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Bielefeld versorgt seine rund 340.000 Einwohner mit rund 45 Sanitätshäusern, die sich über die Innenstadt, Schildesche, Brackwede, Sennestadt, Heepen und weitere Stadtteile verteilen. Als größte Stadt Ostwestfalen-Lippes ist Bielefeld Versorgungszentrum nicht nur für die eigene Bevölkerung, sondern auch für Menschen aus Gütersloh, Herford, Detmold und dem gesamten OWL-Raum.
Was Bielefeld von anderen Städten dieser Größe unterscheidet: die besondere Prägung durch Bethel. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind einer der größten Diakonie-Träger Deutschlands und betreiben in Bielefeld Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen für tausende Menschen. Diese Infrastruktur macht Bielefeld zu einer Stadt mit tief verwurzelter Pflegekultur.
Das Universitätsklinikum OWL am Evangelisch Klinischen Beweis (EvKB) ist der bedeutendste Hilfsmittelverordner der Stadt.
Wer in Bielefeld ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Bielefeld gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Bielefeld oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Schulter und Sprunggelenk sowie Prothesen. Bielefeld hat durch Bethel und das EvKB mehrere spezialisierte Betriebe, die auch komplexe Versorgungen bei neurologischen Erkrankungen abdecken.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe in der Filiale. Ein Sanitätshaus in der Bielefelder Innenstadt oder in Schildesche übernimmt das direkt. Nach Gefäßeingriffen am EvKB ist Kompressionsversorgung Standard.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle, elektrische Scooter und Sanitärausstattung. Ausleihservice für vorübergehende Bedarfe. Wer aus dem EvKB oder einem Bethel-Krankenhaus entlassen wird und nur kurz ein Hilfsmittel braucht, kann es mieten.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Badehilfen und Griffverstärker. In einer Stadt mit so starker Pflegekultur wie Bielefeld sind Alltagshilfen ein gut etabliertes Produktsegment.
Pflegehilfsmittel
Menschen mit Pflegegrad beziehen Pflegehilfsmittel ohne Eigenbeteiligung. Das Sanitätshaus in Bielefeld stellt den Antrag bei der Pflegekasse und übernimmt die komplette Abwicklung.
Homecare
Einige Betriebe in Bielefeld liefern Inkontinenzversorgung, Stomamaterial und Wundprodukte direkt nach Hause. In einer Stadt mit dieser Pflegeinfrastruktur ist Homecare ein wichtiges Ergänzungsangebot.
Ein Lehrer aus Schildesche, 66 Jahre, ist nach einer Schulteroperation am EvKB entlassen worden. Er braucht eine Schulterorthese für sechs Wochen. Das Sanitätshaus in Schildesche passt sie an und erklärt, wie er sie korrekt anlegt.
Eine Frau aus Brackwede, 71 Jahre, hat seit Monaten geschwollene Beine. Der Hausarzt verordnet Kompressionsstrümpfe der Klasse II. Sie war noch nie bei einem Sanitätshaus in Bielefeld. Sie fragt, wie das Maßnehmen funktioniert.
Eine Mitarbeiterin der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel begleitet einen Bewohner einer Bethel-Einrichtung bei der Auswahl eines Rollators. Das Sanitätshaus kennt diese Situation aus der täglichen Arbeit.
Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind in Bielefeld omnipräsent. Mit rund 22.000 Beschäftigten bundesweit und einem der größten Krankenhausverbände unter evangelischer Trägerschaft sind sie weit mehr als ein lokaler Arbeitgeber. Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB), Teil des Universitätsklinikums OWL, versorgt jährlich hunderttausende Patienten und ist der wichtigste Hilfsmittelverordner Bielefelds.
Hinzu kommt das Franziskus Hospital Bielefeld mit seinem Netz an Stationen und das Klinikum Bielefeld, das am nördlichen Stadtrand liegt. Alle drei Häuser stellen regelmäßig Rezepte für Sanitätshaus-Leistungen aus.
Was Bethel für Sanitätshäuser in Bielefeld bedeutet: Viele Patienten kommen nicht über einen Hausarzt, sondern direkt aus Bethel-Einrichtungen. Diakonische Pflegeheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen und Reha-Zentren der Stiftungen kaufen Hilfsmittel in Sanitätshäusern oder empfehlen ihren Bewohnern konkrete Betriebe.
Die Bielefelder Innenstadt hat die größte Konzentration an Sanitätshäusern. Wer nach einem EvKB-Aufenthalt entlassen wird, hat mehrere Betriebe in fußläufiger Entfernung.
Schildesche ist ein gemischter Stadtteil mit älterer Bausubstanz und einer Bevölkerung, die überdurchschnittlich alt ist. Ein Sanitätshaus in Schildesche Bielefeld kennt die Bedürfnisse dieser Klientel.
Brackwede im Süden ist durch Wohnhäuser aus den 1950er bis 1970er Jahren geprägt. Einfamilienhäuser mit Treppen zum Obergeschoss, bewohnt von Menschen, die dort seit Jahrzehnten wohnen und älter werden.
Sennestadt im Südosten, eine der ersten geplanten Trabantenstädte Deutschlands, hat breite Straßen, viele Grünflächen und eine Bevölkerungsstruktur, die sich verändert: Die Erstbewohner aus den 1960er Jahren sind heute im Rentenalter.
Heepen und Jöllenbeck am östlichen und nördlichen Stadtrand haben überwiegend Eigenheime. Wer dort wohnt, fährt für spezialisierte Leistungen in die Innenstadt.
Einige Sanitätshäuser in Bielefeld sind Lifta-Partner. In einer Stadt mit so vielen Einfamilienhäusern aus den 1950er bis 1970er Jahren, in Brackwede, Sennestadt und Heepen, ist die Frage nach der Treppe häufig.
Wer als Patient aus dem EvKB entlassen wird und zu Hause eine Treppe hat, die er mit dem neuen Rollator nicht mehr gut schafft, findet beim Lifta-Partner-Sanitätshaus in Bielefeld erste Antworten. Ob ein Treppenlift [/treppenlift], ob der Lifta Avantgarde [/treppenlift] mit Gewichtssensor oder der Lifta Klassik [/treppenlift] für eine gerade Treppe in Brackwede die bessere Wahl ist: Das Sanitätshaus gibt die erste Einschätzung. Lifta kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot.
Für Bewohner von Bethel-Einrichtungen mit spezifischem Rollstuhllift-Bedarf kommt der Plateau Flexa [/rollstuhllifte/plattformlifte] als Lösung in Frage, ein weiteres Thema, zu dem Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Bielefeld erste Orientierung geben können.
KfW-Kredite bis 50.000 Euro stehen für altersgerechte Umbauten bereit. Bei Pflegegrad zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro Zuschuss. NRW hat eigene Wohnraumförderungsprogramme für barrierefreie Umbauten. Die Stadt Bielefeld betreibt "Bielefeld inklusiv" als lokales Programm für Menschen mit Einschränkungen. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Bielefeld beraten zu diesen Förderwegen.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Bielefeld und wo liegen sie?
Das Sanitätshaus-Netz in Bielefeld umfasst rund 45 Betriebe, mit der größten Konzentration in der Innenstadt, in Schildesche und in Brackwede. Das EvKB liegt zentral und ist von mehreren Betrieben in der Nähe. Für Menschen im Bielefelder Umland, aus Gütersloh, Herford oder Detmold, ist Bielefeld das nächste größere Versorgungszentrum.
Welche Rolle spielt Bethel für die Sanitätshaus-Versorgung in Bielefeld?
Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel betreiben Krankenhäuser, Pflegeheime und Reha-Einrichtungen in Bielefeld. Das Evangelische Klinikum Bethel ist Teil des Universitätsklinikums OWL und der größte Hilfsmittelverordner der Stadt. Bethel-Einrichtungen empfehlen ihren Bewohnern und Patienten regelmäßig Sanitätshäuser in Bielefeld, und viele Betriebe kennen die spezifischen Anforderungen dieser Klientel.
Was bietet ein Lifta-Partner-Sanitätshaus in Bielefeld?
Lifta-Partner in Bielefeld beantworten erste Fragen zu Treppenliften, Hausliften und Rollstuhlliften. Sie erklären, welche Modelle für welche Treppensituationen geeignet sind, und leiten an einen Lifta-Fachberater weiter, der die Treppe vor Ort aufnimmt und ein konkretes Angebot erstellt.
Wie läuft die Versorgung nach einem EvKB-Aufenthalt ab?
Das EvKB stellt nach Eingriffen ein Rezept für benötigte Hilfsmittel aus. Damit geht man ins Sanitätshaus, das das Produkt anpasst und die Abrechnung mit der Krankenkasse übernimmt. Für vorübergehende Bedarfe bieten viele Sanitätshäuser in Bielefeld Ausleihservice an.
Gibt es in Bielefeld Förderung für barrierefreie Umbauten?
Ja. Bundesweit gibt es KfW-Kredit bis 50.000 Euro für altersgerechte Umbauten. Bei Pflegegrad zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro Zuschuss. Das NRW-Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) ermöglicht zusätzliche Zuschüsse. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Bielefeld beraten zu diesen Förderwegen.
Brauche ich ein Rezept für das Sanitätshaus in Bielefeld?
Für kassenpflichtige Hilfsmittel wie Orthesen, Kompressionsstrümpfe oder Rollstühle ist eine ärztliche Verordnung Voraussetzung, damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Das Sanitätshaus in Bielefeld rechnet dann direkt mit der Kasse ab. Alltagshilfen und viele Pflegehilfsmittel können auch ohne Rezept erworben werden. Das Sanitätshaus klärt im Gespräch, was gilt.
Kann ich Hilfsmittel im Sanitätshaus Bielefeld auch leihen?
Ja. Viele Sanitätshäuser in Bielefeld verleihen Rollatoren, Rollstühle, Gehstützen und Badehilfen. Das ist besonders sinnvoll nach einem Krankenhausaufenthalt, wenn ein Hilfsmittel nur vorübergehend gebraucht wird. Der Ausleihzeitraum ist flexibel, die Kosten überschaubar.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.