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Eine Falttür ist eine Tür am Hauslift, deren Türblatt sich beim Öffnen ziehharmonikaartig zusammenfaltet und so besonders wenig Platz beansprucht. Als Faltschranke kommt sie vor allem dort zum Einsatz, wo für eine Schiebe- oder Drehtür der Raum vor der Kabine zu knapp ist.
Eine Falttür besteht aus mehreren schmalen Segmenten, die über Scharniere verbunden sind. Beim Öffnen schieben sich diese Segmente ziehharmonikaartig zusammen und legen sich kompakt zur Seite. Dadurch braucht die Tür weder den Schwenkbereich einer manuellen Drehtür noch die seitliche Lauflänge einer automatischen Schiebetür. Genau das macht sie zur platzsparendsten Variante.
Die Falttür spielt ihre Stärke im engen Bestand aus. Wo eine Drehtür den Flur blockieren würde und für eine Schiebetür die Wandfläche fehlt, schafft die faltbare Bauweise oft erst die Machbarkeit. Als Faltschranke wird sie häufig vor der Plattform oder als kabinenseitige Lösung eingesetzt. So bleibt auch in beengten Situationen ein sicherer Zugang gewährleistet.
Praxis-Tipp: Wenn der Platz vor der Kabine knapp ist, lassen Sie bei der Vor-Ort-Beratung gezielt prüfen, ob eine Falttür den Einbau ermöglicht, der mit anderen Türtypen scheitern würde.
Falttüren gibt es in manueller und motorischer Ausführung. Auch sie sind über eine Türverriegelung gesichert, sodass der Lift nur bei geschlossener Tür fährt. Bei motorischen Varianten überwacht zusätzlich ein Lichtvorhang den Türbereich. Für Rollstuhlfahrende ist wichtig, dass die lichte Durchgangsbreite im geöffneten Zustand ausreicht – das hängt von der Segmentbreite ab.
Die Falttür kann darüber entscheiden, ob ein Hauslift an einem engen Standort überhaupt machbar ist. Wo andere Türtypen am Platzbedarf scheitern, eröffnet die faltbare Bauweise neue Möglichkeiten. Das ist besonders bei der Nachrüstung im Bestand wertvoll, wo die räumlichen Gegebenheiten fest vorgegeben sind.
Gleichzeitig sollten Sie die Durchgangsbreite genau prüfen, wenn Sie mit dem Rollstuhl fahren. Eine zu schmale Falttür spart zwar Platz, kann aber das Ein- und Ausfahren erschweren. Wägen Sie Platzersparnis und Komfort daher bewusst gegeneinander ab.
Die Tür besteht aus mehreren Segmenten, die sich beim Öffnen ziehharmonikaartig zusammenschieben und kompakt zur Seite legen. Dadurch gibt sie den Durchgang frei, ohne aufzuschwenken oder eine große Schiebebreite zu brauchen.
Vor allem in engen Einbausituationen, in denen für eine Dreh- oder Schiebetür der Platz fehlt. Sie ist die platzsparendste Türvariante und ermöglicht oft erst den Einbau im Bestand. Bei großzügigem Platz sind andere Türtypen meist komfortabler.
Das hängt von der lichten Durchgangsbreite im geöffneten Zustand ab. Ist sie ausreichend, eignet sich die Falttür gut, weil sie keine Schwenkfläche kostet. Prüfen Sie die Breite passend zu Ihrem Rollstuhlstellplatz.
Ja, Falttüren sind manuell und motorisch erhältlich. Die motorische Variante öffnet auf Knopfdruck und ist mit einem Lichtvorhang gesichert. Die manuelle Ausführung ist günstiger, verlangt aber etwas Handkraft.
Nein. Die Faltmechanik und Führung werden bei der jährlichen Sicherheitsprüfung kontrolliert. Im Alltag genügt es, die Führungsschiene sauber zu halten, damit die Segmente leichtgängig bleiben.
Ob eine Falttür den Einbau an Ihrem Standort ermöglicht, lässt sich am genauesten direkt vor Ort beurteilen. In einer persönlichen Beratung vermessen wir die Platzverhältnisse und finden die Türlösung, die zu Ihrem Raum passt.
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