(24 Std. täglich, kostenlos)
Rund 40 Sanitätshäuser gibt es in Augsburg. Sie verteilen sich über die Innenstadt, Göggingen, Haunstetten, Lechhausen, Oberhausen und weitere Stadtteile. Wer in Augsburg ein Hilfsmittel braucht, eine Orthese anpassen lassen möchte oder nach einer Operation versorgt werden muss, findet in der Stadt eine gute Auswahl an Fachbetrieben.
Augsburg ist dabei Versorgungszentrum für weit mehr als seine rund 300.000 Einwohner. Menschen aus dem Landkreis Augsburg, aus Stadtbergen, Gersthofen, Königsbrunn, Bobingen und den Gemeinden im Augsburger Land kommen für spezialisierte Sanitätshaus-Leistungen in die Stadt. Im ländlichen Schwaben gibt es Gemeinden ohne vollständig ausgestattetes Sanitätshaus. Augsburg schließt diese Lücke als drittgrößte Stadt Bayerns für die gesamte Region.
Das Universitätsklinikum Augsburg, seit 2019 Maximalversorger für ganz Schwaben, ist der bedeutendste Hilfsmittelverordner der Stadt. Patienten, die am UKA entlassen werden, suchen häufig direkt ein Sanitätshaus in Augsburg auf.
Wer in Augsburg ein Sanitätshaus sucht, findet verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Stadtteilen. Diese Fachbetriebe unterstützen Menschen bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und helfen dabei, Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Besonders nach medizinischen Eingriffen, bei chronischen Erkrankungen oder im höheren Alter werden passende Hilfsmittel zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags.
In Augsburg gibt es mehrere Anbieter, die sich mit der Versorgung medizinischer Hilfsmittel beschäftigen. Sie beraten Patienten zu unterschiedlichen Produkten und unterstützen bei der Auswahl geeigneter Lösungen.
Die folgenden Sanitätshäuser befinden sich in Augsburg oder im direkten Umfeld der Stadt.
Orthopädietechnik
Individuelle Einlagen nach Fußdruckmessung, Orthesen für Knie, Rücken, Sprunggelenk und Schulter sowie Prothesen. Augsburg hat durch die Nähe zum Universitätsklinikum mehrere Betriebe mit eigenem Meisterbetrieb, die auch komplexe neurologische Versorgungen abdecken.
Kompressionsversorgung
Maßnehmen und Anprobe vor Ort. Kompressionsstrümpfe bei Veneninsuffizienz, Lymphödemen, in der Schwangerschaft und nach Gefäßoperationen. Ein Sanitätshaus in Göggingen oder in der Augsburger Innenstadt übernimmt diese Versorgung direkt.
Rehatechnik
Rollatoren, Rollstühle, elektrische Scooter, Sanitärausstattung für Bad und Toilette. Viele Betriebe bieten Ausleihservice an, was nach Operationen die Kaufentscheidung erleichtert.
Alltagshilfen
Anziehhilfen, Greifzangen, Griffverstärker, Badehilfen. Produkte, die helfen, den Alltag trotz körperlicher Einschränkungen selbstständig zu bewältigen.
Pflegehilfsmittel
Wer einen Pflegegrad hat, bekommt jeden Monat Pflegehilfsmittel ohne Eigenkosten. Der Betrieb übernimmt die Abrechnung mit der Pflegekasse.
Homecare
Einige Betriebe in Augsburg liefern Inkontinenzprodukte, Stomamaterial und Wundversorgung nach Hause. Für Menschen in Haunstetten oder Oberhausen, die nicht mehr gut mobil sind, eine wichtige Option.
Die meisten kommen nicht ohne Anlass. Sie kommen, weil etwas passiert ist.
Eine Frau aus Lechhausen, 72 Jahre alt, wird nach einer Hüft-Totalendoprothese am UKA entlassen. Der Arzt hat ein Rezept für einen Rollator ausgestellt. Sie weiß nicht, welches Modell zu ihrer Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug passt.
Ein Mann aus Göggingen, Jahrzehnte lang Drucker in der Augsburger Textilbranche, hat dicke, schmerzende Beine. Der Hausarzt verordnet Kompressionsstrümpfe der Klasse II. Er war noch nie in einem Sanitätshaus.
Eine Tochter aus Haunstetten, Mitte 40, pflegt ihre Mutter zu Hause nach einem Schlaganfall. Sie braucht Beratung: Was hilft beim Anziehen? Welche Badehilfen gibt es?
Für alle drei ist das Sanitätshaus in Augsburg die erste Anlaufstelle.
Das UKA ist als akademisches Klinikum der LMU München der zentrale Verordner für Hilfsmittel in der Region. Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie, Gefäßchirurgie und Onkologie stellen regelmäßig Rezepte für Sanitätshaus-Leistungen aus. Nach einem Kniegelenkersatz braucht der Patient eine Orthese, nach einem Schlaganfall folgen Gehhilfen und Alltagshilfen, nach einer Gefäßoperation ist Kompressionsversorgung Standard.
Das RehaZentrum Augsburg und das Bezirkskrankenhaus Augsburg ergänzen das Netz für Rehabilitation und Nachsorge. Patienten, die dort behandelt werden, brauchen anschließend häufig Hilfsmittel.
Nicht jeder Stadtteil Augsburgs hat dieselbe Ausgangslage.
Lechhausen und Oberhausen, historische Arbeiterviertel der Textil- und Metallbranche, haben eine ältere Bevölkerung mit hohem Bedarf an günstigen, kassenabrechenbaren Produkten. Ein Sanitätshaus in Lechhausen kennt diese Klientel.
Göggingen und Haunstetten im Süden haben mehr Eigenheime und eine höhere Kaufkraft. Wer dort ein Sanitätshaus in Göggingen aufsucht, kommt häufig für hochwertige Einlagen oder individuelle Kompressionsware.
Die Innenstadt und die Jakobervorstadt haben viele Gründerzeit- und Jugendstilhäuser, oft ohne Aufzug. Wer dort im dritten Stock wohnt, denkt früher über langfristige Wohnlösungen nach.
Firnhaberau und Bärenkeller am nördlichen Stadtrand bestehen überwiegend aus Einfamilienhäusern der 1960er und 1970er Jahre. Reihenhäuser mit Treppe zum Obergeschoss sind dort der Normalfall.
Augsburg hat eine ungewöhnlich lange Geschichte darin, ältere Menschen zu versorgen. Die Fuggerei, 1516 von Jakob Fugger dem Reichen gegründet, ist die älteste noch bewohnte Sozialsiedlung der Welt. Sie wurde ausdrücklich für bedürftige ältere Augsburger Bürger errichtet. Wer dort wohnt, zahlt bis heute eine symbolische Jahresmiete. Dieser Gedanke, dass Menschen in ihrer Stadt bleiben und versorgt werden können, prägt Augsburg bis heute.
Rund 20 Prozent der Augsburger Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter. Die Textil- und Industriegeschichte der Stadt bedeutet, dass ein überdurchschnittlicher Anteil dieser Menschen körperlich gearbeitet hat und früher auf Hilfsmittel angewiesen ist.
Einige Sanitätshäuser in Augsburg sind Lifta-Partner. Wer eines dieser Häuser besucht, bekommt neben Rollator und Orthese auch Antworten auf die Frage, die viele Menschen beschäftigt, aber selten direkt stellen: Was ist, wenn die Treppe irgendwann nicht mehr geht?
Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Augsburg können einschätzen, ob ein Treppenlift [/treppenlift], ein Hauslift [/hauslifte] oder ein Plattformlift [/rollstuhllifte/plattformlifte] in Frage kommt. Ob der Lifta Esprit [/treppenlift] für ein enges Treppenhaus in der Jakobervorstadt geeignet ist, ob der Lifta Luxor [/treppenlift] für eine breitere Treppe in Göggingen passt, oder ob ein Lifta Midi [/hauslifte] für zwei Etagen in Haunstetten Sinn macht: Diese erste Einschätzung gibt das Sanitätshaus. Lifta schickt dann einen Fachberater, der die Treppe aufnimmt, vermisst und ein passendes Angebot erstellt.
Über das KfW-Programm 'Altersgerecht umbauen' sind zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro verfügbar. Wer einen Pflegegrad hat, bekommt zusätzlich bis zu 4.180 Euro Zuschuss von der Pflegekasse. Beide Töpfe lassen sich kombinieren.
Der Freistaat Bayern hat eigene Programme zur Wohnraumanpassung. Augsburg betreibt seit 2018 das Programm "Augsburg barrierefrei" für Beratung und Unterstützung bei barrierefreien Umbauten. Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Augsburg geben eine erste Einschätzung, welcher Weg für die konkrete Situation sinnvoll ist.
Wie finde ich ein passendes Sanitätshaus in Augsburg?
Rund 40 Sanitätshäuser verteilen sich über das Augsburger Stadtgebiet. Der Hausarzt oder das Universitätsklinikum empfehlen nach einer Verordnung oft konkrete Betriebe in der Nähe. Wer ein Sanitätshaus in Göggingen, in Lechhausen oder in der Innenstadt sucht und dabei auch erste Informationen zu Treppenliften oder Hausliften bekommen möchte, fragt gezielt nach Lifta-Partner-Sanitätshäusern in Augsburg.
Welche Stadtteile in Augsburg sind gut mit Sanitätshäusern versorgt?
Am dichtesten ist das Angebot in der Innenstadt und in Göggingen. Haunstetten, Lechhausen und Oberhausen haben ebenfalls Anlaufstellen. Wer in Firnhaberau, Bärenkeller oder am nördlichen Stadtrand wohnt, fährt meist in die Innenstadt oder nach Göggingen.
Versorgt das Sanitätshaus in Augsburg auch Menschen aus dem Umland?
Ja. Augsburg ist Versorgungszentrum für den Landkreis Augsburg und Teile Schwabens. Menschen aus Stadtbergen, Gersthofen, Königsbrunn, Bobingen und den Gemeinden im Augsburger Land kommen regelmäßig für spezialisierte Leistungen in die Stadt.
Wie läuft ein Besuch im Sanitätshaus in Augsburg ab?
Für Standardprodukte wie Bandagen oder Alltagshilfen ist kein Termin nötig, einfach vorbeikommen. Für individuelle Versorgungen wie Einlagen, Orthesen oder Kompressionsstrümpfe empfiehlt sich eine Voranmeldung. Wer ein Rezept hat, bringt es mit. Das Sanitätshaus übernimmt die Abrechnung mit der Krankenkasse.
Was bringt mir ein Sanitätshaus mit Lifta-Partnerschaft in Augsburg?
Lifta-Partner-Sanitätshäuser in Augsburg beantworten neben der regulären Hilfsmittelberatung auch erste Fragen zu Treppenliften, Hausliften und Rollstuhlliften. Sie erklären, welche Modelle für welche Treppenarten geeignet sind, und leiten an Lifta weiter. Ein Fachberater kommt dann zur Treppe, vermisst sie und erstellt ein Angebot. In Augsburgs Gründerzeit-Vierteln nahe dem Kö variieren die Treppensituationen stark. Eine Vor-Ort-Vermessung ist entscheidend.
Was sind Pflegehilfsmittel und wie bekomme ich sie in Augsburg?
Pflegehilfsmittel wie Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe und Pflegesets stehen Menschen mit Pflegegrad monatlich zu. Kosten entstehen keine: Das Sanitätshaus in Augsburg stellt den Antrag, liefert und rechnet direkt mit der Pflegekasse ab.
Übernimmt die Krankenkasse Kosten im Sanitätshaus Augsburg?
Bei verordneten Hilfsmitteln rechnet das Sanitätshaus Augsburg direkt mit der Krankenkasse ab. Der Patient zahlt nur die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Ohne Rezept ist ein Kauf auf eigene Kosten möglich. Das Sanitätshaus berät, welche Produkte erstattet werden und welche nicht.
Wie funktioniert der Ausleihservice im Sanitätshaus Augsburg?
Viele Sanitätshäuser in Augsburg verleihen Hilfsmittel für begrenzte Zeiträume. Rollatoren, Gehstützen, Badestühle. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, kann die Krankenkasse auch für Leihhilfsmittel aufkommen. Für kurze Genesungsphasen lohnt Leihen häufig mehr als Kaufen.
Neben klassischen Hilfsmitteln spielt auch die Wohnumgebung eine wichtige Rolle, wenn der Alltag zu Hause sicherer und komfortabler werden soll. Lifta beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Lösungen für barrierefreies Wohnen. Dazu zählen Treppenlifte, Hauslifte und Rollstuhllifte.
Mit dem Infopaket erhalten Sie erste Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, zur Planung und zu möglichen nächsten Schritten. Über das Formular können Sie das Infopaket unverbindlich anfordern und auf Wunsch eine persönliche Beratung anfragen.