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Die Antriebseinheit ist das Herzstück eines Rollstuhllifts: Sie bündelt Motor, Getriebe und Steuerung und erzeugt die Kraft, die die Plattform bewegt. Beim Plattformlift zieht sie die Plattform entlang der Schiene, beim Hublift hebt sie sie senkrecht an. So fahren Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sicher und gleichmäßig, ohne den Rollstuhl verlassen zu müssen.
Anders als beim Treppenlift, der nur einen leichten Sitz bewegt, muss die Antriebseinheit beim Rollstuhllift die deutlich höhere Last aus Plattform, Rollstuhl und Person tragen. Sie ist daher kräftiger ausgelegt und auf eine größere Plattformgröße abgestimmt.
Die Antriebseinheit erzeugt und überträgt die Kraft, die die Plattform schräg oder senkrecht bewegt.
Sie fahren ruhig, sicher und mit voller Tragkraft – auch mit schwerem Elektrorollstuhl.
Sie müssen sich um nichts kümmern; die Einheit wird bei der regelmäßigen Wartung geprüft und geschmiert.
Beim Rollstuhllift ist die Antriebseinheit auf höhere Lasten ausgelegt als beim Sitz-Treppenlift.
Die Antriebseinheit verbindet den Motor mit dem Bauteil, das die Plattform tatsächlich bewegt. Beim Plattformlift überträgt sie die Kraft über einen Zahnstangenantrieb auf die Führungsschiene, sodass die Plattform sicher der Treppe folgt. Beim Hublift drückt ein Hydraulikantrieb oder ein Spindelantrieb die Plattform senkrecht nach oben. In jedem Fall sorgt die Einheit dafür, dass die Bewegung gleichmäßig und ruckfrei verläuft.
Zur Antriebseinheit gehören neben dem Motor meist ein Getriebe, eine Bremse und ein Teil der Steuerung. Das Getriebe wandelt die schnelle Motordrehung in die langsame, kraftvolle Bewegung der Plattform um. Die integrierte Bremse hält die Plattform sicher in Position, sobald die Fahrt endet oder der Strom ausfällt. Sensoren melden der Steuerung laufend Geschwindigkeit und Position zurück.
Beim Treppenlift bewegt die Antriebseinheit nur einen Sitz und damit eine geringere Last. Beim Rollstuhllift trägt sie zusätzlich die Plattform und den Rollstuhl, weshalb sie kräftiger dimensioniert ist. Im Vergleich zum Hauslift, dessen Antrieb eine geschlossene Kabine über mehrere Etagen hebt, ist die Rollstuhllift-Einheit auf kürzere Strecken und offene Plattformen ausgelegt.
Viele Antriebseinheiten arbeiten mit Akkubetrieb und laden sich in der Parkposition selbst nach. So bleibt der Lift auch bei einem Stromausfall fahrbereit.
Praxis-Tipp: Achten Sie bei der Beratung darauf, dass die Antriebseinheit auf das Gewicht Ihres Rollstuhls abgestimmt ist. Ein schwerer Elektrorollstuhl mit Begleitperson stellt deutlich höhere Anforderungen als ein faltbarer Aktivrollstuhl.
Die Antriebseinheit bestimmt, wie sicher, leise und zuverlässig Ihr Rollstuhllift fährt. Eine gut abgestimmte Einheit hält die Fahrgeschwindigkeit konstant und bremst sanft ab. Ist sie zu schwach ausgelegt, leidet die Tragkraft – mit schwerem Rollstuhl wäre das ein echtes Sicherheitsrisiko.
Wer die Antriebseinheit versteht, kann beim Beratungsgespräch gezielt nach Tragkraft, Antriebsart und Notbetrieb fragen. Das hilft, eine Lösung zu wählen, die viele Jahre verlässlich trägt – im privaten Zuhause ebenso wie im öffentlichen Gebäude.
Was macht die Antriebseinheit beim Rollstuhllift?
Sie erzeugt und überträgt die Kraft, die die Plattform bewegt. Beim Plattformlift zieht sie die Plattform schräg entlang der Schiene, beim Hublift hebt sie sie senkrecht. Sie ist damit das zentrale Bauteil, das den Lift überhaupt fahren lässt.
Wie unterscheidet sich die Antriebseinheit vom Treppenlift?
Beim Rollstuhllift trägt die Einheit eine deutlich höhere Last, weil sie Plattform, Rollstuhl und Person bewegt. Daher ist sie kräftiger ausgelegt als beim leichten Sitz-Treppenlift. Auch die Plattformgröße und die Tragkraft sind auf Rollstühle abgestimmt.
Muss ich die Antriebseinheit warten?
Nein, das übernimmt der Servicetechniker bei der regelmäßigen Sicherheitsprüfung. Er prüft Motor, Getriebe und Bremse und schmiert die beweglichen Teile. Sie selbst müssen nur auffällige Geräusche melden.
Funktioniert die Antriebseinheit bei Stromausfall?
Viele Modelle laufen mit Akkubetrieb und bleiben daher auch bei einem Stromausfall fahrbereit. Zusätzlich sorgt eine Notabsenkung dafür, dass Sie sicher nach unten gelangen.
Welche Antriebsart ist die beste für meinen Rollstuhllift?
Das hängt von der Bauart ab: Plattformlifte nutzen meist einen Zahnstangenantrieb, Hublifte oft Hydraulik oder Spindel. Welche Lösung passt, richtet sich nach Hubhöhe, Gewicht und Einbausituation. Eine Vor-Ort-Beratung klärt das verlässlich.
Wie laut ist die Antriebseinheit?
Moderne Antriebseinheiten fahren sehr leise; der Geräuschpegel liegt meist im Bereich eines gedämpften Gesprächs. Hydraulische Antriebe gelten als besonders sanft und ruhig.
Ganz ohne Umsteigen: Mit einem Lifta Rollstuhllift fahren Sie direkt im Rollstuhl auf eine rutschfeste Plattform und überwinden Treppen und Höhenunterschiede sicher und selbstständig. Ob Hublift am Hauseingang oder Plattformlift für ganze Etagen – unsere Lifte sind innen wie außen einsetzbar und nach wenigen Stunden eingebaut.
So gelangen Sie wieder unabhängig dorthin, wo Sie hinmöchten: ins Haus, in den Garten oder auf die Terrasse.
Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter und beantworten Ihre Fragen rund um Rollstuhllifte telefonisch und unverbindlich.
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