(24 Std. täglich, kostenlos)
Der KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen ist ein zinsgünstiges Darlehen der KfW-Bank für barrierereduzierende Umbauten, das auch den Einbau eines Hausliftes finanziert. Sie beantragen ihn über Ihre Hausbank, bevor die Arbeiten beginnen. Anders als der Investitionszuschuss Barrierereduzierung muss der Kredit zurückgezahlt werden – dafür steht er dauerhaft zur Verfügung.
Der KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen ist ein zinsgünstiges Darlehen aus der KfW-Förderung, das gezielt barrierereduzierende Maßnahmen unterstützt. Dazu gehört der Einbau eines Hausliftes, weil er Stockwerke ohne Treppe verbindet. Den Antrag stellen Sie nicht direkt bei der KfW, sondern über Ihre Hausbank, die das Darlehen durchleitet.
Ein Hauslift kostet deutlich mehr als ein Treppenlift – häufig 20.000 bis 60.000 Euro, abhängig von Kosten nach Haltestellen und Schachtart. Eine solche Summe auf einmal aufzubringen, fällt vielen schwer. Der zinsgünstige Kredit verteilt sie auf planbare Raten und macht die Investition tragbar. Förderfähig sind dabei auch bauliche Begleitkosten wie Schachtbau und Deckendurchbruch, was die finanzierbare Basis vergrößert.
Der nicht rückzahlbare Investitionszuschuss wäre grundsätzlich die erste Wahl, ist derzeit jedoch ausgesetzt und nicht beantragbar. Damit ist der Kredit aktuell der verlässliche KfW-Weg, denn er steht dauerhaft bereit. Beide gehören zur KfW, schließen sich für dieselbe Maßnahme aber ohnehin meist gegenseitig aus. Eine Finanzierung lässt sich gut um den KfW-Kredit herum aufbauen.
Praxis-Tipp: Sprechen Sie früh mit Ihrer Hausbank über den KfW-Kredit, denn sie ist der Antragsweg. Der Investitionszuschuss ist derzeit ausgesetzt; sollte er künftig wieder aufgelegt werden, lohnt sich ein Vergleich.
Der KfW-Kredit macht einen Hauslift auch dann finanzierbar, wenn die Summe auf einmal nicht aufzubringen ist. Günstige Zinsen und planbare Raten verwandeln eine große Investition in eine tragbare Entscheidung – ein Vorteil, der beim teuren Hauslift stärker wiegt als beim Treppenlift.
Verzichten Sie auf den KfW-Kredit, zahlen Sie bei einer klassischen Finanzierung oft höhere Zinsen. Da der Kredit über die Hausbank läuft und vor Baubeginn beantragt werden muss, sollten Sie ihn früh in die Planung einbeziehen. So sichern Sie sich die günstigen Konditionen.
Ja. Der Hauslift-Einbau ist eine barrierereduzierende Maßnahme und damit über den Kredit finanzierbar. Auch bauliche Begleitkosten wie der Schachtbau zählen dazu. So lässt sich die gesamte Maßnahme abdecken.
Nicht direkt bei der KfW, sondern über Ihre Hausbank. Sie leitet das Darlehen durch und begleitet den Antrag. Wichtig ist, dass Sie vor Beginn der Arbeiten beantragen.
Den Kredit zahlen Sie zurück, den Investitionszuschuss müssten Sie nicht zurückzahlen. Dafür steht der Kredit dauerhaft bereit, während der Zuschuss derzeit ausgesetzt ist. Für dieselbe Maßnahme schließen sich beide ohnehin meist aus.
Gerade dann. Eine fünfstellige Summe auf einmal zu zahlen, ist für viele schwierig. Der zinsgünstige Kredit verteilt sie auf tragbare Raten und macht den Hauslift planbar.
Häufig ja. Der Pflegekassenzuschuss und der KfW-Kredit lassen sich oft verbinden. Die Details klärt die Kombinierbarkeit von Fördermitteln.
Nein. Der KfW-Kredit ist unabhängig vom Pflegegrad und steht allen offen, die barrierefrei umbauen. Der Pflegegrad ist nur für den Pflegekassenzuschuss nötig.
Wie Sie Ihren Hauslift über den aktuell verfügbaren KfW-Kredit finanzieren – der Zuschuss ist derzeit ausgesetzt – klären wir gemeinsam. Wir zeigen Ihnen die günstigsten Wege und unterstützen Sie bei den Unterlagen für die Hausbank. So wird die große Investition zu einer planbaren, tragbaren Entscheidung.
→ Jetzt kostenlose Beratung anfragen | Finanzierung im Detail
Das könnte Sie auch interessieren: