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Die IP-Schutzklasse ist eine genormte Kennzahl, die angibt, wie gut die elektrischen Bauteile eines Rollstuhllifts gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern und Wasser geschützt sind. Sie besteht aus zwei Ziffern – die erste steht für den Schutz gegen Staub, die zweite für den Schutz gegen Feuchtigkeit. Gerade bei einem Rollstuhllift im Außenbereich ist eine ausreichend hohe IP-Schutzklasse entscheidend für sicheren Betrieb.
IP steht für „International Protection“. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen feste Fremdkörper und Staub auf einer Skala von 0 bis 6, die zweite Ziffer den Schutz gegen Wasser von 0 bis 9. Eine höhere Zahl bedeutet jeweils einen besseren Schutz. Ein Wert wie IP54 steht zum Beispiel für staubgeschützte Bauteile, die zusätzlich gegen Spritzwasser geschützt sind – ein für Außenlifte gängiger Bereich.
Ein Rollstuhllift enthält Motor, Steuerung, Sensorik und ein Bedientableau – allesamt elektrische Komponenten, die Wasser nicht vertragen. Steht der Lift im Freien, muss die IP-Schutzklasse so gewählt sein, dass Regen und Spritzwasser der Technik nicht schaden. Die Schutzklasse ist damit ein zentraler Baustein des gesamten Wetterschutzes. Bei Innenliften genügt eine niedrigere Klasse, weil dort weder Regen noch Frost auftreten.
Für einen Rollstuhllift im Innenbereich reicht ein einfacher Spritzwasserschutz meist aus. Ein Rollstuhllift im Eingangsbereich oder an einem öffentlichen Gebäude braucht dagegen eine höhere Schutzklasse, die auch Strahlwasser standhält. So bleibt die Technik dauerhaft trocken und betriebssicher.
Gut zu wissen: Die IP-Schutzklasse müssen Sie nicht selbst berechnen oder festlegen. Sie ist Teil der technischen Daten Ihres Lifts. Achten Sie bei einem Außenlift lediglich darauf, dass eine für den Außeneinsatz geeignete Klasse angegeben ist.
Die IP-Schutzklasse entscheidet darüber, ob Ihr Rollstuhllift Wind und Wetter dauerhaft standhält. Ist sie für den Außeneinsatz zu niedrig gewählt, kann Feuchtigkeit in die Elektronik eindringen. Die Folge sind Störungen, Ausfälle oder im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko. Für Sie als Rollstuhlfahrerin oder Rollstuhlfahrer bedeutet das, dass der Lift genau dann ausfallen könnte, wenn Sie ihn brauchen.
Deshalb sollten Sie bei einem Außenlift gezielt nach der angegebenen Schutzklasse fragen. Ein für draußen ausgelegter Lift kostet etwas mehr, bietet aber jahrelange Zuverlässigkeit. Die Schutzklasse ist eng mit der Materialwahl und dem Wetterschutz verknüpft – planen Sie diese Punkte am besten gemeinsam.
Die IP-Schutzklasse ist eine genormte Kennzahl für den Schutz elektrischer Bauteile gegen Staub und Wasser. Die erste Ziffer steht für Staub, die zweite für Feuchtigkeit. Je höher die Zahl, desto besser der Schutz.
Für den Außeneinsatz ist eine Schutzklasse sinnvoll, die mindestens gegen Spritz- oder Strahlwasser schützt. So bleibt die Technik auch bei Regen trocken. Ihr Fachberater wählt die passende Klasse für Ihren Standort aus.
Nein. Die Schutzklasse ist Teil der technischen Daten Ihres Lifts und wird bei der Auswahl festgelegt. Bei der regelmäßigen Sicherheitsprüfung wird der Zustand der Abdichtungen mit kontrolliert.
Ja. Im Innenbereich treten weder Regen noch Frost auf, daher genügt ein einfacher Spritzwasserschutz. Eine höhere Klasse ist erst bei einem Rollstuhllift im Außenbereich erforderlich.
Ja, eng. Die Schutzklasse ist ein zentraler Baustein des gesamten Wetterschutzes. Erst zusammen mit witterungsfesten Materialien und Abdeckungen ergibt sich ein vollständig außentauglicher Lift.
Gerade dort ist sie wichtig. Lifte an öffentlichen Gebäuden sind stark beansprucht und oft im Freien. Eine ausreichend hohe Schutzklasse sichert hier den dauerhaften, störungsfreien Betrieb.
Welche IP-Schutzklasse Ihr Rollstuhllift braucht, hängt davon ab, wo er steht und wie stark er der Witterung ausgesetzt ist. Wir beraten Sie, welche Klasse an Ihrem Standort sinnvoll ist und worauf Sie achten sollten. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung für einen langlebigen Lift.
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