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Der Lichtvorhang (auch Lichtschranke) ist beim Hauslift eine berührungslose Sicherung, die mit einem Raster aus Infrarotstrahlen die Türöffnung überwacht. Sobald ein Mensch, ein Hilfsmittel oder ein Gegenstand den Strahlenvorhang unterbricht, stoppt der Lift die schließende Tür oder verhindert das Anfahren. Der Lichtvorhang schützt damit zuverlässig vor dem Einklemmen beim Ein- und Aussteigen.
Anders als am offenen Treppenlift sichert der Lichtvorhang beim Hauslift die Kabinen- und Türöffnung im senkrecht fahrenden System – oft dort, wo auf eine separate Kabinentür verzichtet wird.
Der Lichtvorhang besteht aus mehreren übereinander angeordneten Infrarotstrahlen, die eine Seite der Türöffnung mit der anderen verbinden. Solange alle Strahlen ungehindert ankommen, ist der Weg frei. Wird auch nur ein Strahl unterbrochen – durch eine Hand, einen Fuß oder einen Rollator –, meldet der Sensor das sofort an die Steuerungseinheit. Die schließende Tür stoppt oder öffnet wieder, und der Lift fährt nicht an, solange die Öffnung blockiert ist.
Bei langsam fahrenden Homeliften erlaubt die DIN EN 81-41 unter bestimmten Bedingungen eine offene Kabine ohne eigene Kabinentür. In diesem Fall übernimmt der Lichtvorhang den Schutz der offenen Kabinenseite. Das hat einen großen Vorteil: Sie fahren ohne Tür direkt mit Rollstuhl oder Rollator in die Kabine ein, ganz ohne Schwelle und ohne Türmanöver.
Gut zu wissen: Weil der Lichtvorhang berührungslos arbeitet, reagiert er schneller und feinfühliger als eine mechanische Kontaktleiste. Er erkennt auch dünne Hindernisse, bevor es zu einer Berührung kommt.
Der Lichtvorhang ist Teil eines abgestuften Sicherheitskonzepts. Wo Türen vorhanden sind, ergänzt er die Türverriegelung. An beweglichen Kanten arbeitet er mit dem Quetschschutz und dem Scherenschutz zusammen. Gemeinsam stellen diese Systeme sicher, dass beim Ein- und Aussteigen niemand zu Schaden kommt.
Das Ein- und Aussteigen ist der Moment, in dem die meisten kleinen Unfälle drohen. Der Lichtvorhang sichert genau diesen kritischen Augenblick ab. Gerade für Menschen, die langsamer sind oder Hilfsmittel nutzen, ist es beruhigend zu wissen, dass sich keine Tür schließt, solange sie noch in der Öffnung stehen.
Wer einen offenen Homelift ohne Kabinentür plant, sollte besonderen Wert auf einen zuverlässigen Lichtvorhang legen, denn er übernimmt dann die zentrale Schutzfunktion. Diese Technik macht barrierefreies Einfahren erst wirklich sicher und komfortabel.
Ein Lichtvorhang ist eine berührungslose Sicherung aus mehreren Infrarotstrahlen, die die Türöffnung überwachen. Unterbricht etwas die Strahlen, stoppt der Lift die schließende Tür oder fährt nicht an. So wird das Einklemmen beim Ein- und Aussteigen verhindert.
Auf einer Seite der Öffnung sitzen Sender, auf der anderen Empfänger. Solange alle Lichtstrahlen ankommen, ist der Weg frei. Wird ein Strahl unterbrochen, meldet der Sensor das an die Steuerung, die die Tür sofort stoppt oder wieder öffnet.
Bei langsamen Homeliften ist das nach DIN EN 81-41 unter bestimmten Bedingungen möglich. Dann sichert der Lichtvorhang die offene Kabinenseite und Sie fahren ohne Tür direkt in die Kabine ein. Das ist besonders mit Rollstuhl komfortabel.
Er reagiert berührungslos und damit oft schneller. Während eine mechanische Leiste erst bei Kontakt auslöst, erkennt der Lichtvorhang ein Hindernis schon, bevor es die Tür berührt. Beide Systeme erhöhen die Sicherheit, der Lichtvorhang arbeitet aber besonders feinfühlig.
Nein. Die Sensoren werden bei der regelmäßigen Wartung geprüft und gereinigt. Im Alltag müssen Sie nichts tun – wichtig ist nur, die Sensorflächen nicht dauerhaft abzukleben oder zu verdecken.
Ja. Der Lichtvorhang arbeitet mit Infrarotlicht, das vom Umgebungslicht unabhängig ist. Er funktioniert deshalb bei Tag und Nacht gleichermaßen zuverlässig.
Ob offene Kabine mit Lichtvorhang oder geschlossene Kabine mit Tür besser zu Ihnen passt, hängt von Ihren Wünschen ab. In einer persönlichen Beratung erklären wir Ihnen beide Lösungen in Ruhe und finden die sicherste Variante für Ihren Alltag.
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