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Etwa 80 Sanitätshäuser verteilen sich über Dortmunds Stadtteile, von der Innenstadt über Hörde und Aplerbeck bis nach Eving und Scharnhorst. Mit rund 588.000 Einwohnern ist Dortmund die größte Stadt im Ruhrgebiet und ein zentrales Versorgungszentrum für das östliche Revier.
Rund 20 Prozent der Dortmunder sind 65 Jahre oder älter. Dazu kommt eine spezifische Krankheitslast aus der Bergbau- und Stahlgeschichte der Stadt: Knieschäden, Rückenerkrankungen und Lungenprobleme durch jahrzehntelange schwere körperliche Arbeit sind in Dortmund überdurchschnittlich häufige Diagnosen. Das Klinikum Dortmund und das Knappschaftskrankenhaus sind die bedeutendsten Hilfsmittelverordner der Stadt.
Ein Sanitätshaus Dortmund versorgt eine Stadt, die ihre industrielle Vergangenheit körperlich mitträgt: ehemalige Schlosser aus Hörde, Bergleute aus Eving, Stahlarbeiter aus Huckarde. Die Wege führen oft vom Klinikum Dortmund oder vom Knappschaftskrankenhaus direkt in den Fachbetrieb, mit einem Rezept für eine Orthese oder eine Kompressionsversorgung. Zwischen den Gründerzeit-Häusern im Kreuzviertel und den Einfamilienhäusern in Aplerbeck reicht die Versorgung von der Einlage bis zum Rollstuhl. Wer in der größten Stadt des Reviers lange selbstständig bleiben möchte, findet hier den ersten Ansprechpartner für passende Hilfsmittel.
Die Dortmunder Sanitätshäuser sitzen dort, wo die Menschen wohnen: in der Innenstadt und im Kreuzviertel ebenso wie in Hörde, Aplerbeck, Scharnhorst und den nördlichen Arbeiterstadtteilen Eving und Huckarde. Auch für das östliche Ruhrgebiet rund um Lünen, Castrop-Rauxel und Unna ist Dortmund der nächste Anlaufpunkt mit vollständig ausgestatteten Betrieben.
Die folgende Übersicht zeigt Sanitätshäuser in Dortmund und im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken und Sprunggelenk sowie Prothesen. Das Klinikum Dortmund verordnet nach Gelenkoperationen regelmäßig Orthesen, die Sanitätshäuser in Dortmund anpassen.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Venenschwäche ist in einer Bevölkerung mit hohem Durchschnittsalter und industrieller Berufsbiografie besonders verbreitet. Ein Sanitätshaus in der Dortmunder Innenstadt oder im Kreuzviertel übernimmt das direkt.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle und Badezimmerhilfen. Ausleihservice nach Krankenhausaufenthalten. Für ältere Menschen in den Wohngebieten rund um das Klinikum ist der Ausleihservice oft die praktischere Lösung vor einem Kauf.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Stadt mit so vielen Menschen, die körperlich intensiv gearbeitet haben, sind Alltagshilfen ein gefragtes Sortiment.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad erhalten Pflegehilfsmittel monatlich ohne Eigenkosten. Das Sanitätshaus in Dortmund klärt Antrag und Abrechnung mit der Pflegekasse.
Homecare
Einige Betriebe in Dortmund liefern Inkontinenzversorgung und Wundversorgung nach Hause. Für Senioren in den nördlichen und östlichen Stadtteilen, die schlecht mobil sind, ist der Lieferservice keine Zusatzleistung, sondern Grundversorgung.
Dortmund war über Jahrzehnte eine der Bergbau- und Stahlstädte Deutschlands. Das letzte Dortmunder Bergwerk schloss 1987, die letzte Stahlanlage Ende der 1990er Jahre. Was geblieben ist: eine Generation älterer Menschen mit körperlicher Berufsbiografie.
Knieschäden durch jahrelanges Hocken im Schacht, Rückenprobleme durch Schwerlasten, Atemwegserkrankungen durch Kohlenstaub und Lärmschwerhörigkeit durch Produktionslärm sind Diagnosen, die in Dortmunder Sanitätshäusern aus dem Alltag stammen. Das Knappschaftskrankenhaus Dortmund ist auf Berufskrankheiten spezialisiert und einer der wichtigsten Verordner der Stadt.
Sanitätshäuser in den Stadtteilen Hörde, Eving und Scharnhorst kennen diese Klientel und sind auf entsprechende Versorgungsbilder eingestellt.
Das Klinikum Dortmund ist das größte kommunale Krankenhaus der Stadt mit mehreren Standorten. Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurologie sind die Schwerpunkte, aus denen die meisten Patienten mit Hilfsmittelrezepten kommen.
Das Knappschaftskrankenhaus Dortmund steht in besonderer Tradition: Als Nachfolgeeinrichtung der Bergmanns-Krankenkasse ist es auf Berufskrankheiten spezialisiert und verordnet regelmäßig Orthesen, Kompressionsversorgungen und Rehatechnik an Patienten mit Bergbau- oder Industrievorgeschichte. Die Knappschaft als Kostenträger ist für viele ältere Dortmunder kein Fremdwort.
Das Marien Hospital Dortmund und das Evangelische Krankenhaus Dortmund ergänzen das Versorgungsnetz. Zusammen bilden diese Häuser ein dichtes medizinisches Netz für das östliche Ruhrgebiet.
Das Kreuzviertel südlich der Innenstadt ist Dortmunds Altbau-Viertel: Gründerzeit-Bebauung, Cafés, eine gemischte Bevölkerung aus Jüngeren und langjährigen älteren Bewohnern. Wer dort seit Jahrzehnten in einem Haus ohne Aufzug wohnt, fragt früher oder später nach Lösungen für seine Treppe.
Hörde im Süden, bekannt durch den Phoenix See und die Umgestaltung des ehemaligen Stahlwerk-Areals, hat eine gemischte Bevölkerungsstruktur. Ältere Bewohner aus der früheren Arbeiterstadt leben dort neben Neubewohnern des sanierten Quartiers.
Aplerbeck und Scharnhorst im Osten haben viel Nachkriegsbebauung und Einfamilienhäuser. Häuser aus den 1960er und 1970er Jahren mit Treppen zum Obergeschoss, bewohnt von den Erstbewohnern, die heute im Rentenalter sind.
Eving und Huckarde im Norden sind traditionelle Arbeiterstadteile. Der Anteil älterer Menschen mit körperlich schwerer Berufsgeschichte ist dort besonders hoch.
Ein ehemaliger Schlosser aus Hörde, 70 Jahre, hat in der Stahlindustrie gearbeitet. Schwere Schutzausrüstung, konstante Körperbelastung, Lärm. Nach einer Knieoperation am Klinikum Dortmund kommt er mit dem Rezept ins Sanitätshaus. Die Orthese sitzt beim zweiten Termin.
Eine Frau aus dem Kreuzviertel, 74 Jahre, wohnt seit 40 Jahren in ihrer Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug. Nach einem Schwächeanfall fragte ihr Arzt, ob die Treppe noch sicher für sie ist. Sie braucht Haltegriffe, Beratung und jemanden, der ihr erklärt, was die nächsten Schritte sein könnten.
Ein Betreuer einer Senioreneinrichtung in Scharnhorst kauft regelmäßig für mehrere Bewohner gleichzeitig ein. Er weiß, welche Kasse welche Produkte übernimmt, und erwartet vom Sanitätshaus schnelle Abwicklung.
Die Frau aus dem Kreuzviertel, die nach dem Schwächeanfall fragt, ob die Treppe noch sicher ist: Sie braucht mehr als Haltegriffe. Was sie eigentlich wissen will, ist, ob sie in ihrer Wohnung bleiben kann.
Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Dortmund gibt eine erste Antwort. Ob ein Treppenlift für das Gründerzeit-Haus im Kreuzviertel geeignet ist, ob der Lifta Klassik für eine gerade Treppe die einfachste Lösung wäre oder ob ein Plateau Flexa für eine Rollstuhlversorgung in Scharnhorst sinnvoller ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann, vermisst die Treppe vor Ort und legt ein Angebot vor.
Das KfW-Programm für altersgerechtes Umbauen fördert Maßnahmen mit bis zu 50.000 Euro. Menschen mit Pflegegrad erhalten von der Pflegekasse bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. NRW hat eigene Wohnraumförderungsprogramme für barrierefreie Umbauten. Die Stadt Dortmund hat mit dem Aktionsplan "Dortmund inklusiv 2020-2025" Maßnahmen für Menschen mit Einschränkungen auf den Weg gebracht. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Dortmund beraten zu verfügbaren Fördermöglichkeiten.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Dortmund und wo liegen sie?
Rund 80 Betriebe versorgen die Stadt, verteilt über Innenstadt, Kreuzviertel, Hörde, Aplerbeck und die nördlichen Stadtteile. Das Klinikum Dortmund hat mehrere Standorte. Für Menschen aus dem östlichen Ruhrgebiet, aus Lünen, Castrop-Rauxel oder Unna, ist Dortmund das nächste Versorgungszentrum mit vollständig ausgestatteten Sanitätshäusern.
Warum ist Dortmund auf Sanitätshaus-Versorgung besonders angewiesen?
Rund 20 Prozent der Dortmunder sind 65 Jahre oder älter. Dazu kommt die gesundheitliche Langzeitlast aus Bergbau und Stahlindustrie: Knieschäden, Rückenerkrankungen und Atemwegserkrankungen durch Kohlenstaub sind in Dortmund verbreitete Diagnosen. Das Knappschaftskrankenhaus ist auf Berufskrankheiten spezialisiert und einer der wichtigsten Verordner der Stadt.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Dortmund?
Lifta-Partner in Dortmund beantworten erste Fragen zu Treppenliften, Plattformliften und Hubliften. Sie geben eine erste Einschätzung für die konkrete Wohnsituation und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, nimmt sie auf und erstellt ein konkretes Angebot. Im Kreuzviertel und in den Bergbau-Arbeiterhäusern Dortmunds kennen Lifta-Partner sehr unterschiedliche Treppensituationen.
Versorgt das Sanitätshaus in Dortmund auch Menschen aus dem östlichen Ruhrgebiet?
Ja. Als größte Stadt im östlichen Ruhrgebiet ist Dortmund Anlaufpunkt für Menschen aus Lünen, Castrop-Rauxel, Unna und Hamm, die spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen suchen. Das Klinikum Dortmund zieht Patienten aus der gesamten Region an.
Wann brauche ich eine Verordnung beim Sanitätshaus Dortmund?
Kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsversorgung, Rollatoren, Rollstühle benötigen ein Arzt-Rezept. Das Sanitätshaus in Dortmund übernimmt danach die gesamte Kassenabrechnung. Produkte außerhalb des Leistungskatalogs können jederzeit auf Selbstzahlerbasis gekauft werden.
Bietet das Sanitätshaus Dortmund einen Ausleihservice an?
Die meisten Betriebe in Dortmund bieten Ausleihservice für Rollatoren, Gehstützen und Duschstühle. Wer noch nicht weiß, ob ein Hilfsmittel dauerhaft gebraucht wird, fängt sinnvoll mit dem Ausleihen an. Der Arzt kann auch ein Leih-Rezept ausstellen, sodass die Kasse die Kosten übernimmt.
Viele Dortmunder wohnen seit Jahrzehnten im selben Haus: in einer Gründerzeit-Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug im Kreuzviertel oder im Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren in Aplerbeck mit Treppe ins Obergeschoss. Wenn die Stufen nach einer Operation am Klinikum Dortmund oder mit zunehmendem Alter zur Hürde werden, geht es um die Frage, ob man zu Hause bleiben kann.
Ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Dortmund gibt dazu die erste Orientierung, baut aber selbst keine Lifte ein. Für die steile Altbau-Treppe im Kreuzviertel kann ein Treppenlift die Lösung sein, für eine Rollstuhlversorgung ein Plattformlift oder bei wenigen Stufen am Eingang ein Hublift. Lifta übernimmt danach Beratung, Aufmaß vor Ort und das konkrete Angebot.
Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung vereinbaren.