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Rund 20 Sanitätshäuser versorgen Erlangen, konzentriert in der Innenstadt und den angrenzenden Stadtteilen Büchenbach und Sieglitzhof. Die Stadt hat rund 113.000 Einwohner und einen 65-plus-Anteil von etwa 16 Prozent, der für eine Universitätsstadt mit junger Studentenbevölkerung typisch ist. Der eigentliche Versorgungsbedarf liegt in der stark gewachsenen Gruppe der Senioren, die seit Jahrzehnten als Siemens-Mitarbeiter oder Universitätspersonal in der Stadt wohnen.
Das Universitätsklinikum Erlangen gehört zu den größten Universitätskliniken in Bayern und ist der weitaus bedeutendste Hilfsmittelverordner der Stadt. Es zieht Patienten aus der gesamten Metropolregion Nürnberg an.
Wer in Erlangen ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Erlangen gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Erlangen oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Universitätsklinikum Erlangen verordnet nach Gelenkoperationen und bei komplexen neurologischen Erkrankungen regelmäßig Orthesen, die bei Sanitätshäusern in Erlangen angepasst werden.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Ein Sanitätshaus in der Erlanger Innenstadt übernimmt das direkt. Nach Gefäßeingriffen am Universitätsklinikum ist Kompressionsversorgung Standard.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle, elektrische Scooter und Sanitärausstattung. Ausleihservice für vorübergehende Bedarfe. Wer nach einem Eingriff am Universitätsklinikum entlassen wird und zunächst nur kurzzeitig ein Hilfsmittel braucht, muss es nicht kaufen.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. Für ältere Erlanger, die in Bestandswohnungen ohne Aufzug leben, ein praktischer Grundbedarf.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus übernimmt Antragstellung und Kassenabwicklung.
Homecare
Einige Betriebe in Erlangen liefern Inkontinenzversorgung und Wundprodukte nach Hause. Für Patienten nach langen Klinikaufenthalten, die noch nicht voll mobil sind, eine wichtige Ergänzung.
Das Universitätsklinikum Erlangen ist akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und einer der größten Universitätsklinik-Standorte in Bayern. Onkologie, Neurologie, Orthopädie und Augenheilkunde gehören zu den Schwerpunkten, die Patienten aus der gesamten Metropolregion Nürnberg anziehen.
Das Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen ergänzt das Versorgungsangebot, besonders in der Inneren Medizin und Chirurgie.
Wer aus Nürnberg, Fürth oder dem Landkreis Erlangen-Höchstadt zur Behandlung nach Erlangen kommt, verbindet den Klinikbesuch häufig mit dem Gang ins Sanitätshaus, besonders, wenn ein Rezept ausgestellt wurde.
Erlangen ist seit Jahrzehnten geprägt durch zwei Institutionen: die Friedrich-Alexander-Universität und Siemens. Der Weltkonzern hat in Erlangen einen seiner größten deutschen Standorte, Siemens Healthineers ist als eigenständiges Unternehmen ebenfalls fest in der Stadt verankert. Viele der heutigen Senioren in Erlangen haben dort Jahrzehnte gearbeitet.
Das schlägt sich in einer spezifischen Klientel nieder: gut ausgebildet, einkommensstark, technologieaffin und mit einem anderen Blick auf Hilfsmittel als viele andere Zielgruppen. Wer sein Leben lang mit Medizintechnik zu tun hatte, kommt mit anderen Fragen ins Sanitätshaus.
Sanitätshäuser in Erlangen, die auf diese Zielgruppe eingestellt sind, kennen diesen Unterschied.
Eine pensionierte Ingenieurin aus der Hugenottenstadt, 68 Jahre, war jahrzehntelang bei Siemens in der Medizintechnik tätig. Nach einer Schulteroperation am Universitätsklinikum sucht sie eine Schulterorthese. Sie kennt die Produkte, hat klare Vorstellungen und erwartet eine fachkundige Beratung.
Ein Physikprofessor aus dem Südgelände der Universität, 74 Jahre, wohnt in einem Altbau aus den 1930er Jahren. Nach einem Hüfteingriff braucht er einen Rollator, Einlagen und Badehilfen. Sein Haus hat keinen Aufzug.
Ein Sohn aus Büchenbach, 49 Jahre, pflegt seinen Vater nach einem Schlaganfall zu Hause. Er kennt Sanitätshäuser kaum, braucht aber schnell Alltagshilfen und Beratung zur Pflegekasse.
Erlangen wurde im späten 17. Jahrhundert nach einem rationalen Barockplan angelegt und ist damit eine der wenigen planmäßig angelegten Städte Deutschlands. Der historische Stadtkern, die sogenannte Hugenottenstadt, hat regelmäßige Straßenfluchten und gleichförmige Häuser. Enge mittelalterliche Gassen gibt es hier weniger als in anderen fränkischen Städten.
Was das für Treppen bedeutet: Die historischen Häuser in der Erlanger Innenstadt haben Treppenhäuser, die nach dem barocken Normalmaß gebaut wurden. Nicht so eng wie in mittelalterlichen Kernen, aber ohne Aufzug und oft mit deutlichem Gefälle. Wer dort wohnt, stellt früher oder später fest, dass die Treppe zur Alltagsfrage wird.
Der Professor aus dem Südgelände, der nach einem Hüfteingriff Alltagshilfen sucht: Beim Gespräch über den Rollator kommt die Frage, wie es mit dem Altbau ohne Aufzug langfristig weitergeht.
Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Erlangen gibt eine erste Antwort. Ob ein Treppenlift [/treppenlift] für das Haus im Erlanger Stadtkern realisierbar ist, ob der Lifta Avantgarde [/treppenlift] mit automatischem Gewichtssensor für eine tech-affine Zielgruppe die passende Wahl wäre oder ob der Lifta Midi [/treppenlift] für kompaktere Treppensituationen besser geeignet ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, nimmt die Treppe auf und legt ein konkretes Angebot vor.
Das KfW-Programm für altersgerechtes Umbauen fördert Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro. Menschen mit Pflegegrad erhalten von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Bayern hat eigene Förderprogramme für barrierefreien Wohnraum. Die Stadt Erlangen betreibt ein kommunales Programm für barrierefreie Anpassungen. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Erlangen beraten zu verfügbaren Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Erlangen?
Rund 20 Betriebe versorgen die Stadt. Das Universitätsklinikum liegt zentral und ist von mehreren Sanitätshäusern fußläufig erreichbar. Für Menschen aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, aus Herzogenaurach und dem nördlichen Nürnberger Land ist Erlangen das nächste vollständig ausgestattete Sanitätshaus-Zentrum.
Warum hat das Universitätsklinikum Erlangen eine so große Bedeutung für die Sanitätshaus-Versorgung?
Das Universitätsklinikum Erlangen ist einer der größten Universitätsklinik-Standorte in Bayern und zieht Patienten aus der gesamten Metropolregion Nürnberg an. Nach Behandlungen dort suchen viele Patienten ein Sanitätshaus in Erlangen auf, weil das Angebot in ihrem Heimatort nicht ausreicht.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Erlangen?
Lifta-Partner in Erlangen beantworten erste Fragen zu Treppenliften und Liftlösungen für Altbauten. Sie geben eine erste Einschätzung für die konkrete Treppensituation und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein konkretes Angebot. Die tech-affine Bevölkerung Erlangens schätzt die präzise Vor-Ort-Analyse, die Lifta für jede Treppensituation bietet.
Was unterscheidet die Klientel in Erlanger Sanitätshäusern von anderen Städten?
Erlangen ist geprägt durch Siemens und die Friedrich-Alexander-Universität. Viele ältere Erlanger kommen aus technischen oder wissenschaftlichen Berufen, sind technologieaffin und kommen mit detaillierten Fragen ins Sanitätshaus. Siemens Healthineers als Arbeitgeber bedeutet zudem, dass viele Kunden mit Medizintechnik vertraut sind.
Wann brauche ich eine Verordnung beim Sanitätshaus Erlangen?
Kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsversorgung, Rollatoren, Rollstühle benötigen ein Arzt-Rezept. Das Sanitätshaus in Erlangen übernimmt danach die gesamte Kassenabrechnung. Produkte außerhalb des Leistungskatalogs können jederzeit auf Selbstzahlerbasis gekauft werden.
Bietet das Sanitätshaus Erlangen einen Ausleihservice an?
Die meisten Betriebe in Erlangen bieten Ausleihservice für Rollatoren, Gehstützen und Duschstühle. Wer noch nicht weiß, ob ein Hilfsmittel dauerhaft gebraucht wird, fängt sinnvoll mit dem Ausleihen an. Der Arzt kann auch ein Leih-Rezept ausstellen, sodass die Kasse die Kosten übernimmt.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.