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Der Motor ist der Kraftgeber im Rollstuhllift: Er wandelt elektrische Energie in Bewegung um und liefert damit die Leistung, die die Antriebseinheit zum Bewegen der Plattform braucht. Beim Plattformlift treibt er die Fahrt entlang der Schiene an, beim Hublift die senkrechte Hubbewegung. So fahren Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer kraftvoll und sicher, ohne aussteigen zu müssen.
Weil ein Rollstuhllift Plattform, Rollstuhl und Person zugleich bewegt, ist sein Motor stärker dimensioniert als der eines leichten Sitz-Treppenlifts. Die höhere Last verlangt mehr Drehmoment – besonders bei schweren Elektrorollstühlen.
Der Motor sitzt im Inneren der Antriebseinheit und erzeugt eine Drehbewegung, sobald er Strom erhält. Ein Getriebe übersetzt diese Drehung in die langsame, kraftvolle Bewegung der Plattform. Beim Plattformlift greift die Kraft über einen Zahnstangenantrieb in die Führungsschiene, beim Hublift treibt der Motor eine Hydraulikpumpe oder eine Spindel an. So entsteht aus elektrischer Energie die sichere Fahrt nach oben oder unten.
Die meisten Rollstuhllifte arbeiten mit einem Gleichstrommotor, der über einen Akku versorgt wird. Der Akkubetrieb hat zwei Vorteile: Der Lift fährt auch bei Stromausfall, und der Motor läuft besonders gleichmäßig. Der Akku lädt sich in der Parkposition automatisch nach. Ein Sanftanlauf sorgt zusätzlich dafür, dass die Fahrt weich beginnt und endet.
Praxis-Tipp: Fragen Sie bei der Beratung nach dem Drehmoment des Motors, wenn Sie einen schweren Elektrorollstuhl nutzen. Nur ein ausreichend kräftiger Motor hält die Fahrgeschwindigkeit auch unter voller Last konstant.
Der Motor eines Sitz-Treppenlifts bewegt nur eine Person auf einem Sitz. Beim Rollstuhllift kommt das Gewicht von Plattform und Rollstuhl hinzu, oft zusammen 250 Kilogramm oder mehr. Deshalb ist der Motor kräftiger ausgelegt und auf die größere Tragfähigkeit abgestimmt. Im öffentlichen Bereich muss er zudem viele Fahrten am Tag ohne Überhitzung schaffen.
Der Motor entscheidet darüber, ob Ihr Lift auch voll beladen sicher und gleichmäßig fährt. Ein zu schwacher Motor würde an Steigungen langsamer werden oder die Last nicht zuverlässig tragen. Ein passend ausgelegter Motor hält die Geschwindigkeit konstant und bremst kontrolliert ab – das gibt Sicherheit bei jeder Fahrt.
Gerade für öffentliche Gebäude mit vielen täglichen Fahrten ist die Motorleistung entscheidend. Wer hier auf Qualität achtet, vermeidet vorzeitigen Verschleiß und teure Reparaturen.
Er muss das Gewicht von Plattform, Rollstuhl und Person zuverlässig bewegen – häufig 250 Kilogramm oder mehr. Deshalb ist er stärker ausgelegt als bei einem Sitz-Treppenlift. Welche Leistung nötig ist, hängt von Ihrem Rollstuhl und der Hubhöhe ab.
In der Regel ja, denn die meisten Rollstuhllifte arbeiten mit Akkubetrieb. Der Akku versorgt den Motor unabhängig vom Netz. Zusätzlich sorgt eine Notabsenkung dafür, dass Sie auch ohne Strom sicher nach unten kommen.
Moderne Motoren fahren leise; der Geräuschpegel liegt meist im Bereich einer normalen Unterhaltung. Hydraulisch angetriebene Hublifte gelten als besonders ruhig.
Sie selbst müssen nichts tun. Der Motor wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert. Melden Sie dem Service nur, wenn der Motor ungewohnte Geräusche macht oder langsamer wird.
Nein. Ein Rollstuhllift verbraucht im Jahr meist nur so viel Strom wie ein Haushaltsgerät. Genaueres zeigen die Stromkosten Rollstuhllift. Im Ruhezustand fällt nur ein geringer Standby-Verbrauch an.
Bei Rollstuhlliften ist der Gleichstrommotor mit Akku am weitesten verbreitet, weil er netzunabhängig und sehr gleichmäßig läuft. Wechselstrommotoren kommen eher bei größeren Anlagen vor. Welcher Motor passt, klärt die Beratung anhand Ihrer Einbausituation.
Ob Ihr Motor zur Treppe, zum Rollstuhl und zur gewünschten Hubhöhe passt, lässt sich vor Ort am besten beurteilen. In einer kostenlosen Beratung schauen wir gemeinsam auf Leistung, Lautstärke und Notbetrieb – verständlich und ohne Druck. So fahren Sie auf einen Lift, der zuverlässig trägt.
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