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Eine Kurvenschiene beim Plattformlift ist eine maßgefertigte, gebogene Schiene, die dem Verlauf einer kurvigen oder gewendelten Treppe folgt und die Rollstuhlplattform sicher durch jede Biegung führt. Sie wird millimetergenau für die jeweilige Treppe gefertigt, sodass Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer in einer durchgehenden Fahrt über alle Etagen gelangen, ohne den Rollstuhl zu verlassen. Damit macht sie einen Plattformlift auch an Treppen möglich, an denen eine gerade Schiene nicht passt.
Eine Kurvenschiene ist das tragende Element eines Plattformlifts an einer nicht geraden Treppe. Anders als eine gerade Führungsschiene folgt sie exakt dem Verlauf Ihrer Treppe – mit allen Biegungen, Zwischenpodesten und Steigungswechseln. Dafür wird sie nicht von der Stange geliefert, sondern nach präziser Vermessung individuell gebogen und geschweißt. So entsteht eine durchgehende Bahn, auf der die Plattform samt Rollstuhl von der untersten bis zur obersten Etage fährt.
Im Unterschied zum Sitzlift trägt die Schiene hier nicht nur eine sitzende Person, sondern Plattform, Rollstuhl und Insassin oder Insassen zusammen. Das bedeutet eine deutlich höhere Last, oft 250 bis 300 Kilogramm und mehr. Deshalb arbeitet die Kurvenschiene beim Plattformlift eng mit einem stabileren Schienensystem und einer kräftigeren Antriebseinheit zusammen. Die Plattform bleibt dabei in jeder Kurve waagerecht, sodass der Rollstuhl sicher und ohne Kippgefahr steht.
Gut zu wissen: Eine Kurvenschiene kann über mehrere Etagen, um Podeste herum und auch in den Außenbereich geführt werden. Im Vergleich zum Sitzlift braucht der Plattformlift jedoch eine etwas breitere Treppe, da die Plattform mehr Platz beansprucht – siehe Mindestbreite Treppe Plattformlift.
Die Kurvenschiene wird meist über eine Stufenmontage direkt auf den Stufen befestigt, in der Regel ohne Eingriff in die Wand. Wo die Plattform nicht gebraucht wird, lässt sie sich hochklappen, und über eine klappbare Schiene bleibt der Durchgang frei. Wie eng der Lift fährt und wie viel Platz bleibt, hängt vom geplanten Schienenverlauf ab. In öffentlichen Gebäuden gelten dabei zusätzliche Anforderungen aus der Barrierefreiheit nach DIN 18040.
Die Kurvenschiene entscheidet darüber, ob ein Plattformlift an Ihrer Treppe überhaupt möglich ist – und wie komfortabel und sicher er fährt. Weil sie maßgefertigt und für hohe Lasten ausgelegt wird, ist sie der Hauptgrund dafür, dass ein Plattformlift an einer kurvigen Treppe zu den aufwendigeren Lösungen zählt. Die Preisfaktoren ergeben sich vor allem aus Konstruktion, Fertigung und Montage des Einzelstücks.
Wird die Schiene ungenau geplant, leidet der Fahrkomfort, oder der Lift ragt unnötig weit in den Treppenraum. Gerade bei Rollstuhlplattformen ist eine saubere Planung entscheidend, damit genug Wendekreis und Durchgang erhalten bleiben. Deshalb sind ein sorgfältiges Aufmaß und eine erfahrene Vor-Ort-Beratung hier besonders wichtig.
Eine Kurvenschiene ist eine maßgefertigte, gebogene Schiene, die dem Verlauf einer kurvigen Treppe folgt und die Rollstuhlplattform durch alle Kurven führt. Sie ermöglicht eine durchgehende Fahrt über mehrere Etagen, ohne dass Sie den Rollstuhl verlassen müssen. Jede Schiene ist ein Einzelstück.
Beim Plattformlift muss die Schiene das deutlich höhere Gewicht von Plattform, Rollstuhl und Person tragen. Sie ist daher kräftiger dimensioniert und arbeitet mit einem stabileren Schienensystem zusammen. Außerdem braucht der Plattformlift eine etwas breitere Treppe als ein Sitzlift.
Oft ja, da die Schiene maßgefertigt wird. Entscheidend ist jedoch die verfügbare Treppenbreite, weil die Plattform mehr Platz braucht als ein Sitz. Ob es im Einzelfall machbar ist, klärt der Fachbetrieb beim Aufmaß vor Ort.
Weil jede Kurvenschiene ein Einzelstück ist, dauert die Fertigung länger als bei einer geraden Schiene – meist einige Wochen. Die Montage selbst ist danach oft an ein bis zwei Tagen möglich. Den genauen Zeitrahmen nennt Ihnen der Anbieter im Angebot.
Ja, eine Kurvenschiene lässt sich auch über die Tür hinaus in den Außenbereich verlängern. So wird etwa der Weg von der Straße bis zur Wohnungstür barrierefrei. Hier kommen wetterfeste Materialien zum Einsatz.
In öffentlichen Gebäuden werden Kurvenschienen häufig dort eingesetzt, wo der Platz für einen senkrechten Hublift fehlt. Dann gelten zusätzlich die Anforderungen der DIN 18040-1 und der jeweiligen Landesbauordnung an Breite, Tragfähigkeit und Bedienung.
Ob sich an Ihrer kurvigen Treppe ein Plattformlift mit Kurvenschiene umsetzen lässt, zeigt sich am sichersten beim Aufmaß vor Ort. Dabei vermessen wir die Treppe, prüfen die Breite und planen den optimalen Schienenverlauf. So erhalten Sie ein verlässliches Angebot für genau Ihre Situation.
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