(24 Std. täglich, kostenlos)
Schwellenfreiheit bezeichnet beim Hauslift den nahezu stufenlosen Übergang zwischen Etagenboden und Kabinenboden – die verbleibende Schwellenhöhe ist so niedrig, dass Rollstuhl, Rollator oder Gehstock sie mühelos überwinden. Sie ist ein Kernmerkmal des barrierefreien Zugangs zur Kabine. Möglich wird sie vor allem durch die exakte Selbstnivelierung der Kabine.
Schwellenfreiheit beim Hauslift bedeutet, dass der Übergang von der Etage in die Kabine so flach wie möglich ausfällt. Schon eine wenige Zentimeter hohe Kante kann für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl zur ernsten Hürde werden – und für gehende Personen zur Stolperfalle. Beim Hauslift entsteht die Schwelle dort, wo Etagenboden und Kabinenboden aufeinandertreffen. Ziel ist, diese Kante auf ein Minimum zu reduzieren und, wo sie unvermeidbar ist, abzuschrägen.
Der wichtigste technische Helfer ist die Selbstnivelierung: Sie stoppt die Kabine auf jeder Etage exakt bündig zum Boden, unabhängig von der Beladung. So entsteht kein Höhenversatz, der zur Schwelle würde. Ergänzend sorgen flache Türschienen, abgeschrägte Übergangsprofile und ein passend gewählter Kabinenboden für einen ebenen Verlauf. Die Barrierefreiheit nach DIN 18040 nennt hierfür Grenzwerte, an denen sich gute Planung orientiert.
Beim Treppenlift stellt sich die Frage der Schwelle anders: Dort steigt oder rollt man auf eine Plattform beziehungsweise setzt sich auf einen Sitz, es gibt keinen Türdurchgang im klassischen Sinn. Beim Hauslift dagegen betreten Sie wie bei einem kleinen Aufzug eine Kabine durch eine Tür – deshalb ist die Schwelle hier ein eigenes, sorgfältig zu lösendes Detail. Gegenüber dem großen Personenaufzug erreicht der Hauslift dank Selbstnivelierung dieselbe Schwellenarmut auf kompaktem Raum.
Praxis-Tipp: Achten Sie nicht nur auf die Schwelle an der Kabine, sondern auch auf die Übergänge im Bodenbelag davor. Ein dicker Teppich oder eine Türschiene auf der Etage kann die mühsam erreichte Schwellenfreiheit wieder zunichtemachen.
Schwellenfreiheit ist mehr als Komfort – sie ist ein zentraler Sicherheitsfaktor. Stürze beim Übergang in den Lift gehören zu den vermeidbaren Risiken im Alltag, gerade für ältere Menschen. Ein ebener Einstieg nimmt diese Gefahr und erhält die Selbstständigkeit.
Wird die Schwellenfreiheit nicht von Anfang an mitgedacht, hilft auch der beste Antrieb wenig, wenn der Einstieg zur Hürde wird. Deshalb gehört dieses Detail in jede seriöse Planung – am besten geprüft im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung, die den realen Bodenverlauf bei Ihnen aufnimmt.
Schwellenfreiheit bedeutet, dass der Übergang zwischen Etagenboden und Kabinenboden nahezu stufenlos ist. Die verbleibende Kante ist so niedrig, dass Rollstuhl, Rollator oder Gehstock sie mühelos überwinden. Sie ist ein Kernmerkmal des barrierefreien Zugangs.
Eine völlig auf null reduzierte Schwelle ist technisch selten, weil Türführungen und Bodenkonstruktion etwas Höhe brauchen. Entscheidend ist eine sehr niedrige, abgeschrägte Kante im Rahmen der DIN 18040. Diese lässt sich auch mit Rollstuhl problemlos überwinden.
Den ebenen Stopp übernimmt die Selbstnivelierung: Sie hält die Kabine auf jeder Etage exakt bündig zum Boden. Ergänzend sorgen flache Schienen und abgeschrägte Profile für einen sanften Übergang. So entsteht keine störende Stufe.
Ja, denn dicke Teppiche oder hohe Türschienen auf der Etage können die Schwellenfreiheit wieder zunichtemachen. Planen Sie den Übergang im Bodenbelag deshalb mit. Bei der Vor-Ort-Beratung schauen wir uns genau diese Stellen an.
Vorgeschrieben ist sie nicht in jedem Fall, sie ist aber das Kernziel jeder barrierefreien Lösung. Wer einen Lift einbaut, um Stufen zu überwinden, sollte am Einstieg keine neue Stufe schaffen. Die DIN 18040 liefert die Orientierungswerte dafür.
Ob Ihr Hauslift einen wirklich schwellenarmen Einstieg bietet, hängt von vielen kleinen Details vor Ort ab. Wir nehmen den Bodenverlauf, die Türen und die Übergänge bei Ihnen zu Hause auf und zeigen Ihnen die sicherste Lösung. So entsteht ein Einstieg, der auch in vielen Jahren noch mühelos gelingt.
→ Jetzt kostenlose Beratung anfragen | Alle Hauslift-Modelle im Überblick
Das könnte Sie auch interessieren: