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Der Scherenschutz beim Rollstuhllift ist eine Sicherheitseinrichtung, die die sich kreuzenden Hebelarme einer Scherenmechanik abdeckt, damit niemand zwischen die beweglichen Streben gerät. Er kommt vor allem bei Hubliften mit Scherenhubtisch zum Einsatz, deren Mechanik sich beim Heben zusammen- und auseinanderfaltet. So sind Hände, Füße und Kleidung vor den Scherstellen geschützt.
Ein Scherenhublift hebt die Plattform über kreuzweise angeordnete Hebelarme, die sich wie eine Schere öffnen und schließen. Genau an diesen Kreuzungspunkten entstehen Scherstellen. Der Scherenschutz deckt sie mit Faltenbälgen, Verkleidungen oder Schutzgittern ab, sodass kein Körperteil dazwischengeraten kann. Diese Scherenhubtisch-Mechanik ist typisch für viele Hublift-Bauarten.
Der Scherenschutz wirkt unter und seitlich der Plattform, dort wo die Hebelarme arbeiten. Ergänzt wird er durch druckempfindliche Leisten, die einen Kontakt erkennen und über die Sicherheitsabschaltung sofort stoppen. So verbindet sich die mechanische Abdeckung mit der aktiven Hinderniserkennung.
Gut zu wissen: Ob Ihr Lift einen Scherenschutz braucht, hängt von der Bauart ab. Der Plattformlift, der einer Schiene entlang der Treppe folgt, hat keine Scherenmechanik und damit keine Scherstellen dieser Art. Der Scherenhublift dagegen hebt senkrecht über die Schere und benötigt den Scherenschutz zwingend. Bei der Planung sollten Sie deshalb wissen, welcher Hubmechanismus zum Einsatz kommt.
Scherenschutz und Quetschschutz werden oft verwechselt. Der Quetschschutz sichert allgemein Spalten und Kanten, der Scherenschutz speziell die kreuzenden Hebelarme. Gemeinsam decken sie die mechanischen Gefahrenstellen vollständig ab.
Die Scherenmechanik eines Hublifts erzeugt während der Fahrt bewegliche Engstellen, die ohne Abdeckung ein echtes Verletzungsrisiko darstellen – besonders für Kinder, Haustiere oder unaufmerksame Passanten in öffentlichen Bereichen. Der Scherenschutz nimmt dieses Risiko, indem er den Zugriff von vornherein versperrt.
Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer bedeutet das Sicherheit ohne ständiges Aufpassen. Im öffentlichen Bereich ist der Scherenschutz Teil der geprüften Sicherheitstechnik und wird bei jeder Sicherheitsprüfung kontrolliert. Vertikale Plattformlifte mit Scherenmechanik richten sich dabei nach der DIN EN 81-41.
Es ist eine Sicherheitseinrichtung, die die kreuzenden Hebelarme einer Scherenmechanik abdeckt. Sie verhindert, dass Hände, Füße oder Kleidung zwischen die sich bewegenden Streben geraten.
Nein. Ihn benötigen vor allem Hublifte mit Scherenhubtisch. Ein Plattformlift, der entlang einer Treppenschiene fährt, hat keine Scherenmechanik und damit keine entsprechenden Scherstellen.
Faltenbälge, Verkleidungen oder Gitter decken die Scherstellen ab. Zusätzlich erkennen druckempfindliche Leisten einen Kontakt und stoppen den Lift über die Sicherheitsabschaltung.
Gerade dort ist er besonders wichtig, weil viele Menschen den Lift passieren. Bei öffentlichen Hubliften ist der Scherenschutz Teil der vorgeschriebenen Sicherheitsausstattung.
Der Plattformlift fährt ohne Scherenmechanik entlang der Treppe und braucht keinen Scherenschutz. Der Hublift mit Schere hebt senkrecht und benötigt die Abdeckung zwingend.
Nein. Verkleidungen, Faltenbälge und Schaltleisten werden vom Servicetechniker bei der jährlichen Wartung geprüft. Sie sollten lediglich keine Gegenstände in die Mechanik gelangen lassen.
Ob Ihr Lift eine Scherenmechanik und damit einen Scherenschutz hat, hängt vom Modell und Ihrer Einbausituation ab. In einer persönlichen Beratung klären wir, welche Bauart für Sie sinnvoll ist.
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