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Die Totmannsteuerung bezeichnet beim Rollstuhllift das Sicherheitsprinzip, bei dem die Plattform nur fährt, solange die Bedientaste gedrückt gehalten wird. Sobald Sie die Taste loslassen, hält der Lift sofort an. Dadurch behalten Sie oder eine Begleitperson die Bewegung der Plattform jederzeit unter Kontrolle.
Dieses Totmannprinzip ist bei Rollstuhlliften – ob Plattformlift oder Hublift – aus gutem Grund die Regel: Die große, offene Plattform bewegt sich entlang von Treppen oder über Höhenunterschiede, und ein jederzeitiges Anhalten erhöht die Sicherheit deutlich.
Bei der Totmannsteuerung muss die Bedienperson die Fahrtaste oder den Joystick dauerhaft betätigen, damit sich die Plattform bewegt. Lässt sie los – ob gewollt oder weil sie die Kontrolle verliert – stoppt der Lift sofort. Daher stammt der Begriff: Selbst wenn die bedienende Person handlungsunfähig würde, bliebe die Plattform stehen. Ergänzt wird das durch die Sicherheitsabschaltung und die Hinderniserkennung.
Das Prinzip greift überall, wo die Plattform in Bewegung gesetzt wird: am Bedientableau auf der Plattform, an der Joystick-Steuerung, bei der Fernbedienung und beim Etagenruf. So gilt für jede Bewegung dieselbe Grundregel – Loslassen bedeutet Anhalten.
Gut zu wissen: Anders als bei einem Personenaufzug, der auf Knopfdruck selbsttätig zur Zieletage fährt, ist beim Rollstuhllift das bewusste Halten der Taste fast immer vorgeschrieben. Das wirkt zunächst ungewohnt, gibt Ihnen aber die volle Kontrolle über jede Fahrbewegung.
Auch der Sitz-Treppenlift nutzt mit dem Totmannschalter dasselbe Grundprinzip. Beim Rollstuhllift bewegt die Taste jedoch eine deutlich größere Plattform mit der Person im Rollstuhl. Bedienlogik und Tastenanordnung sind deshalb so gestaltet, dass sie sich aus dem Rollstuhl heraus sicher betätigen lassen – das ist Teil der rollstuhlgerechten Bedienung.
In öffentlichen Gebäuden ist die Totmannsteuerung besonders relevant, weil dort wechselnde, oft ungeübte Nutzerinnen und Nutzer den Lift bedienen. Das jederzeitige Anhalten reduziert das Risiko, falls jemand erschrickt oder die Bedienung unterbricht. Häufig kombiniert man sie mit einem Schlüsselschalter, damit nur eingewiesene Personen den Lift starten.
Die Totmannsteuerung ist eines der zentralen Sicherheitsmerkmale eines Rollstuhllifts. Sie stellt sicher, dass die Plattform niemals unkontrolliert weiterfährt, und gibt Ihnen das beruhigende Gefühl, die Bewegung jederzeit stoppen zu können. Gerade auf einer offenen Plattform entlang einer Treppe ist das ein entscheidender Schutz.
Fehlte dieses Prinzip, könnte die Plattform auch dann weiterfahren, wenn die bedienende Person die Kontrolle verliert. Dass die Totmannsteuerung bei normgerechten Anlagen nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Standard ist, sollten Sie beim Vergleich von Angeboten als selbstverständlich voraussetzen.
Die Totmannsteuerung sorgt dafür, dass die Plattform nur fährt, solange die Bedientaste gedrückt bleibt. Lassen Sie los, hält der Lift sofort an, sodass die Bewegung jederzeit kontrollierbar ist.
Weil das durchgehende Drücken sicherstellt, dass die Bewegung jederzeit gewollt ist. So kann die Plattform nicht unkontrolliert weiterfahren, wenn die bedienende Person die Kontrolle verliert oder erschrickt.
Bei normgerechten Rollstuhlliften ist sie in aller Regel vorgeschrieben und gehört zur sicheren Grundausstattung. Sie ist damit kein Aufpreis-Extra, sondern fester Bestandteil der Sicherheit.
Ja. Die Bedienelemente sind so angeordnet, dass Sie die Taste aus dem Rollstuhl heraus bequem halten können. Wo nötig, unterstützt eine Begleitperson-Steuerung zusätzlich.
Gerade dort ist sie wichtig, weil wechselnde Personen den Lift bedienen. Häufig wird sie mit einem Schlüsselschalter kombiniert, damit nur eingewiesene Nutzer die Fahrt auslösen können.
Ein Aufzug fährt nach einmaligem Knopfdruck selbsttätig zur Zieletage. Bei der Totmannsteuerung des Rollstuhllifts müssen Sie die Taste während der gesamten Fahrt halten, was Ihnen mehr direkte Kontrolle gibt.
Wie sich die Totmannsteuerung im Alltag anfühlt, erleben Sie am besten selbst. In einer persönlichen Beratung erklären wir Ihnen das Sicherheitskonzept Ihres Rollstuhllifts und probieren die Bedienung gemeinsam aus – in Ruhe und unverbindlich.
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