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Ein Hauslift bei Stromausfall bleibt dank Notstromversorgung nicht einfach stehen, sondern fährt kontrolliert zur nächsten Etage und öffnet dort die Tür. Eine Notstromversorgung oder Akkupufferung übernimmt bei Netzausfall, sodass Sie sicher aussteigen können. Diese Notabsenkung gehört bei modernen Hausliften zur Standardausstattung.
Was passiert mit der Kabine, wenn der Strom ausfällt? Diese Frage stellen sich fast alle, die über einen Hauslift nachdenken. Die beruhigende Antwort: Ein Hauslift ist so gebaut, dass ein Stromausfall keine gefährliche Situation auslöst. Anders als beim Treppenlift, der über einen Akku ohnehin netzunabhängig fährt, sorgt beim Hauslift eine eigene Notenergiequelle für die sichere Weiterfahrt.
Fällt der Strom aus, schaltet die Steuerung des Hauslifts auf eine eingebaute Notenergiequelle um. In aller Regel ist das eine Notstromversorgung mit Akku oder eine Akkupufferung direkt im Antrieb. Mit dieser Reserve fährt die Kabine langsam und kontrolliert zur nächsten Etage und entriegelt dort die Tür. Sie müssen also nichts tun und werden nicht im Schacht festgehalten. Bei Hausliften mit Hydraulikantrieb geschieht das über ein Notablass-Ventil, das die Kabine sanft absenkt.
Neben der reinen Weiterfahrt sorgen weitere Funktionen für Sicherheit. Eine Notbeleuchtung hält die Kabine auch bei Dunkelheit erhellt, damit Sie sich nicht erschrecken. Ein Notruf stellt auf Knopfdruck eine Sprechverbindung nach außen her, falls einmal Hilfe nötig ist. Sollte die Notenergie nicht ausreichen, kann ein Servicetechniker die Kabine über eine Rückholsteuerung von Hand bewegen.
Gut zu wissen: Ein kurzer Stromausfall im Alltag ist für einen Hauslift völlig unkritisch. Die Notabsenkung ist kein Ausnahmefall, sondern eine bewusst eingeplante Standardfunktion, die regelmäßig geprüft wird.
Beim klassischen Personenaufzug muss bei Stromausfall oft ein Techniker oder die Feuerwehr die Befreiung übernehmen. Der Hauslift ist hier nutzerfreundlicher: Die Notabsenkung läuft automatisch ab, sodass Sie selbständig aussteigen können. Ein Treppenlift wiederum fährt grundsätzlich mit Akku und ist deshalb gar nicht auf das Stromnetz angewiesen. Der Hauslift verbindet beide Welten, indem er am Netz hängt, aber für den Notfall eine eigene Energiereserve mitbringt.
Die Sorge, im Lift festzusitzen, hält viele Menschen unnötig vom barrierefreien Wohnen ab. Dabei ist genau dieser Fall bei einem Hauslift durchdacht gelöst. Wer weiß, dass die Kabine bei Stromausfall sicher zur nächsten Etage fährt, gewinnt Vertrauen und Selbständigkeit zurück, gerade wenn er allein zu Hause ist.
Fehlt eine funktionierende Notabsenkung, kann ein Stromausfall dagegen zur echten Belastung werden. Deshalb sollten Sie beim Kauf gezielt nachfragen, welche Notenergiequelle verbaut ist und wie oft sie geprüft wird. Eine zuverlässige Notstromversorgung ist kein Luxus, sondern ein zentrales Sicherheitsmerkmal, das im Rahmen der DIN EN 81-41 ohnehin gefordert wird.
Nein. Bei einem Stromausfall übernimmt eine Notstromversorgung und fährt die Kabine automatisch zur nächsten Etage, wo sich die Tür öffnet. Sie können den Lift dann normal verlassen und müssen nicht auf Hilfe warten.
In den meisten Fällen müssen Sie gar nichts tun, weil die Notabsenkung die Kabine selbsttätig zur nächsten Haltestelle bringt. Sollte das einmal nicht klappen, können Sie über den Notruf Hilfe rufen, und ein Techniker bewegt die Kabine sicher von Hand.
Die Notstromreserve ist dafür ausgelegt, die Kabine sicher zur nächsten Etage zu bringen, nicht für stundenlangen Betrieb. Für diese eine sichere Fahrt und einige Notrufe reicht die gespeicherte Energie zuverlässig aus. Die Batterie wird bei der jährlichen Wartung geprüft und nach einigen Jahren ersetzt.
Bei modernen Hausliften ist eine Notabsenkung mit eigener Energiequelle Standard und nach der einschlägigen Norm vorgeschrieben. Achten Sie beim Kauf trotzdem darauf, dass dieses Sicherheitsmerkmal ausdrücklich im Angebot aufgeführt ist. Im Zweifel fragen Sie bei der Sicherheitsprüfung nach.
Ja. Der Notruf wird über dieselbe Notstromversorgung gespeist und bleibt deshalb auch bei einem Netzausfall einsatzbereit. So können Sie jederzeit eine Verbindung nach außen herstellen, falls Sie sich unsicher fühlen.
Die Prüfung der Notbatterie ist Teil der regulären jährlichen Wartung und meist im Wartungsvertrag enthalten. Lediglich der gelegentliche Austausch der Batterie kommt als kleiner Ersatzteilposten hinzu. Die genauen Beträge nennt Ihnen Ihr Anbieter im Voraus.
Wenn Sie genau wissen möchten, wie sich Ihr künftiger Hauslift bei einem Stromausfall verhält, klären wir das gern persönlich mit Ihnen. Unsere Berater erklären Ihnen verständlich, welche Notfunktionen verbaut sind und wie sie geprüft werden, damit Sie sich von Anfang an sicher fühlen.
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