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Sozialhilfe ist die nachrangige staatliche Grundsicherung, die einen Hauslift im Einzelfall finanzieren kann, wenn weder eigenes Einkommen noch vorrangige Leistungen wie Pflegekasse oder KfW ausreichen. Beim Hauslift greift vor allem die Hilfe zur Pflege oder die Eingliederungshilfe, wenn die senkrechte Erschließung der Wohnung zwingend nötig ist. Wegen der hohen Anschaffungskosten eines Hauslifts prüft das Sozialamt besonders genau, ob die Maßnahme erforderlich und angemessen ist.
Sozialhilfe nach dem SGB XII ist das letzte soziale Netz. Für barrierefreie Umbauten kommen vor allem zwei Bereiche in Frage: die Hilfe zur Pflege und die Hilfe zur Wohnraumanpassung. Beim Hauslift greift sie, wenn die senkrechte Erschließung der Wohnung notwendig ist, um zu Hause leben zu können, und wenn die betroffene Person die Kosten nicht selbst tragen kann. Zuständig ist das örtliche Sozialamt.
Ein Hauslift fährt mit einer Kabine senkrecht durch einen Liftschacht und überwindet ganze Stockwerke – das ist teurer als ein Treppenlift entlang der Stufen. Für das Sozialamt heißt das: Die Erforderlichkeit wird besonders kritisch geprüft, und es wird abgewogen, ob nicht eine günstigere Lösung dieselbe Teilhabe sichert. Die Sozialhilfe beim Treppenlift folgt denselben Regeln, fällt wegen des niedrigeren Preises aber leichter aus.
Sozialhilfe ist streng nachrangig. Vor ihr werden alle vorrangigen Leistungen geprüft – der Pflegekassenzuschuss, die KfW-Förderung, die Eingliederungshilfe und einsetzbares Einkommen sowie Vermögen. Erst der danach verbleibende, unabweisbare Bedarf wird übernommen. Ein angemessenes selbstgenutztes Eigenheim bleibt dabei in der Regel geschützt.
Praxis-Tipp: Stellen Sie den Antrag immer vor dem Einbau und legen Sie einen vollständigen Kostenvoranschlag für den Förderantrag bei. Beginnen Sie den Umbau erst nach der schriftlichen Zusage – sonst riskieren Sie die Ablehnung.
Ein Hauslift ist für viele Haushalte ohne Förderung nicht finanzierbar. Wer von einem geringen Einkommen lebt und auf den Lift angewiesen ist, findet in der Sozialhilfe die letzte Absicherung, wenn alle anderen Quellen ausgeschöpft sind. Sie verhindert, dass jemand allein aus finanziellen Gründen sein Zuhause verlassen muss.
Weil die Sozialhilfe nachrangig ist, kommt es auf die richtige Reihenfolge an: Erst Pflegekasse, KfW, Landesmittel und gegebenenfalls Eingliederungshilfe, dann das Sozialamt für den Rest. Wer diese Reihenfolge nicht einhält oder zu früh baut, riskiert, auf einem großen Teil der Kosten sitzen zu bleiben. Eine frühe Beratung zur Kombinierbarkeit der Fördermittel zahlt sich daher aus.
Sozialhilfe ist die nachrangige staatliche Grundsicherung. Beim Hauslift kann sie über die Hilfe zur Pflege oder zur Wohnraumanpassung die senkrechte Erschließung finanzieren, wenn das Einkommen nicht reicht. Voraussetzung ist, dass kein anderer Träger zahlt.
Sozialhilfe erhält, wer den notwendigen Lebensunterhalt und die erforderlichen Umbauten nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen decken kann. Beim Hauslift muss die senkrechte Erschließung außerdem erforderlich sein, um in der Wohnung zu bleiben. Das örtliche Sozialamt prüft den Einzelfall.
Einsetzbares Vermögen wird grundsätzlich berücksichtigt, ein angemessenes selbstgenutztes Eigenheim bleibt jedoch in der Regel geschützt. Auch ein bestimmter Schonbetrag bleibt unangetastet. Die genaue Bewertung nimmt das Sozialamt vor.
Ja. Sozialhilfe ist streng nachrangig. Sie müssen zuvor Pflegekasse, KfW, Eingliederungshilfe und eigene Mittel prüfen lassen. Erst der verbleibende, unabweisbare Bedarf wird übernommen.
Nein, das sollten Sie nicht. Beantragen Sie die Sozialhilfe und warten Sie die schriftliche Zusage ab, bevor Sie den Einbau beauftragen. Wer vorher baut, riskiert, dass die Kosten nicht mehr übernommen werden.
Inhaltlich gelten dieselben Regeln, doch beim Hauslift sind die Kosten deutlich höher und die Erforderlichkeitsprüfung strenger. Das Sozialamt wägt genauer ab, ob nicht eine günstigere Lösung genügt. Beim Treppenlift fällt die Bewilligung wegen des niedrigeren Preises in der Regel leichter.
Ob für Ihren Hauslift die Sozialhilfe in Frage kommt, hängt stark von Ihrer persönlichen Situation und der Reihenfolge der Anträge ab. Wir helfen Ihnen, zunächst alle vorrangigen Förderungen zu prüfen und die Unterlagen für das Sozialamt vorzubereiten. So nutzen Sie jeden möglichen Zuschuss aus, bevor es um den Eigenanteil geht.
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