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Ein Überlastschutz ist eine Sicherheitsfunktion, die das Gewicht in der Kabine eines Hauslifts überwacht und die Fahrt verhindert, sobald die zulässige Tragkraft überschritten wird. Ein Überlastsensor meldet die Überladung an die Steuerungseinheit, die den Lift dann blockiert und ein Signal ausgibt. So wird verhindert, dass Antrieb und Tragmittel überbeansprucht werden.
Ein Überlastschutz beim Hauslift arbeitet mit einem Gewichtssensor, der unter dem Kabinenboden oder am Fahrrahmen sitzt. Er erfasst, wie viel Last in der Kabine steht. Liegt das Gewicht im zulässigen Bereich, gibt die Steuerungseinheit die Fahrt frei. Wird die maximale Tragkraft überschritten, blockiert sie den Start. In aller Regel ertönt dann ein akustisches Signal, und die Schachttür bleibt geöffnet, bis das Gewicht reduziert ist.
Ein Hauslift ist auf eine bestimmte Nennlast ausgelegt, etwa für eine oder zwei Personen plus Rollator oder Rollstuhl. Der Hydraulikantrieb oder Spindelantrieb und das Tragmittel sind genau auf dieses Gewicht abgestimmt. Wird dauerhaft überladen, leidet die Mechanik, und die Bündigkeit beim Halten an der Etage kann beeinträchtigt werden. Der Überlastschutz hält die Anlage deshalb in dem Bereich, für den sie konstruiert wurde.
Beim Treppenlift sorgt ein Überlastschutz dafür, dass die zulässige Sitzlast nicht überschritten wird. Beim Hauslift geht es um eine ganze Kabine, die häufig auch einen Rollstuhl aufnehmen soll. Die Tragkraft ist dadurch höher angesetzt, und der Sensor muss das verteilte Gewicht in der Kabine zuverlässig erfassen. Auch das Zusammenspiel mit der Selbstnivelierung ist hier relevant, damit die Kabine trotz Last bündig zur Etage steht.
Praxis-Tipp: Wenn Sie planen, den Hauslift regelmäßig mit Rollstuhl oder zu zweit zu nutzen, geben Sie das bei der Beratung an. So wird die Tragkraft passend ausgelegt, und der Überlastschutz löst im Alltag nicht unnötig aus.
Der Überlastschutz schützt nicht nur die Technik, sondern auch Sie. Eine überladene Kabine könnte ungenau halten oder die Bauteile über Gebühr beanspruchen. Indem der Lift bei Überladung gar nicht erst losfährt, bleibt die Anlage in einem sicheren, kontrollierten Zustand. Das verlängert zudem die Lebensdauer von Antrieb und Tragmittel.
Fehlt ein Überlastschutz oder ist er falsch eingestellt, steigt das Risiko von Verschleiß und Fehlfunktionen. Beim Kauf eines Hauslifts sollten Sie deshalb auf eine klar angegebene Nennlast und einen geprüften Überlastsensor achten. Die korrekte Funktion wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert.
Der Überlastschutz überwacht das Gewicht in der Kabine. Wird die zulässige Tragkraft überschritten, verhindert er die Fahrt. So bleibt die Anlage immer im sicheren Lastbereich.
Dann fährt der Lift nicht los. In der Regel ertönt ein Signal, und die Tür bleibt geöffnet. Sobald Sie das Gewicht reduzieren, gibt die Steuerungseinheit die Fahrt wieder frei.
Das hängt vom Modell ab und liegt je nach Auslegung häufig zwischen rund 250 und 400 Kilogramm. Die genaue Nennlast ist auf einem Schild in der Kabine angegeben. Bei der Planung wird sie auf Ihren Bedarf abgestimmt.
Nein, sofern die Tragkraft richtig ausgelegt ist. Er greift nur, wenn das Höchstgewicht tatsächlich überschritten wird. Bei normaler Nutzung mit einer Person oder im Rollstuhl bemerken Sie ihn nicht.
Nein. Sie selbst müssen nichts tun. Der Sensor wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert und bei Bedarf neu kalibriert.
Damit Ihr Hauslift im Alltag entspannt funktioniert, sollte die Tragkraft genau zu Ihrem Bedarf passen. In einem persönlichen Gespräch ermitteln wir, welche Nennlast für Sie sinnvoll ist. So vermeiden Sie unnötige Einschränkungen und nutzen den Lift sorgenfrei.
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