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Die KfW-Förderung beim Rollstuhllift bezeichnet die Unterstützung der staatlichen KfW-Bank für barrierereduzierende Umbauten – beim Einbau eines Plattformlifts oder Hublifts kommt vor allem der zinsgünstige KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen infrage. Die KfW-Förderung ist unabhängig von Alter und Pflegegrad und lässt sich mit anderen Zuschüssen kombinieren.
Die KfW-Bank fördert über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ Maßnahmen, die Barrieren in Wohnungen reduzieren. Ein Rollstuhllift fällt eindeutig darunter, weil er Höhenunterschiede für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer überwindet. Kern ist der zinsgünstige KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen, der die Finanzierung erleichtert und aktuell zur Verfügung steht. Den Investitionszuschuss Barrierereduzierung gab es zeitweise zusätzlich; er ist derzeit jedoch ausgesetzt, da das Programm seit 2022 keine neuen Mittel erhalten hat.
Ein großer Vorteil gegenüber dem Pflegekassenzuschuss: Die KfW-Förderung setzt keinen Pflegegrad und kein bestimmtes Alter voraus. Gerade für jüngere, berufstätige Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer ist sie deshalb attraktiv, weil ihnen der Weg über die Pflegekasse oft verschlossen bleibt. So füllt die KfW-Förderung eine wichtige Lücke im Fördersystem.
Den aktuell verfügbaren KfW-Kredit beantragen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern über Ihre Hausbank. Ein Investitionszuschuss würde dagegen im KfW-Zuschussportal beantragt, ist derzeit aber ausgesetzt. Es gilt: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Grundlage ist ein Kostenvoranschlag.
Praxis-Tipp: Kombinieren Sie die KfW-Förderung mit dem Pflegekassenzuschuss. Der Zuschuss der Pflegekasse senkt die Investitionssumme, der KfW-Kredit finanziert den Rest günstig – so bleibt die monatliche Belastung niedrig.
Ein Plattformlift liegt preislich oft über einem einfachen Sitzlift. Die KfW-Förderung verteilt diese Investition auf günstige Raten und macht sie auch für Haushalte ohne Pflegegrad planbar. Wer sie nutzt, muss nicht die gesamte Summe auf einmal aufbringen.
Besonders wertvoll ist die KfW-Förderung für berufstätige Menschen mit Behinderung, die zwar keinen Pflegegrad haben, aber dauerhaft auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind. In Kombination mit dem Steuervorteil sinkt die reale Belastung weiter.
Nein. Die KfW-Förderung ist unabhängig von Pflegegrad und Alter. Damit eignet sie sich besonders für jüngere oder berufstätige Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, denen der Pflegekassenzuschuss nicht offensteht.
Der zinsgünstige Kredit altersgerechtes Umbauen ist in der Regel verfügbar und steht aktuell zur Verfügung. Der Investitionszuschuss Barrierereduzierung ist derzeit ausgesetzt, da das Programm seit 2022 keine neuen Mittel erhalten hat.
Den aktuell verfügbaren Kredit beantragen Sie über Ihre Hausbank; ein Zuschuss liefe über das KfW-Zuschussportal, ist derzeit aber ausgesetzt. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird – mit einem Kostenvoranschlag als Grundlage.
Ja. Pflegekassenzuschuss und KfW-Förderung lassen sich in der Regel kombinieren. Prüfen Sie die Kombinierbarkeit der Fördermittel, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Die Programme „Altersgerecht Umbauen“ zielen auf Wohngebäude. Für öffentliche Gebäude und barrierefreie Arbeitsplätze gibt es eigene Programme, etwa über das Integrationsamt.
In vielen Fällen ja, da der Zinssatz deutlich unter üblichen Verbraucherkrediten liegt. Ob sich der Kredit gegenüber einer anderen Finanzierung lohnt, hängt von Ihrer persönlichen Situation und den aktuellen Konditionen ab.
Ob KfW-Kredit, Zuschuss oder eine Kombination am besten passt, hängt von Ihrer Situation und den aktuellen Konditionen ab. Wir erklären Ihnen die KfW-Fördermöglichkeiten verständlich und zeigen, wie Sie sie mit weiteren Zuschüssen verbinden.
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