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Eine Stolperfalle zu vermeiden bedeutet, alle Hindernisse auf und an der Treppe zu beseitigen, an denen man hängen bleiben oder stürzen könnte. Ein gut geplanter Treppenlift hilft dabei, weil der Klappsitz und das Fußbrett hochgeklappt werden und so die Treppe für andere frei bleibt. So wird die Treppe nicht zur neuen Gefahrenquelle, sondern bleibt für alle sicher begehbar.
Eine Stolperfalle ist jede Stelle auf oder an der Treppe, an der Sie mit dem Fuß hängen bleiben oder das Gleichgewicht verlieren können. Typische Beispiele sind lose Läufer, hochstehende Teppichkanten, herumliegende Kabel oder schlecht beleuchtete Stufen. Wird ein Treppenlift eingebaut, kommt eine berechtigte Frage hinzu: Steht die Führungsschiene im Weg? Bei einer fachgerechten Planung lautet die Antwort nein – die Schiene verläuft seitlich an der Stufe und ragt nur wenige Zentimeter heraus.
Damit der Lift keine neue Stolperfalle wird, sind zwei Bauteile entscheidend. Der Klappsitz und das Fußbrett lassen sich nach der Fahrt hochklappen, sodass die Treppe für Familienmitglieder frei bleibt, die weiter zu Fuß gehen. Eine automatische Klappfunktion erleichtert dies zusätzlich, weil sich Sitz und Fußbrett auf Knopfdruck einklappen. So bleibt die nutzbare Treppenbreite so groß wie möglich.
Praxis-Tipp: Lassen Sie beim Aufmaß gleich prüfen, ob ein bestehender Treppenläufer rutscht oder sich löst. Oft lohnt es sich, ihn vor der Montage zu fixieren oder zu entfernen – das beseitigt die häufigste Stolperfalle in einem Zug.
Neben dem Lift selbst spielen Licht und Halt eine große Rolle. Eine gute Treppenbeleuchtung, ein durchgehender Handlauf und freie, aufgeräumte Stufen senken das Sturzrisiko deutlich. Achten Sie darauf, dass der Lift in der Parkposition am Treppenende abgestellt wird, wo er niemanden behindert. So wird aus der einstigen Hürde Treppe ein sicherer Weg für alle Generationen im Haus.
Stürze auf der Treppe gehören zu den häufigsten und folgenschwersten Unfällen im häuslichen Umfeld. Ein gebrochener Oberschenkelhals oder eine Kopfverletzung kann die Selbstständigkeit von einem Tag auf den anderen beenden. Wer Stolperfallen frühzeitig beseitigt, schützt sich vor genau diesen Folgen.
Ein Treppenlift kann hier doppelt helfen: Er nimmt Ihnen das riskante Treppensteigen ab und sorgt – richtig geplant – dafür, dass die Treppe für andere frei und sicher bleibt. Wird die Planung jedoch vernachlässigt, kann eine schlecht platzierte Schiene oder ein dauerhaft ausgeklappter Sitz selbst zur Gefahr werden. Deshalb gehört das Thema Stolperfalle von Anfang an in die Vor-Ort-Beratung.
Bei fachgerechter Planung nicht. Die Schiene verläuft seitlich und ragt nur wenige Zentimeter über die Stufe. Sitz und Fußbrett lassen sich hochklappen, sodass die Treppe für andere frei bleibt.
Ja. Solange Sitz und Fußbrett hochgeklappt sind, bleibt genügend Platz zum Gehen. Achten Sie auf eine ausreichende Treppenbreite, die beim Aufmaß genau ermittelt wird.
Lose oder gewellte Treppenläufer, herumliegende Kabel, abgestellte Gegenstände und schlechte Beleuchtung. Diese lassen sich meist mit wenig Aufwand beseitigen und sollten vor der Liftmontage geprüft werden.
Ja. Mit einer automatischen Klappfunktion klappen Sitz und Fußbrett auf Knopfdruck ein. So bleibt die Treppe zuverlässig frei, ohne dass jemand den Sitz von Hand hochklappen muss.
Nicht zwingend, aber ein loser Läufer sollte fixiert oder entfernt werden. Beim Aufmaß wird geprüft, ob der Bodenbelag die Montage oder die Trittsicherheit beeinträchtigt.
Ob Ihre Treppe nach dem Einbau für alle sicher begehbar bleibt, lässt sich am besten direkt vor Ort beurteilen. Unsere Berater nehmen Ihre Treppe genau unter die Lupe und zeigen Ihnen, wie sich Stolperfallen ganz nebenbei beseitigen lassen.
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