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Der Überlastschutz beim Rollstuhllift ist eine Sicherheitsfunktion, die das Fahren verhindert, wenn die Plattform über ihre zulässige Tragfähigkeit hinaus belastet wird. Ein Sensor erkennt das Gewicht auf der Plattform und löst bei Überschreitung eine Warnung oder die Sicherheitsabschaltung aus. So schützt der Überlastschutz Antrieb, Schiene und vor allem die Menschen auf dem Lift.
Der Überlastschutz arbeitet mit einer Lasterfassung an Plattform oder Antrieb. Übersteigt das Gewicht den festgelegten Grenzwert, gibt das System ein Signal aus – meist eine optische oder akustische Warnung – und verhindert über die Sicherheitsabschaltung den Start. Erst wenn die Last wieder im zulässigen Bereich liegt, fährt der Lift. Damit bleibt die Fahrgeschwindigkeit und das Bremsverhalten in jeder Situation berechenbar.
Weil ein Rollstuhllift einen kompletten Rollstuhl mitsamt Person transportiert, liegt die zulässige Last deutlich höher als beim Treppenlift mit Sitz. Elektrorollstühle wiegen je nach Modell bereits über 100 Kilogramm. Der Rollstuhlstellplatz und die Plattformgröße sind entsprechend dimensioniert, und der Überlastschutz ist auf diese höheren Werte abgestimmt.
Gut zu wissen: Beim Plattformlift, der entlang der Treppe fährt, schützt der Überlastschutz vor allem Antrieb und Schienensystem vor zu hoher Belastung in Schräglage. Beim Hublift, der senkrecht hebt, sichert er die Hubmechanik. In beiden Fällen verhindert er, dass eine Begleitperson zusätzlich aufsteigt, wenn die Plattform bereits voll belastet ist.
Der Überlastschutz ist Teil der Sicherheitskette und arbeitet eng mit der Sensorik und der Sicherheitsabschaltung zusammen. Er ergänzt die Hinderniserkennung, die ihrerseits auf Hindernisse statt auf Gewicht reagiert.
Eine überlastete Plattform kann Antrieb, Bremse und Schiene überfordern – im schlimmsten Fall mit gefährlichen Folgen. Der Überlastschutz stellt sicher, dass der Lift nur im freigegebenen Lastbereich fährt. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer ist das besonders relevant, weil schwere Elektrorollstühle die Grenzwerte schneller erreichen als gedacht.
Wer einen Lift plant, sollte die benötigte Tragfähigkeit von Anfang an mit der Vor-Ort-Beratung klären. Im öffentlichen Bereich ist der Überlastschutz Teil der geprüften Sicherheitsausstattung nach DIN EN 81-40.
Es ist eine Sicherheitsfunktion, die das Fahren verhindert, sobald die Plattform über ihre zulässige Tragfähigkeit hinaus belastet wird. Ein Sensor misst das Gewicht und löst bei Überschreitung eine Warnung und die Abschaltung aus.
Je nach Modell liegt die zulässige Last meist zwischen 250 und 400 Kilogramm. Das ist deutlich mehr als beim Treppenlift mit Sitz, weil Rollstuhl und Person zusammen transportiert werden. Den genauen Wert finden Sie auf dem Typenschild und in der Betriebsanleitung.
Der Lift gibt eine Warnung aus und fährt nicht los. Sie müssen dann die Last reduzieren, etwa indem eine Begleitperson absteigt. Erst im zulässigen Bereich gibt der Überlastschutz die Fahrt wieder frei.
Ja, er gehört zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung moderner Rollstuhllifte. Gerade bei schweren Elektrorollstühlen ist er unverzichtbar.
Dort ist er besonders wichtig, weil unterschiedlich schwere Rollstühle und Begleitpersonen den Lift nutzen. Für öffentliche Plattformlifte ist er Teil der geprüften Sicherheitstechnik.
Nein. Die Lastmessung wird vom Servicetechniker bei der jährlichen Wartung kalibriert. Sie selbst müssen lediglich die angegebene Höchstlast beachten.
Welche Tragfähigkeit Ihr Lift braucht, hängt von Ihrem Rollstuhl und Ihren Anforderungen ab. In einer persönlichen Beratung ermitteln wir die passende Auslegung – damit Sie auch mit Elektrorollstuhl sicher fahren.
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