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Der Notablass ist eine Sicherheitsfunktion, mit der die Kabine eines Hauslifts bei einem Stromausfall oder einer Störung langsam in die nächste Haltestelle abgesenkt werden kann. Er ermöglicht das sichere Verlassen der Kabine, ohne dass Fahrgäste eingeschlossen bleiben. Der Notablass wird auch als manuelle Absenkung bezeichnet und arbeitet eng mit der Notstromversorgung zusammen.
Wie der Notablass technisch umgesetzt wird, hängt vom Antrieb des Hauslifts ab. Bei einem Hydraulikantrieb öffnet ein Ablassventil, sodass das Öl langsam abfließt und die Kabine durch ihr Eigengewicht behutsam nach unten gleitet. Bei einem Spindelantrieb oder Seilzugantrieb erfolgt die Absenkung dagegen oft über eine Handkurbel oder eine akkugestützte Notfahrt mit niedriger Geschwindigkeit. Allen Varianten gemeinsam ist, dass die Kabine kontrolliert und langsam die nächste Etage erreicht.
Im Ernstfall wird der Notablass meist über einen klar gekennzeichneten Schalter oder durch den herbeigerufenen Servicetechniker ausgelöst. Bei akkugestützten Systemen übernimmt die Rückholsteuerung diese Aufgabe häufig automatisch: Bei Stromausfall fährt die Kabine selbsttätig zur nächsten Haltestelle, öffnet die Tür und gibt den Weg frei. So müssen Sie im Idealfall gar nicht selbst eingreifen.
Beim großen Personenaufzug ist eine Befreiung oft nur durch einen geschulten Notdienst möglich. Der Hauslift ist hier bewusst einfacher gehalten: Dank niedriger Fahrhöhen und überschaubarer Technik lässt sich der Notablass schnell und sicher durchführen. Das passt zur Einordnung des Hauslifts unter die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG statt der strengeren Aufzugsrichtlinie.
Gut zu wissen: Der Notablass ersetzt nicht den Notruf. Auch wenn Sie die Kabine absenken können, sollte immer eine Möglichkeit bestehen, im Bedarfsfall Hilfe zu rufen – beide Funktionen ergänzen sich.
Der Notablass nimmt die größte Sorge vieler Interessenten: die Angst, bei einem Stromausfall im Lift festzusitzen. Mit einer durchdachten Notablass-Funktion ist genau das praktisch ausgeschlossen. Besonders für Menschen, die allein wohnen oder gesundheitlich eingeschränkt sind, ist diese Sicherheit ein zentrales Kaufargument.
Fehlt eine bequeme Notablass-Lösung, kann ein simpler Stromausfall zu einer belastenden Situation werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Hauslift über eine automatische Absenkung per Notstromversorgung verfügt. Dann übernimmt die Technik im Ernstfall die Arbeit für Sie.
Der Notablass ist eine Funktion, mit der die Kabine bei Stromausfall oder Störung langsam zur nächsten Haltestelle abgesenkt wird. So können Sie den Lift sicher verlassen, ohne eingeschlossen zu bleiben.
Nein. Dank Notablass und Notstromversorgung fährt die Kabine bei vielen Anlagen automatisch zur nächsten Etage und öffnet die Tür. Sie können den Lift dann ebenerdig verlassen.
Je nach System geschieht das automatisch über die Rückholsteuerung oder manuell über einen gekennzeichneten Schalter beziehungsweise eine Handkurbel. Der Servicebetrieb erklärt Ihnen die Bedienung bei der Übergabe.
In der Regel ja. Eine grundlegende Notabsenkung gehört bei normgerechten Hausliften zur Standardausstattung. Eine komfortable, automatische Lösung per Akku kann je nach Modell zur Ausstattung gehören oder optional sein.
Nein. Die Funktion wird bei der Sicherheitsprüfung getestet. Sie nutzen den Notablass nur im seltenen Ernstfall und werden in seine Bedienung eingewiesen.
Die Frage „Was passiert bei einem Stromausfall?“ beschäftigt viele Interessenten – zu Recht. Wir erklären Ihnen gern, wie der Notablass bei den verschiedenen Lifta-Hausliften funktioniert und welche Lösung für Ihre Situation am besten passt.
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