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Der Etagenruf bezeichnet beim Rollstuhllift die fest montierte Ruftaste an jeder Haltestelle, mit der die Plattform zur gewünschten Etage gerufen wird. So lässt sich der Lift bequem aus dem Rollstuhl heraus anfordern, ohne ihn zu verlassen. Beim Plattformlift und beim Hublift sorgt der Etagenruf dafür, dass die Plattform genau dort steht, wo Sie einsteigen möchten.
Anders als beim Sitzlift, bei dem die Person umsteigen muss, bleibt am Rollstuhllift jede Bedienung darauf ausgelegt, dass Sie im Rollstuhl sitzen bleiben. Der Etagenruf ist deshalb tief und gut erreichbar angebracht.
Der Etagenruf ist ein fest an der Wand montiertes Bedienelement an jeder Zugangsebene. Drücken Sie die Ruftaste, fährt die Plattform selbsttätig zu dieser Etage und hält bündig am Boden, sodass Sie ohne Stufe auffahren können. Damit unterscheidet sich der Etagenruf von der mitfahrenden Bedienung auf der Plattform: Er bleibt ortsfest und dient ausschließlich dazu, den Lift anzufordern. Auf vielen Anlagen ist der Etagenruf über dasselbe Bedientableau realisiert, das auch die Fahrziele anzeigt.
Damit niemand gefährdet wird, fährt die Plattform beim Etagenruf in der Regel nur, solange die Taste gedrückt bleibt – das ist das Totmannprinzip der Totmannsteuerung. Lassen Sie los, hält der Lift sofort. So behalten Sie und umstehende Personen die Bewegung jederzeit im Blick. Ergänzt wird das durch die Hinderniserkennung, die anhält, falls sich etwas im Fahrweg befindet.
Den Etagenruf gibt es als einfachen Taster, als abschließbaren Schlüsselschalter für den geschützten Betrieb und ergänzend als Fernbedienung, mit der Sie den Lift schon aus einigen Metern Entfernung anfordern. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, ob der Lift privat oder in einem öffentlichen Gebäude steht.
Praxis-Tipp: Achten Sie darauf, dass die Ruftaste niedrig und seitlich frei zugänglich montiert wird. So erreichen Sie sie auch dann gut, wenn Sie mit dem Elektrorollstuhl seitlich heranfahren.
Im privaten Zuhause genügt oft ein schlichter Taster an jeder Etage. In öffentlichen Gebäuden muss der Etagenruf zusätzlich barrierefrei erreichbar sein: kontrastreich, in Greifhöhe und häufig mit fühlbaren Symbolen. Das schreibt die Barrierefreiheit nach DIN 18040 vor, damit wirklich alle Menschen den Lift selbstständig nutzen können.
Der Etagenruf entscheidet darüber, wie selbstständig Sie den Rollstuhllift nutzen können. Ist die Ruftaste gut erreichbar, holen Sie die Plattform jederzeit allein zu sich – ohne auf Hilfe zu warten. Fehlt eine durchdachte Anordnung, wird aus einem barrierefreien Lift schnell wieder eine Hürde.
Wer einen Rollstuhllift plant, sollte die Position der Ruftasten früh festlegen. Höhe, seitlicher Freiraum und Kontrast lassen sich am besten gemeinsam bei der Vor-Ort-Beratung bestimmen, weil sie von Rollstuhl, Wendekreis und Türsituation abhängen.
Der Etagenruf ist die fest montierte Ruftaste an jeder Haltestelle, mit der Sie die Plattform zu dieser Etage rufen. Sie fordern den Lift damit an, ohne den Rollstuhl zu verlassen.
Sie drücken die Ruftaste an Ihrer Etage, und die Plattform fährt zu dieser Haltestelle. In der Regel bewegt sie sich nur, solange Sie die Taste gedrückt halten, weil die Totmannsteuerung für jederzeitige Kontrolle sorgt.
Ja, sinnvoll ist eine Ruftaste an jeder Zugangsebene. So können Sie die Plattform von jeder Etage aus zu sich holen, egal wo sie zuletzt gehalten hat.
Gerade dort ist er wichtig. In öffentlichen Gebäuden muss der Etagenruf barrierefrei erreichbar sein – kontrastreich, in Greifhöhe und im Sitzen bedienbar, wie es die DIN 18040-1 vorgibt.
Der Etagenruf ruft die Plattform nur zu sich. Die rollstuhlgerechte Bedienung auf der Plattform steuert anschließend die eigentliche Fahrt zur Zieletage.
Ja, viele Anlagen lassen sich zusätzlich mit einer Fernbedienung anfordern. Das ist praktisch, wenn Sie die Plattform schon aus einigen Metern Entfernung zu sich holen möchten.
Wo die Ruftasten am besten sitzen, hängt von Ihrem Rollstuhl, dem Wendekreis und Ihren Etagen ab. In einer persönlichen Beratung schauen wir uns Ihre Situation gemeinsam an und planen die Bedienung so, dass Sie den Lift jederzeit selbstständig nutzen können – in Ruhe und unverbindlich.
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