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Ein Quetschschutz ist eine Sicherheitsfunktion, die verhindert, dass Personen oder Gegenstände an den Türen oder zwischen Kabine und Schacht eines Hauslifts eingeklemmt werden. Er stoppt die Bewegung sofort, sobald ein Widerstand erkannt wird, und arbeitet eng mit dem Lichtvorhang zusammen. Damit schützt er besonders Hände, Finger und Hilfsmittel wie Rollator oder Rollstuhl.
Ein Quetschschutz beim Hauslift überwacht alle Stellen, an denen ein Einklemmen möglich wäre. Das betrifft vor allem die Schachttür und die Kabinentür, bei einer offenen Plattform zusätzlich die Kanten zur Schachtwand. Sensoren oder eine Kraftbegrenzung erkennen, wenn die Tür auf einen Widerstand trifft. Statt weiter zu schließen, stoppt die Bewegung dann sofort oder fährt zurück. So wird verhindert, dass Finger, Kleidung oder Hilfsmittel eingeklemmt werden.
Der Quetschschutz arbeitet selten allein. Häufig sichert ein Lichtvorhang den Türbereich berührungslos ab und meldet, wenn jemand im Weg steht. Bei Türsystemen, die sich auffalten oder zusammenschieben, ergänzt ein Scherenschutz den Schutz an den Gelenkstellen. Diese Funktionen greifen ineinander und werden von der Steuerungseinheit ausgewertet.
Beim Treppenlift spielt ein klassischer Quetschschutz kaum eine Rolle, weil dort keine schließenden Türen vorhanden sind. Beim Hauslift dagegen bewegt sich die Kabine durch einen Schacht mit Türen an jeder Etage. Dadurch entstehen Spalten und schließende Kanten, die abgesichert werden müssen. Der Quetschschutz ist deshalb ein typisches Hauslift-Thema, das eng mit dem Türsystem und dem Schwellenfreiheit-Konzept zusammenhängt.
Praxis-Tipp: Achten Sie bei der Auswahl auf möglichst sanft schließende Türen mit Kraftbegrenzung. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Lift von Menschen genutzt wird, die mehr Zeit zum Ein- und Aussteigen brauchen.
Der Quetschschutz schützt vor genau den kleinen Verletzungen, die im Alltag am häufigsten passieren könnten – eingeklemmte Finger oder eine eingeklemmte Hand beim Schließen der Tür. Gerade ältere Menschen oder Personen mit Gehhilfen bewegen sich langsamer, sodass eine Tür sie eher erreichen könnte. Der Quetschschutz gibt ihnen die Zeit und Sicherheit, die sie brauchen.
Fehlt ein Quetschschutz oder ist er schlecht eingestellt, steigt das Risiko von Klemmverletzungen spürbar. Beim Kauf sollten Sie deshalb auf ein Türsystem mit zuverlässiger Kraftbegrenzung achten. Die Funktion wird bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert, damit sie dauerhaft zuverlässig bleibt.
Ein Quetschschutz ist eine Sicherheitsfunktion an Türen und beweglichen Teilen. Trifft die Tür auf einen Widerstand, stoppt sie sofort oder fährt zurück. So werden Finger, Kleidung oder Hilfsmittel vor dem Einklemmen geschützt.
Er nutzt Sensoren oder eine Kraftbegrenzung der Tür, oft ergänzt durch einen Lichtvorhang. Sobald ein Widerstand oder eine Unterbrechung erkannt wird, stoppt die Steuerungseinheit die Bewegung. Das geschieht innerhalb von Sekundenbruchteilen.
Ein wirksamer Schutz gegen Einklemmen an Türen und beweglichen Teilen ist Teil der sicherheitstechnischen Anforderungen nach DIN EN 81-41. In der Praxis gehört der Quetschschutz daher zur Grundausstattung jedes Hauslifts.
Ja. Wer sich langsamer bewegt oder einen Rollator nutzt, braucht mehr Zeit beim Ein- und Aussteigen. Der Quetschschutz sorgt dafür, dass die Tür nicht zudrückt, solange jemand im Türbereich ist.
Nein. Sie selbst müssen nichts tun. Sensoren und Kraftbegrenzung werden bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert und bei Bedarf nachjustiert.
Welches Türsystem mit welchem Schutzkonzept zu Ihrem Hauslift passt, hängt von Ihrer Wohnsituation ab. Gern zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten und erklären, wie der Quetschschutz im Alltag für Sicherheit sorgt. Vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches Gespräch.
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