bedeutende Reha-Einrichtung, aus der Patienten nach Operationen und neurologischen Erkrankungen häufig direkt in ein Sanitätshaus kommen.

Wann Hallenser ein Sanitätshaus aufsuchen

Ein ehemaliger Chemieingenieur aus dem Paulusviertel, 73 Jahre, hat Jahrzehnte in der Schkopauer Chemieanlage gearbeitet. Lungenprobleme, Knieschäden, Rückenerkrankung. Nach einer Knieoperation am Universitätsklinikum Halle kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus.

Eine Frau aus Giebichenstein, 77 Jahre, wohnt in ihrer Gründerzeit-Wohnung im dritten Stock. Das Haus wurde saniert, hat aber keinen Aufzug. Nach einem Sturz auf der Treppe fragt sie nach Haltegriffen und Beratung, wie es weitergehen soll.

Ein Betreuer einer Pflegeeinrichtung in der Neustadt kommt regelmäßig für seine Bewohner. Rollstühle, Inkontinenzprodukte, Pflegehilfsmittel für eine Gruppe von Menschen, die er täglich versorgt.

Hallenser Stadtteile: Vom Paulusviertel bis zur Neustadt

Das Paulusviertel südlich der Innenstadt ist Halles beliebtestes Gründerzeit-Viertel. Gut erhaltene Wohnhäuser aus dem späten 19. Jahrhundert, gepflegte Fassaden, eine ältere und besser situierte Bevölkerung. Sanitätshäuser im Paulusviertel bedienen eine Klientel mit Qualitätsansprüchen.

Giebichenstein nördlich der Saale hat ähnlichen Charakter, mit etwas mehr Durchmischung. Viele der dortigen Häuser haben keine Aufzüge. Die Burg Giebichenstein, bekannt für ihre Kunsthochschule, gibt dem Stadtteil ein kultiviertes Flair.

Die Neustadt westlich des Zentrums ist Halles größte Plattenbausiedlung aus DDR-Zeiten. Die Bevölkerung dort ist älter und hat häufig Industrieberufsbiografien. Wohnungen sind barrierearmer als in Gründerzeithäusern, aber nicht barrierefrei.

Silberhöhe im Süden ist ebenfalls durch Plattenbau geprägt. Die Sanitätshäuser dort versorgen eine Klientel mit anderen Bedarfen als im Paulusviertel.

Was Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Halle bieten

Die Frau aus Giebichenstein, die nach dem Sturz auf der Treppe fragt, wie es weitergehen soll: Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Halle gibt eine erste Antwort.

Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für das Gründerzeit-Haus in Giebichenstein geeignet ist, ob der Lifta Esprit [/treppenlift] mit der schmalsten Einrohrschiene für enge Hallenser Treppenhäuser die richtige Wahl wäre oder ob der Lifta Klassik [/treppenlift] für eine gerade Treppe die einfachere Lösung ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst vor Ort und legt ein konkretes Angebot vor.

Besonders im Paulusviertel und in Giebichenstein, wo Gründerzeit-Häuser ohne Aufzug auf ältere Eigentümer treffen, ist diese Erstberatung für viele der entscheidende erste Schritt.

Förderung in Halle und Sachsen-Anhalt

Das KfW-Programm für altersgerechtes Umbauen fördert Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro. Menschen mit Pflegegrad erhalten von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Sachsen-Anhalt hat eigene Förderprogramme zur Wohnraumanpassung. Die Stadt Halle engagiert sich im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts "Halle inklusiv" für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Halle beraten zu verfügbaren Förderwegen.

Häufige Fragen zum Sanitätshaus in Halle (Saale)

Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Halle und wo liegen sie?

Rund 35 Betriebe versorgen die Stadt, verteilt über Innenstadt, Paulusviertel, Giebichenstein und Neustadt. Das Universitätsklinikum liegt zentral. Für Menschen aus Merseburg, Weißenfels und dem Saalkreis ist Halle das nächste Versorgungszentrum mit vollständig ausgestatteten Sanitätshäusern.


Warum hat Halle einen so hohen Sanitätshaus-Bedarf?

Rund 23 Prozent der Hallenser sind 65 Jahre oder älter. Dazu kommt die gesundheitliche Hinterlassenschaft der Chemie-Industrie in der Region: Lungenerkrankungen, Gelenkschäden und Herzerkrankungen durch jahrzehntelange industrielle Arbeit in Buna, Leuna und den Ammoniakwerken sind in Halle verbreitete Diagnosen.


Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Halle?

Lifta-Partner in Halle beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für Altbauten. Sie geben eine erste Einschätzung für die konkrete Treppensituation und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, nimmt sie auf und erstellt ein konkretes Angebot. Im Paulusviertel und in Giebichenstein kennen Lifta-Partner die Gründerzeit-Treppenhäuser der Händel-Stadt gut.


Was unterscheidet das Paulusviertel von anderen Halleschen Stadtteilen?

Das Paulusviertel ist Halles best erhaltenes Gründerzeit-Viertel mit gut gepflegten Wohnhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert. Viele Bewohner dort sind seit Jahrzehnten ansässig, gut situiert und älter geworden. Die Gründerzeit-Häuser haben keine Aufzüge, was Treppenthemen früher aufkommen lässt als in neueren Stadtteilen.


Wann brauche ich eine Verordnung beim Sanitätshaus Halle?

Kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsversorgung, Rollatoren, Rollstühle benötigen ein Arzt-Rezept. Das Sanitätshaus in Halle übernimmt danach die gesamte Kassenabrechnung. Produkte außerhalb des Leistungskatalogs können jederzeit auf Selbstzahlerbasis gekauft werden.


Bietet das Sanitätshaus Halle einen Ausleihservice an?

Die meisten Betriebe in Halle bieten Ausleihservice für Rollatoren, Gehstützen und Duschstühle. Wer noch nicht weiß, ob ein Hilfsmittel dauerhaft gebraucht wird, fängt sinnvoll mit dem Ausleihen an. Der Arzt kann auch ein Leih-Rezept ausstellen, sodass die Kasse die Kosten übernimmt.

Welche Fördermittel gibt es in Halle für altersgerechtes Wohnen?

Ja, mehrere Quellen lassen sich kombinieren. Das KfW-Programm 'Altersgerecht Umbauen' fördert barrierefreie Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro Kredit. Wer einen Pflegegrad hat, erhält von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Das Land Sachsen-Anhalt fördert wohnumfeldverbessernde Maßnahmen über die IB Sachsen-Anhalt. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Halle geben eine erste Einschätzung, welche Förderung zur konkreten Situation passt.

Unterstützung für barrierefreies Wohnen

Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.

Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.

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