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Die Frage „Schachtgrube – ja oder nein?“ klärt, ob für einen Hauslift eine kleine Vertiefung im Boden unter der untersten Haltestelle nötig ist oder ob er nahezu ebenerdig aufgestellt werden kann. Moderne Hauslifte mit Spindelantrieb kommen oft mit einer sehr flachen Schachtgrube von wenigen Zentimetern aus. Damit lässt sich ein aufwendiger Aushub im Bestand häufig vermeiden.
Die Schachtgrube ist die Vertiefung im Boden direkt unter der untersten Haltestelle eines Hauslifts. In ihr finden der Boden der Kabine, der Fahrrahmen und Bauteile der Absturzsicherung Platz, wenn die Kabine ganz unten steht. Bei einem klassischen Aufzug ist diese Grube oft tief, weil dort große Puffer und ein umfangreicher Antrieb untergebracht werden. Ein Hauslift braucht hier deutlich weniger Tiefe, weil er langsamer und schlanker gebaut ist.
Ob Sie eine Schachtgrube benötigen, hängt vor allem vom Antrieb und der gewünschten Schwellenfreiheit ab. Hauslifte mit Spindelantrieb oder Seilzugantrieb kommen häufig mit einer flachen Grube von etwa fünf bis fünfzehn Zentimetern aus. Soll der Lift komplett schwellenlos befahrbar sein, ist eine kleine Vertiefung sinnvoll, damit der Kabinenboden bündig zum Hausboden abschließt. Ist kein Aushub möglich, lässt sich der Lift alternativ auf einem niedrigen Podest mit kurzer Rampe aufstellen.
Während ein normaler Aufzug nach der Aufzugsrichtlinie oft eine Grube von einem Meter oder mehr verlangt, fällt sie beim Hauslift nach DIN EN 81-41 viel kleiner aus. Das ist einer der Gründe, warum sich ein Hauslift beim Einbau im Bestand leichter umsetzen lässt. Sie sparen Tiefbauarbeiten und kommen oft ohne Eingriff in die Bodenplatte aus.
Praxis-Tipp: Lassen Sie beim Aufmaß vor Ort prüfen, ob Ihr Bodenaufbau eine Mini-Grube erlaubt. Oft genügt schon das Entfernen von Estrich, um die nötigen Zentimeter zu gewinnen – ein aufwendiger Betonaushub ist dann nicht nötig.
Die Entscheidung für oder gegen eine Schachtgrube beeinflusst Bauaufwand, Kosten und die Schwellenfreiheit Ihres Hauslifts. Eine Grube sorgt für einen komfortablen, ebenerdigen Einstieg ohne Stufe. Ist ein Aushub baulich schwierig, etwa wegen einer durchgehenden Bodenplatte oder Feuchtigkeit, ist die rampenlose Variante eine gute Alternative.
Wer früh klärt, ob eine Grube nötig ist, vermeidet Überraschungen bei der Montage. Die Statik des Bodens und der Verlauf von Leitungen spielen dabei eine Rolle. Eine vorausschauende Planung hält die Einbauzeit kurz und die Kosten überschaubar.
Nein. Viele moderne Hauslifte kommen mit einer sehr flachen Grube oder ganz ohne aus. Ist kein Aushub möglich, lässt sich der Lift auf einem niedrigen Podest mit kurzer Rampe aufstellen.
Beim Hauslift genügen je nach Modell meist fünf bis fünfzehn Zentimeter. Das ist deutlich weniger als beim klassischen Aufzug, der oft einen Meter oder mehr verlangt. Den genauen Wert nennt Ihnen der Hersteller beim Aufmaß.
Dann wird der Hauslift ebenerdig aufgestellt und mit einer flachen Auffahrrampe versehen. Der Einstieg ist dann nicht komplett schwellenlos, aber weiterhin gut befahrbar. Diese Lösung eignet sich besonders beim Einbau im Bestand.
Eine flache Grube greift kaum in die Tragstruktur ein. Erst bei tieferem Aushub muss die Statik der Bodenplatte geprüft werden. Im Zweifel klärt das ein Fachbetrieb vor der Montage.
Eine flache Mini-Grube ist meist mit geringem Aufwand herstellbar. Ein größerer Aushub mit Betonarbeiten verursacht zusätzliche Kosten, die im Kostenvoranschlag ausgewiesen werden. Oft lässt sich die Grube aber ganz vermeiden.
Ob Ihr Zuhause eine Schachtgrube braucht oder ob eine ebenerdige Lösung genügt, lässt sich am besten direkt vor Ort klären. Bei einem unverbindlichen Aufmaß sehen wir, was baulich möglich ist, und planen den Einbau passend zu Ihrem Boden. So vermeiden Sie unnötigen Aufwand.
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