(24 Std. täglich, kostenlos)
Der Kostenvergleich zwischen Rollstuhllift und Hauslift stellt den Treppen-Plattformlift dem vertikalen Kabinen- oder Plattformaufzug gegenüber. Ein Rollstuhllift folgt der vorhandenen Treppe und kommt oft ohne große Bauarbeiten aus, während ein Hauslift einen Schacht und einen Deckendurchbruch benötigt. Dadurch ist der Rollstuhllift in der Anschaffung meist günstiger, der Hauslift bietet dafür mehr Komfort und Wetterschutz.
Ein Rollstuhllift in Form eines Plattformlifts wird an der bestehenden Treppe montiert und folgt deren Verlauf. Er nutzt eine Führungsschiene und braucht weder Schacht noch Deckendurchbruch. Ein Hauslift dagegen fährt vertikal in einem eigenen Schacht zwischen den Etagen. Dieser Schachtbau, eventuelle Maurer- und Statikarbeiten sowie der Deckendurchbruch machen den größten Teil des Preisunterschieds aus. Deshalb startet ein Rollstuhllift in der Anschaffung meist deutlich unter einem Hauslift.
Ein Hauslift transportiert Sie wettergeschützt und komfortabel in einer geschlossenen Kabine, oft über mehrere Etagen. Er eignet sich, wenn die Treppe für einen Plattformlift zu eng ist, wenn mehrere Stockwerke barrierefrei erschlossen werden sollen oder wenn auch andere Personen den Lift bequem nutzen sollen. In Neubauten lässt sich ein Schacht von Anfang an einplanen, was die Mehrkosten relativiert. Für einen reinen Kurzhub im Eingangsbereich genügt dagegen häufig ein günstiger Hublift.
Gut zu wissen: Vergleichen Sie nicht nur die Kaufpreise, sondern die Gesamtinvestition inklusive Bauarbeiten und Folgekosten. Beim Hauslift kommen Schachtbau und oft eine umfangreichere Prüfung hinzu; beim Rollstuhllift fallen je nach Treppe eine Kurvenschiene oder eine Auffahrrampe an. Auch der Platzbedarf unterscheidet sich: Der Plattformlift braucht Breite an der Treppe, der Hauslift eine Grundfläche für den Schacht. Eine fundierte Gegenüberstellung liefert der Kostenvoranschlag Rollstuhllift im Abgleich mit einem Hauslift-Angebot.
Die Wahl zwischen Rollstuhllift und Hauslift entscheidet über die Höhe der Investition und über bauliche Eingriffe in Ihr Haus. Wer voreilig zum Hauslift greift, zahlt unter Umständen für einen Schacht, obwohl ein Plattformlift an der Treppe gereicht hätte. Umgekehrt kann ein Plattformlift an einer sehr engen oder verwinkelten Treppe an Grenzen stoßen, sodass der Hauslift trotz höherer Kosten die praktischere Lösung ist.
Ein sauberer Vergleich berücksichtigt deshalb Gebäude, Etagenzahl, Treppenverlauf und Ihre Mobilität gleichermaßen. Auch die Förderung spielt eine Rolle: Pflegekasse, KfW und beim Rollstuhllift zusätzlich die Eingliederungshilfe können die Gesamtrechnung verschieben. Lassen Sie sich beide Varianten mit allen Folgekosten und Zuschüssen vorrechnen, bevor Sie sich festlegen.
Meist ja. Weil der Plattformlift an der bestehenden Treppe montiert wird und keinen Schacht oder Deckendurchbruch braucht, liegt seine Anschaffung in der Regel deutlich unter der eines Hauslifts. Der genaue Abstand hängt von Treppe, Etagenzahl und Ausstattung ab.
Ein Hauslift ist sinnvoll, wenn die Treppe für einen Plattformlift zu eng ist, mehrere Etagen erschlossen werden sollen oder eine geschlossene, wettergeschützte Kabine gewünscht ist. In Neubauten lässt sich der Schacht von Beginn an einplanen, was die Mehrkosten relativiert.
Ein Hauslift unterliegt als geschlossene Anlage oft strengeren Prüfpflichten und hat daher tendenziell höhere Wartungskosten und Prüfaufwände. Beim Rollstuhllift sind die laufenden Kosten meist überschaubarer. Den Hauptunterschied macht aber die einmalige Anschaffung.
Für einen Plattformlift im Innenbereich ist meist keine Baugenehmigung nötig. Ein Hauslift mit Schacht und Deckendurchbruch greift dagegen in die Statik ein und erfordert häufiger eine Genehmigung. Das kann Zeit und zusätzliche Planungskosten bedeuten.
Zuschüsse von Pflegekasse und KfW gelten grundsätzlich für beide Lösungen. Beim Rollstuhllift kommen oft weitere Wege wie die Eingliederungshilfe hinzu. Welche Förderung Ihre Investition am stärksten senkt, klärt eine persönliche Beratung.
Stellen Sie die Gesamtinvestition gegenüber – also Kaufpreis plus Bauarbeiten plus zu erwartende Folgekosten, jeweils abzüglich Förderung. Nur so erkennen Sie, welche Lösung über die Jahre wirtschaftlicher ist. Ein Kostenvoranschlag für beide Varianten schafft die Grundlage.
Ob Plattformlift oder Hauslift wirtschaftlicher und praktischer ist, hängt von Ihrem Gebäude, der Etagenzahl und Ihrer Mobilität ab. Wir schauen uns Ihre Situation vor Ort an und stellen beide Lösungen mit allen Folgekosten und Förderungen ehrlich gegenüber. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung.
→ Jetzt kostenlose Beratung anfragen | Alle Rollstuhllift-Lösungen im Überblick
Das könnte Sie auch interessieren: