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Innenläufer bezeichnet eine Bauweise des Treppenlift-Schienensystems, bei der der Fahrwagen auf der zur Wand zeigenden, inneren Seite der Schiene geführt wird. Diese Anordnung hält den Lift nah an der Wand und lässt die zur Treppe offene Seite frei. So bleibt für Mitnutzer der Treppe mehr Durchgang erhalten.
Der Begriff Innenläufer beschreibt, auf welcher Seite der Schiene der Fahrwagen geführt wird. Bei einem Innenläufer liegt die tragende Führung auf der inneren, der Wand zugewandten Bahn der Schiene. Der Sitz wird dadurch dichter an die Wandseite gezogen. Das Gegenstück ist der Außenläufer, bei dem die Führung auf der äußeren, zur Treppenmitte zeigenden Bahn sitzt. Beide Varianten erfüllen denselben Zweck: Sie tragen den Lift sicher entlang der Stufen.
Gerade bei kurvigen Treppen entscheidet die Laufseite mit darüber, wie eng der Lift in eine Biegung fahren kann und wie viel Platz auf der Treppe frei bleibt. Bei einer Kurvenschiene führt der innen laufende Fahrwagen den Sitz auf der kürzeren Innenbahn der Kurve. Das kann den Lift in engen Innenkurven kompakter halten. Welche Variante im Einzelfall die bessere Linienführung ergibt, ermittelt der Fachbetrieb anhand der gemessenen Treppe.
Praxis-Tipp: Lassen Sie sich beim Beratungstermin zeigen, auf welcher Seite Ihr geplanter Lift laufen würde. So erkennen Sie sofort, wie viel Durchgang auf der Treppe für andere Personen erhalten bleibt.
Die Laufseite ist kein einzelnes Bauteil, sondern eine Eigenschaft des gesamten Schienensystems. Sie wird zusammen mit der Schienenhalterung und dem Schienenverlauf geplant. Ein Lifta-Treppenlift wird in den meisten Fällen direkt auf den Stufen befestigt, nicht an der Wand. Dadurch lässt sich die Schiene flexibel so legen, dass der Innen- oder Außenlauf optimal zur Treppe passt.
Für Sie als nutzende Person ist die Laufseite vor allem eine Frage des Komforts und des Platzes. Läuft der Lift innen an der Wand, bleibt die Treppe für mitwohnende Angehörige leichter begehbar – ein wichtiger Punkt im gemeinsam genutzten Treppenhaus. Wird die falsche Variante gewählt, kann der Lift unnötig weit in den Treppenraum ragen oder in einer Kurve nicht sauber führen.
Deshalb gehört die Entscheidung zwischen Innen- und Außenläufer immer in die Hände eines erfahrenen Planers. Auf Basis Ihrer Treppe wählt er die Bauweise, die sicheres Fahren und maximalen Restdurchgang verbindet.
Innenläufer bedeutet, dass der Fahrwagen des Lifts auf der inneren, wandseitigen Bahn der Schiene geführt wird. Der Sitz wird dadurch näher an die Wand gezogen. Die zur Treppe offene Seite bleibt freier.
Pauschal ist keine Variante besser. Welche Laufseite passt, hängt vom Verlauf Ihrer Treppe ab, besonders bei Kurven. Der Fachbetrieb entscheidet das beim Aufmaß anhand der konkreten Maße.
Bei einer geraden Treppe spielt die Laufseite eine geringere Rolle, weil keine Kurven ausgeglichen werden müssen. Trotzdem wird auch hier festgelegt, auf welcher Seite der Lift möglichst nah an der Wand fährt, um die Treppe frei zu halten.
Nein, die Sicherheit hängt nicht von der Laufseite ab. Sie wird über Bauteile wie die Fangvorrichtung, den Sicherheitsgurt und die Hinderniserkennung gewährleistet. Innen- und Außenläufer sind gleichermaßen sicher.
Die Laufseite ist Teil der individuell gefertigten Schiene und wird vor dem Bau festgelegt. Eine nachträgliche Änderung würde einen Umbau der Schiene bedeuten. Deshalb ist eine sorgfältige Planung im Vorfeld so wichtig.
Ob Innen- oder Außenläufer für Ihre Treppe passt, lässt sich am besten direkt vor Ort klären. Bei einem unverbindlichen Beratungstermin vermessen wir Ihre Treppe und zeigen Ihnen, wie der Lift verlaufen würde. So sehen Sie genau, wie viel Platz erhalten bleibt.
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