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Die Wandmontage beim Rollstuhllift bezeichnet die Befestigung des Schienensystems an der Wand statt auf den Treppenstufen. Sie kommt beim Plattformlift seltener vor als die Stufenmontage, kann aber sinnvoll sein, wenn die Stufen nicht tragfähig sind oder begehbar bleiben sollen. Voraussetzung ist eine ausreichend tragfähige Wand, die das hohe Gewicht von Plattform, Rollstuhl und Person sicher aufnimmt.
Bei der Wandmontage wird das Schienensystem über Halterungen an der Treppenhauswand verankert. Die Last des Plattformlifts wird so in die Wand abgeleitet statt in die Stufen. Diese Variante hält die Treppenstufen frei und kann dort vorteilhaft sein, wo die Stufen aus statischen oder optischen Gründen unberührt bleiben sollen. Voraussetzung ist allerdings eine massive, tragfähige Wand.
Im Unterschied zum leichteren Sitzlift trägt ein Plattformlift Rollstuhl und Person zusammen und erreicht ein deutlich höheres Gewicht. Viele Treppenhauswände – insbesondere Leichtbau- oder Trockenbauwände – können diese Last nicht sicher aufnehmen. Deshalb wird beim Rollstuhllift meist die Stufenmontage bevorzugt. Die Wandmontage bleibt der Sonderfall, der eine geprüfte, tragfähige Wand und das passende Schienensystem voraussetzt.
Praxis-Tipp: Lassen Sie die Tragfähigkeit der Wand vor der Entscheidung fachlich prüfen. Eine falsch eingeschätzte Wand ist beim schweren Plattformlift ein echtes Sicherheitsrisiko – die bauliche Voraussetzungen gehören deshalb zwingend in die Planung.
Die Wandmontage hinterlässt Befestigungspunkte in der Wand, die nach einem Rückbau ausgebessert werden müssen. In einer Mietwohnung ist das relevant, weil ein Eingriff in die Wand häufiger eine ausdrückliche Zustimmung der Vermieterseite erfordert als die schonendere Stufenmontage. Dafür bleiben die Stufen vollständig frei begehbar.
Ob Wand- oder Stufenmontage infrage kommt, entscheidet über Sicherheit, Aufwand und Rückbaubarkeit. Beim Rollstuhllift ist die Wandmontage nur dann eine gute Wahl, wenn die Wand das hohe Gewicht nachweislich trägt. Wird sie falsch eingeschätzt, ist die sichere Lastaufnahme gefährdet – ein Risiko, das gerade bei Plattformliften niemand eingehen sollte.
Für Ihre Entscheidung heißt das: Lassen Sie beide Varianten bei der Vor-Ort-Beratung prüfen. Häufig ist die Stufenmontage die einfachere und sicherere Lösung, doch in bestimmten baulichen Situationen ist die Wandmontage die bessere Wahl.
Wandmontage bedeutet, dass das Schienensystem an der Wand befestigt wird und nicht auf den Treppenstufen. Die Last des Plattformlifts wird in die Wand abgeleitet. Diese Variante hält die Stufen frei, setzt aber eine tragfähige Wand voraus.
Weil ein Plattformlift Rollstuhl und Person zusammen trägt, ist das Gewicht hoch. Viele Wände, vor allem Leichtbauwände, können diese Last nicht sicher aufnehmen. Deshalb wird beim Rollstuhllift meist die Stufenmontage bevorzugt.
Geeignet sind massive, tragfähige Wände aus Mauerwerk oder Beton. Leicht- und Trockenbauwände sind in der Regel nicht ausreichend. Die Tragfähigkeit muss vor dem Einbau fachlich geprüft werden, da sie beim schweren Plattformlift sicherheitsentscheidend ist.
Die Halterungen werden in der Wand verankert und hinterlassen Befestigungspunkte. Nach einem Rückbau müssen diese ausgebessert werden. In Mietwohnungen ist deshalb oft eine ausdrückliche Zustimmung der Vermieterseite nötig.
Nicht immer. Die geeignete Variante hängt von der Tragfähigkeit von Wand und Stufen, vom Platz und von der Treppe ab. Der Fachbetrieb empfiehlt beim Aufmaß die sicherste Lösung für Ihre Situation, häufig die Stufenmontage.
In öffentlichen Gebäuden ist die Wandmontage möglich, wenn die Wand tragfähig ist und die Vorgaben der DIN 18040-1 sowie der Landesbauordnung erfüllt werden. Tragfähigkeit und freie Durchgangsbreite werden dabei besonders geprüft.
Ob an Ihrer Treppe eine Wand- oder Stufenmontage die sicherere Lösung ist, klären wir am besten vor Ort. Dabei prüfen wir die Tragfähigkeit von Wand und Stufen und empfehlen die passende Befestigung. So erhalten Sie ein sicheres Angebot für Ihre Situation.
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