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Die KfW-Förderung Hauslift bezeichnet die Mittel der staatlichen KfW-Bank für altersgerechtes und barrierereduzierendes Umbauen, die auch für den Einbau eines Hausliftes genutzt werden können. Aktuell steht dabei der zinsgünstige Kredit „Altersgerecht Umbauen“ zur Verfügung; der Investitionszuschuss zur Barrierereduzierung ist derzeit ausgesetzt, da das Programm seit 2022 keine neuen Mittel erhalten hat. Anders als beim Treppenlift fallen beim Hauslift höhere Investitionssummen an, sodass der KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen eine wichtige Rolle spielt.
Die KfW-Förderung kennt zwei Wege. Der KfW-Kredit altersgerechtes Umbauen ist ein zinsgünstiges Darlehen, das Sie über Ihre Hausbank beantragen, und steht derzeit zur Verfügung. Der Investitionszuschuss Barrierereduzierung wäre ein direkter, nicht zurückzuzahlender Zuschuss – er ist allerdings aktuell ausgesetzt, da das Programm seit 2022 keine neuen Mittel erhalten hat und nicht beantragbar ist. Für den Hauslift führt der KfW-Weg deshalb zurzeit über den zinsgünstigen Kredit.
Ein Hauslift ist eine größere Investition als ein Treppenlift – oft zwischen 20.000 und 60.000 Euro, je nach Kosten nach Haltestellen und Schachtart. Genau dort entfaltet die KfW-Förderung ihre Wirkung: Der aktuell verfügbare zinsgünstige Kredit verteilt die hohe Summe auf tragbare Raten; ein direkter Zuschuss würde sie senken, ist derzeit aber ausgesetzt. Förderfähig sind nicht nur die Anlage, sondern auch bauliche Begleitmaßnahmen wie Schachtbau und Deckendurchbruch.
Den derzeit verfügbaren KfW-Kredit beantragen Sie über Ihre Bank, bevor die Arbeiten beginnen; ein Zuschuss würde über das KfW-Zuschussportal laufen, ist aktuell jedoch ausgesetzt. Es gilt: erst beantragen, dann beauftragen. Ein vollständiger Kostenvoranschlag ist die Grundlage. Im Unterschied zum Treppenlift sollten Sie wegen der höheren Bausumme die Finanzierung über den KfW-Kredit früh einplanen.
Praxis-Tipp: Der Investitionszuschuss ist derzeit ausgesetzt; aktuell steht der zinsgünstige Kredit als KfW-Weg zur Verfügung – den Sie über die Finanzierung Ihres Hausliftes einplanen können.
Beim Hauslift macht die KfW-Förderung den Unterschied zwischen einer kaum tragbaren und einer planbaren Investition. Der aktuell verfügbare zinsgünstige Kredit senkt Ihre tatsächliche Belastung deutlich – und das wiegt bei den hohen Hauslift-Kosten schwerer als bei einem Treppenlift.
Lassen Sie die KfW außen vor, zahlen Sie unter Umständen mehr Zinsen. Weil das Programm Reihenfolge und Fristen vorgibt, sollten Sie es früh in Ihre Planung einbeziehen. So nutzen Sie die staatliche Unterstützung voll aus.
Ja. Ein Hauslift gilt als barrierereduzierende Maßnahme und ist damit förderfähig. Aktuell erfolgt die Förderung über den zinsgünstigen Kredit; der direkte Zuschuss ist derzeit ausgesetzt. Förderfähig sind auch bauliche Begleitkosten.
Derzeit steht der KfW-Kredit zur Verfügung. Der Investitionszuschuss Barrierereduzierung müsste nicht zurückgezahlt werden, ist aber aktuell ausgesetzt, da das Programm seit 2022 keine neuen Mittel erhalten hat.
Den aktuell verfügbaren Kredit beantragen Sie über Ihre Hausbank – vor Beginn der Arbeiten. Grundlage ist ein vollständiger Kostenvoranschlag. Wir unterstützen Sie bei den nötigen Unterlagen.
Häufig ja. KfW-Mittel und Pflegekassenzuschuss lassen sich oft bündeln. Die Details regelt die Kombinierbarkeit von Fördermitteln.
Gerade weil ein Hauslift deutlich mehr kostet als ein Treppenlift, wirkt der zinsgünstige Kredit stärker. Er verteilt eine fünfstellige Summe auf tragbare Raten. Deshalb sollten Sie die KfW früh einplanen.
Nein. Die KfW-Förderung ist unabhängig vom Pflegegrad und steht grundsätzlich allen offen, die barrierefrei umbauen. Der Pflegegrad ist nur für den Pflegekassenzuschuss relevant.
Welcher KfW-Weg für Sie passt – aktuell der zinsgünstige Kredit, da der Zuschuss derzeit ausgesetzt ist – hängt von Ihrer Situation und der jeweiligen Förderlage ab. Wir ordnen die Möglichkeiten ein und zeigen Ihnen, wie Sie die KfW mit weiteren Förderungen verbinden. So finanzieren Sie Ihren Hauslift klug und nutzen die staatliche Unterstützung voll aus.
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