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Ein Schrägaufzug ist ein Plattformlift, dessen Plattform schräg entlang einer Treppe fährt und Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer samt Rollstuhl über eine oder mehrere Etagen befördert. Der Begriff, oft auch Treppenschrägaufzug genannt, betont den schrägen Verlauf entlang der Treppe. Er ist damit ein Synonym für den Plattformlift und grenzt sich vom senkrecht hebenden Hublift ab.
Eine vollständige Einordnung aller Bauarten finden Sie in der Rollstuhllift Uebersicht.
Beim Schrägaufzug folgt die Plattform exakt der Neigung der Treppe. Ein Antrieb zieht sie entlang einer Führungsschiene Plattformlift, die an der Treppenwange oder der Wand befestigt ist. Sie fahren über eine Auffahrrampe auf, sichern sich mit der Rollstuhlsicherung und starten die Fahrt. Der schräge Verlauf macht den Unterschied zum senkrechten Heben.
Bei geraden Treppen genügt eine gerade Schiene. Verläuft die Treppe über Podeste oder Biegungen, kommt eine Kurvenschiene Plattformlift zum Einsatz, die individuell angefertigt wird. Das Schienensystem Plattformlift wird so auf jede Treppe abgestimmt.
Praxis-Tipp: Da Schrägaufzug und Plattformlift dasselbe meinen, sollten Sie sich von der Bezeichnung nicht verunsichern lassen. Wichtig ist, dass die Schiene zu Ihrem Treppenverlauf passt.
Im Gegensatz zum Hublift, der senkrecht über wenige Stufen hebt, folgt der Schrägaufzug einer ganzen Treppe. Gegenüber dem Sitzlift, bei dem Sie sich umsetzen müssen, befördert der Schrägaufzug Sie samt Rollstuhl. Das macht ihn rollstuhlgerecht.
Privat verbindet ein Schrägaufzug Wohnetagen, öffentlich stellt er Barrierefreiheit her. In öffentlichen Gebäuden greift die DIN EN 81-40 (Plattformlifte an Treppen) sowie Barrierefreiheit DIN 18040.
Ein Schrägaufzug macht Treppen wieder überwindbar, ohne dass Sie den Rollstuhl verlassen müssen. Gerade in Bestandsgebäuden, in denen kein Aufzug nachrüstbar ist, ist er oft die einzige praktikable Lösung. So bleibt Ihre Wohnung oder Ihr Gebäude vollständig nutzbar.
Für öffentliche Gebäude ist der Schrägaufzug häufig die platzsparende Antwort auf die gesetzliche Pflicht zur Barrierefreiheit. Welcher Schienenverlauf möglich ist, klärt das Aufmaß vor Ort.
Ein Schrägaufzug ist ein Plattformlift, dessen Plattform schräg entlang einer Treppe fährt. Er heißt auch Treppenschrägaufzug und befördert Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer samt Rollstuhl. Damit überwindet er Treppen über eine oder mehrere Etagen.
Ja, Schrägaufzug und Plattformlift bezeichnen dieselbe Bauart. Der Begriff Schrägaufzug betont, dass die Plattform dem schrägen Treppenverlauf folgt. Im Gegensatz dazu hebt ein Hublift senkrecht.
Ja, mit einer maßgefertigten Kurvenschiene Plattformlift folgt der Schrägaufzug auch Biegungen und Podesten. Bei geraden Treppen genügt eine einfache, gerade Schiene. Den Verlauf plant der Berater anhand des Aufmaßes.
Ein gerader Schrägaufzug beginnt meist bei rund 9.000 bis 12.000 Euro, kurvige Anlagen liegen oft höher. Der Preis hängt vor allem vom Schienenverlauf ab. Mehr dazu unter Kosten Plattformlift.
Ja, Schrägaufzüge werden häufig in öffentlichen Gebäuden eingesetzt, um Barrierefreiheit herzustellen. Dort gelten zusätzliche Normen und Prüfpflichten. Eine Vor-Ort-Beratung klärt die Anforderungen.
Der Schrägaufzug folgt schräg einer Treppe über Etagen, der Hublift hebt senkrecht über wenige Stufen. Bei einer langen Treppe ist der Schrägaufzug die Wahl, bei einer Eingangsstufe oft der Hublift. Entscheidend ist die bauliche Situation.
Ob sich ein Schrägaufzug an Ihrer Treppe umsetzen lässt, zeigt am besten ein Aufmaß vor Ort. Unsere Berater prüfen den möglichen Schienenverlauf und erklären verständlich, welche Lösung passt - ganz ohne Verpflichtung.
Mehr Modelle finden Sie unter Plattformlifte und im Ueberblick aller Rollstuhllifte.
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