(24 Std. täglich, kostenlos)
Einen Treppenlift nachrüsten bedeutet, eine bestehende Treppe nachträglich mit einem Sitzlift auszustatten, ohne die Treppe baulich zu verändern. Die Schiene wird auf den vorhandenen Stufen befestigt, sodass aus einer Hürde im Alltag wieder ein sicherer Weg zwischen den Etagen wird. Eine Baugenehmigung ist dafür in der Regel nicht nötig.
Das Nachrüsten eines Treppenlifts unterscheidet sich grundlegend vom Einbau eines Hauslifts, bei dem ein Schacht benötigt wird. Beim Treppenlift wird lediglich eine Führungsschiene entlang Ihrer Treppe befestigt. Diese Schiene wird in den allermeisten Fällen direkt auf den Treppenstufen verschraubt – die Treppe selbst trägt den Lift, nicht die Wand. Größere bauliche Eingriffe entfallen damit fast immer.
Am Anfang steht eine Vor-Ort-Beratung, bei der Ihre Treppe genau angeschaut wird. Es folgt das Aufmaß, also die exakte Vermessung, damit die Schiene millimetergenau passt. Bei einer geraden Treppe lässt sich der Lift oft schon nach kurzer Vorlaufzeit montieren; bei einer kurvigen Treppe wird die Kurvenschiene individuell angefertigt, was etwas mehr Zeit braucht. Die eigentliche Einbauzeit beträgt meist nur wenige Stunden.
Praxis-Tipp: Lassen Sie sich beim Beratungstermin zeigen, wie der Klappsitz im hochgeklappten Zustand wirkt. So sehen Sie direkt, wie viel Platz auf der Treppe für Familienmitglieder erhalten bleibt, die weiter zu Fuß gehen.
Nachrüsten ist für nahezu jede Treppenform möglich – gerade, kurvig, eng oder als Wendeltreppe. Selbst eine enge Treppe ist meist kein Hindernis, weil moderne Sitzlifte schmal bauen und der Sitz hochgeklappt werden kann. Ob eine Wandbefestigung vs. Stufenbefestigung sinnvoller ist, klärt sich individuell beim Aufmaß.
Viele Menschen scheuen den Gedanken an einen Treppenlift, weil sie einen aufwendigen Umbau befürchten. Genau hier liegt der große Vorteil des Nachrüstens: Es sind keine baulichen Veränderungen nötig, keine Baugenehmigung und kein wochenlanges Chaos im Haus. Das macht die Entscheidung deutlich leichter.
Gerade für ältere Menschen, die in ihrem vertrauten Zuhause bleiben möchten, ist das Nachrüsten oft die naheliegende Lösung. Statt umzuziehen oder das Schlafzimmer ins Erdgeschoss zu verlegen, bleibt das ganze Haus nutzbar – schonend für Körper und Gewohnheiten.
Nein. Beim Nachrüsten bleibt Ihre Treppe baulich unverändert. Die Schiene wird auf den vorhandenen Stufen befestigt, sodass Sie und Ihre Familie die Treppe weiterhin auch zu Fuß nutzen können.
Im eigenen Haus brauchen Sie in der Regel keine Genehmigung. Zur Miete ist die Vermieter-Genehmigung nötig, in einer Eigentumswohnung kann ein WEG-Beschluss erforderlich sein.
Die Montage selbst dauert bei geraden Treppen oft nur wenige Stunden. Bei einer kurvigen Treppe verlängert sich die Vorlaufzeit, weil die Schiene maßgefertigt wird – die Montage vor Ort bleibt aber meist auf einen Tag begrenzt.
Ja. Beim Rückbau wird die Schiene demontiert und die wenigen Bohrlöcher werden verschlossen. Sichtbare Schäden bleiben in der Regel nicht zurück.
Ja. Neben dem Kauf gibt es ein Mietmodell und teils einen Gebrauchtlift. Welche Variante sich rechnet, hängt von der geplanten Nutzungsdauer ab.
Ob sich Ihre Treppe zum Nachrüsten eignet, lässt sich am besten direkt vor Ort beurteilen. Unsere Berater schauen sich Ihre Situation in Ruhe an und zeigen Ihnen, welche Lösung zu Ihrem Zuhause passt – unverbindlich und ohne Druck.
→ Jetzt kostenlose Beratung anfragen | Alle Treppenlift-Modelle im Überblick
Das könnte Sie auch interessieren: