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Die Totmannsteuerung ist ein Bedienprinzip, bei dem der Hauslift nur fährt, solange Sie die Fahrtaste gedrückt halten. Lassen Sie die Taste los, hält die Kabine sofort an. Diese Dauerdruck-Bedienung stellt sicher, dass die fahrende Person die Fahrt jederzeit bewusst kontrolliert.
Bei der Totmannsteuerung wird ein Fahrbefehl nur ausgeführt, solange Druck auf der Taste liegt. Drücken Sie im Bedientableau Kabine das Ziel und halten die Taste, fährt die Kabine. Nehmen Sie den Finger weg, gibt die Steuerungseinheit sofort den Haltebefehl. So ist sichergestellt, dass die Fahrt nur unter aktiver Kontrolle einer bedienenden Person stattfindet.
Viele einfache Hauslifte und Plattformlösungen arbeiten mit Totmannsteuerung, weil sie normativ besonders sichere Bedienung bietet. Komfortablere Kabinenlift-Modelle setzen dagegen auf eine Zielwahlsteuerung: Hier reicht ein kurzer Druck, und der Lift fährt selbsttätig zur gewählten Etage. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt von der Bauart, der Türausführung und den Anforderungen der DIN EN 81-41 ab.
Die Totmannsteuerung ergänzt die übrigen Schutzeinrichtungen des Hauslifts. Erkennt der Lichtvorhang ein Hindernis oder löst der Überlastschutz aus, stoppt der Lift unabhängig davon. Auch ein Schlüsselschalter kann der Totmannsteuerung vorgeschaltet sein, sodass nur berechtigte Personen überhaupt einen Fahrbefehl geben.
Praxis-Tipp: Wenn Greifkraft oder Beweglichkeit der Hand eingeschränkt sind, kann dauerhaftes Drücken anstrengend sein. Sprechen Sie das bei der Beratung an – oft lässt sich eine Zielwahlsteuerung oder ein ergonomischer Taster wählen, der die Bedienung erleichtert.
Die Totmannsteuerung sorgt dafür, dass sich der Hauslift niemals unbeaufsichtigt in Bewegung setzt. Solange jemand die Taste hält, ist eine wache, handelnde Person an Bord oder am Ruftableau – das senkt das Risiko, dass der Lift unkontrolliert fährt. Gerade bei offenen Plattformen oder einfachen Anlagen ist dieses Prinzip ein zentraler Sicherheitsbaustein.
Bei der Planung lohnt es sich, früh zu klären, ob Totmannsteuerung oder Zielwahl zu Ihnen passt. Wer den Lift allein und über mehrere Etagen nutzt, empfindet die Dauerbedienung manchmal als unbequem. Eine ehrliche Einschätzung Ihrer Beweglichkeit hilft, die richtige Bedienform zu wählen – ohne Abstriche bei der Sicherheit.
Totmannsteuerung bedeutet, dass der Lift nur fährt, solange Sie die Fahrtaste gedrückt halten. Lassen Sie los, hält die Kabine sofort an. So bleibt die Fahrt jederzeit unter Ihrer Kontrolle.
Bei der Totmannsteuerung ja. Sobald Sie loslassen, stoppt der Lift. Bei einer Zielwahlsteuerung genügt dagegen ein kurzer Druck – ob diese möglich ist, hängt von der Bauart ab.
Für kurze Fahrten kaum. Bei eingeschränkter Greifkraft kann dauerhaftes Drücken jedoch unbequem sein. In dem Fall lässt sich oft eine Zielwahlsteuerung oder ein ergonomischer Taster wählen.
Nicht generell. Bei bestimmten Bauarten, etwa offenen Plattformen, schreiben die Normen sie vor. Bei geschlossenen Kabinenlift-Modellen ist häufig auch eine Zielwahl zulässig.
Die Kabine hält sofort an der aktuellen Position an. Sie können die Fahrt jederzeit fortsetzen, indem Sie die Taste erneut drücken. Eingeschlossen werden Sie dadurch nicht.
Ob Totmannsteuerung oder Zielwahl besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Beweglichkeit und der gewählten Bauart ab. In einem unverbindlichen Gespräch finden wir gemeinsam die Bedienform, die sich für Sie sicher und bequem anfühlt. So fahren Sie von Anfang an entspannt.
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