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Die Plattform in offener Bauweise ist beim Hauslift eine niedrige, begehbare Standfläche ohne geschlossene Kabine, auf der Sie senkrecht zwischen den Etagen fahren. Sie ist die schlankere und meist günstigere Alternative zur geschlossenen Kabine und eignet sich besonders gut für Rollstuhlfahrer und kurze Höhenunterschiede. Statt von Wänden umschlossen zu sein, stehen Sie auf der Plattform, gesichert durch niedrige Geländer und Schutzbügel.
Die offene Plattform ist eine der beiden Grundbauweisen des Hauslifts und bietet einen besonders einfachen, schwellenlosen Zugang. Sie unterscheidet sich klar vom Treppenlift, der einer Treppe folgt, und vom geschlossenen Kabinenlift.
Eine Plattform ist eine stabile, ebene Fläche mit niedrigen Seitenwänden oder Geländern, auf die Sie ebenerdig auffahren oder treten. Über ein Bedienelement starten Sie die Fahrt, und die Plattform bewegt sich an den Führungsschienen senkrecht zur nächsten Ebene. Weil Sie nicht von einer Kabine umschlossen sind, behalten Sie freie Sicht und ein offenes Raumgefühl. Aus Sicherheitsgründen fährt die Plattform nur, solange Sie den Fahrtaster gedrückt halten.
Die offene Bauweise punktet vor allem dort, wo Platz und Budget begrenzt sind. Sie braucht weniger Raum als eine geschlossene Kabine, kommt oft ohne tiefe Schachtgrube aus und ist in der Anschaffung meist günstiger – der Kostenunterschied Kabine vs. Plattform kann mehrere Tausend Euro betragen. Der ebenerdige Zugang macht die Plattform ideal für Rollstuhlnutzer, die ohne Umsteigen direkt auffahren möchten.
Praxis-Tipp: Wenn Sie nur eine Etage überwinden und vor allem einen rollstuhlgerechten, einfachen Zugang brauchen, ist die offene Plattform oft die wirtschaftlichste Wahl. Für mehrere Stockwerke oder bei Wunsch nach Witterungsschutz lohnt sich der Blick auf die geschlossene Kabine.
Der Hauptunterschied zur Kabine liegt im Komfort und Schutz: Die Kabine umschließt Sie und schirmt vor Wind und Wetter ab, die Plattform lässt Sie frei stehen. Im Vergleich zum Treppenlift fahren Sie auf der Plattform nicht entlang der Treppe, sondern vertikal von Ebene zu Ebene – und das, ohne aus dem Rollstuhl aufstehen zu müssen. Damit schließt die Plattform die Lücke zwischen Treppenlift und vollwertigem Kabinenlift.
Damit die offene Bauweise sicher bleibt, sorgen mehrere Bauteile für Schutz. Auffahrrampen klappen während der Fahrt hoch und werden zur Absturzsicherung, Schutzbügel verhindern das Herausrollen, und eine Fangvorrichtung stoppt die Plattform im Notfall. Auch die offene Plattform erfüllt die Anforderungen der DIN EN 81-41.
Die Entscheidung zwischen offener Plattform und geschlossener Kabine ist eine der wichtigsten beim Hauslift. Sie wirkt sich auf Komfort, Platzbedarf, Bauaufwand und Preis aus. Wer vor allem einen einfachen, rollstuhlgerechten und bezahlbaren Zugang sucht, ist mit der Plattform oft bestens bedient. Wer dagegen Witterungsschutz, mehr Komfort und ein Aufzugsgefühl möchte, wählt die Kabine.
Deshalb lohnt es sich, beide Bauweisen früh gegeneinander abzuwägen. Eine kurze Beratung vor Ort zeigt schnell, welche Variante zu Ihren baulichen Voraussetzungen, Ihrem Mobilitätsbedarf und Ihrem Budget passt – und bewahrt Sie vor teuren Fehlentscheidungen.
Eine Plattform in offener Bauweise ist eine begehbare Standfläche ohne geschlossene Kabine, auf der Sie senkrecht zwischen den Etagen fahren. Statt von Wänden umschlossen zu sein, stehen Sie auf der Fläche, gesichert durch Geländer und Schutzbügel. Sie ist die schlankere Alternative zur geschlossenen Kabine.
Ja. Hochklappende Auffahrrampen, Schutzbügel und eine Fangvorrichtung sichern Sie während der gesamten Fahrt. Zudem fährt die Plattform nur, solange Sie den Fahrtaster gedrückt halten. Sie erfüllt die gleichen Sicherheitsnormen wie ein Kabinenlift.
Eine Plattform ist meist die bessere Wahl, wenn Sie im Rollstuhl fahren, vor allem eine Etage überwinden und Platz oder Budget begrenzt sind. Sie ist günstiger und braucht weniger Bauaufwand. Eine Kabine lohnt sich, wenn Sie Witterungsschutz und mehr Komfort wünschen.
In der Regel ja. Die offene Bauweise spart Material und Bauaufwand und kommt oft ohne tiefe Schachtgrube aus. Wie groß der Kostenunterschied im Einzelfall ausfällt, hängt von Höhe, Ausstattung und baulicher Situation ab.
Ja, besonders gut. Dank des ebenerdigen, schwellenlosen Zugangs fahren Sie direkt im Rollstuhl auf die Plattform, ohne umzusteigen. Das macht sie zu einer sehr bequemen Lösung für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Meist nicht. Die offene Plattform kommt häufig ohne geschlossene Schachtanlage und ohne tiefe Schachtgrube aus. Das reduziert den Bauaufwand spürbar gegenüber einer Kabine im geschlossenen Schacht.
Ob offene Plattform oder geschlossene Kabine besser zu Ihnen passt, lässt sich am einfachsten im Gespräch klären. Unsere Berater schauen sich Ihre Räume an und zeigen Ihnen beide Bauweisen im direkten Vergleich – damit Sie in Ruhe die richtige Wahl treffen.
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