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Das Schienensystem ist die Gesamtheit aus Schiene, Halterungen und Führung, auf der ein Treppenlift entlang der Treppe fährt. Es trägt den Fahrwagen mit Sitz, gibt die Fahrtrichtung vor und sorgt für eine ruhige, sichere Fahrt von Etage zu Etage. Beim Treppenlift verläuft das Schienensystem direkt an der Treppe – im Gegensatz zum Hauslift, der einen Schacht benötigt.
Das Schienensystem ist mehr als nur die sichtbare Schiene. Es umfasst die Führungsschiene, auf der der Fahrwagen läuft, die Schienenhalterung, die das Ganze mit der Treppe verbindet, und – je nach Treppe – Bauteile wie Endanschlag oder klappbare Stücke an einer Schienenüberfahrt. Erst im Zusammenspiel dieser Teile entsteht die durchgehende Bahn, auf der Sie sicher fahren.
Grundsätzlich gibt es zwei Bauformen. An einer geraden Treppe genügt eine gerade Schiene. An kurvigen oder gewendelten Treppen kommt eine maßgefertigte Kurvenschiene zum Einsatz, die jeder Biegung folgt. Ob der Lift dabei als Innenläufer oder Außenläufer ausgelegt wird, ist ebenfalls Teil des Schienensystems.
Gut zu wissen: Genau hier liegt der größte Unterschied zwischen Treppenlift und Hauslift. Beim Hauslift wird ein Schacht benötigt, beim Treppenlift dagegen nur eine schlanke Schiene entlang der Treppe. Das macht den Treppenlift deutlich einfacher nachzurüsten – ohne Baugenehmigung und meist in wenigen Stunden montiert.
Das Schienensystem wird über die Halterungen in den meisten Fällen direkt auf den Stufen befestigt, nicht an der Wand. Diese Stufenmontage verteilt die Last konstruktiv günstig und hält die Wand frei. Wo genau die Schiene verläuft, wird beim Schienenverlauf planen nach dem Aufmaß festgelegt.
Das Schienensystem ist das teuerste und wichtigste Bauteil eines Treppenlifts. Ob Ihre Treppe gerade ist oder Kurven hat, entscheidet maßgeblich über den Preis – eine maßgefertigte Kurvenschiene kostet mehr als eine gerade Schiene. Gleichzeitig bestimmt das Schienensystem, wie ruhig und sicher der Lift fährt und wie viel Platz auf der Treppe frei bleibt.
Weil der Treppenlift nur eine Schiene und keinen Schacht braucht, lässt er sich in nahezu jedem Bestandsgebäude nachrüsten – ohne bauliche Veränderungen. Für viele ältere Menschen ist genau das der Grund, im eigenen Zuhause bleiben zu können.
Zum Schienensystem gehören die Führungsschiene, die Halterungen zur Befestigung an der Treppe und die Führung des Fahrwagens. Je nach Treppe kommen Bauteile wie Endanschläge oder klappbare Schienenstücke hinzu. Zusammen bilden sie die Bahn, auf der der Lift fährt.
Nein. Im Unterschied zum Hauslift kommt der Treppenlift ohne Schacht aus und fährt auf einer schlanken Schiene entlang der Treppe. Deshalb ist der Einbau einfacher, ohne Baugenehmigung und ohne bauliche Veränderungen möglich.
In den meisten Fällen nein. Die Halterungen werden direkt auf den Stufen verschraubt. Die Wand bleibt unberührt, und die Last wird sicher in die Treppe abgeleitet.
Das Schienensystem wird an Ihre Treppe angepasst. Bei kurvigen Treppen muss die Schiene maßgefertigt werden, was aufwendiger und damit teurer ist als eine gerade Schiene. Deshalb ist die Treppenform der wichtigste Preisfaktor.
Nein, das Schienensystem ist wartungsarm. Bei der jährlichen Wartung prüft der Fachbetrieb den festen Sitz der Halterungen und die Sauberkeit der Schiene. Sie selbst müssen sich nicht darum kümmern.
Welches Schienensystem zu Ihrer Treppe passt – gerade oder kurvig, innen oder außen laufend – klären wir am besten direkt bei Ihnen zu Hause. Beim Aufmaß vermessen wir die Treppe und planen das passende System. So erhalten Sie ein verlässliches Angebot für Ihre Situation.
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